Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme
Fallstricke bei Notes-Domino-Serverinstallation (9.01) unter CentOS7
Zitti:
Beim Bindsock behelfe ich mir gerne mit folgendem:
chown root:domino /opt/ibm/domino/notes/90010/linux/bindsock
chmod 4550 /opt/ibm/domino/notes/90010/linux/bindsock
chmod u+s /opt/ibm/domino/notes/90010/linux/bindsock
bzw. bei Domino 10 mit
chown root:domino /opt/ibm/domino/notes/10000000/linux/bindsock
chmod 4550 /opt/ibm/domino/notes/10000000/linux/bindsock
chmod u+s /opt/ibm/domino/notes/10000000/linux/bindsock
Wobei das :domino in der jeweils ersten Zeile durch die entsprechende Domino-Gruppe ersetzt werden muss, die man mal eingerichtet hat.
Natürlich dürfen die Ports wie schon erwähnt nicht von Postfix oder anderen Services belegt sein.
Obrac:
Nun habe ich ein anderes Problem, das sich wohl nicht lösen lässt. Ich hatte mit zwei Datenbanken (Mail und eine Verwaltungsdatenbank) heute lokal gearbeitet. Habe dann Notes lokal neuinstalliert und auch den Server wieder runtergeschmissen. Die Datenbanken (wohlgemerkt lokal, sie befanden sich nie auf dem Server) gesichert und nach der Clientneuinstallation wieder ins Data-Verzeichnis geschoben. Als ich sie öffnen wollte, bekam ich die Meldung "Diese Datenbank hat lokalen Zugriffsschutz (verschlüsselt). Sie sind nicht berechtigt, darauf zuzugreifen". Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass ich darauf zugegriffen habe, während ich auf dem Server angemeldet war? Der Server und die ID existieren nun nicht mehr. Komme ich noch irgendwie an die Datenbanken ran? Entschlüssen über die Eigenschaften funktioniert nicht. Was mich irritiert ist, dass die Datenbanken nie auf den Server kopiert, sondern nur lokal genutzt wurden. Wäre sehr sehr ärgerlich ...
eknori:
Hast Du die alte Notes Client Installation im Filesystem gelöscht oder den Client deinstalliert.
Im ersten Fall besteht die Chance, daß die user.id noch im Papierkorb von Windows ist. Diese dann zurücksichern ( Achtung: bestehende user.id sichern ).
Dann kannst Du die lokal verschlüsselten Applikationen entschlüsseln.
Wenn Du deinstalliert hast, dann hast du ohne die ursprüngliche Id keine Chance mehr.
Peter Klett:
--- Zitat von: Obrac am 08.01.19 - 23:54:32 ---.... Die Datenbanken (wohlgemerkt lokal, sie befanden sich nie auf dem Server) gesichert und nach der Clientneuinstallation wieder ins Data-Verzeichnis geschoben...
Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass ich darauf zugegriffen habe, während ich auf dem Server angemeldet war? ...
--- Ende Zitat ---
Nein, damit hat das nichts zu tun. Du hast zur Sicherung der Datenbanken diese über Notes kopiert (Datei - Anwendung - Neue Kopie)? Standardmäßig werden lokal kopierte Datenbanken mit der aktuellen ID verschlüsselt. Man kann das im Kopierdialog abschalten, wenn man das aber nicht nahezu täglich macht, vergisst man das (ich zumindest ;) ).
Falls Du die Sicherung über das Betriebssystem gemacht hast, ist die Verschlüsselung der Datenbank irgendwann früher bei der Erstellung einer lokalen Kopie oder Replik erfolgt. In den Eigenschaften der Datenbank kann man den Verschlüsselungsstatus sehen und die Verschlüsselung auch abschalten.
Das nur zur Erklärung, warum die Datenbanken verschlüsselt sind. Hilft Dir aber jetzt in diesem Fall nicht weiter, aber vielleicht beim nächsten Mal.
Wie eknori schreibt, brauchst Du die ID, mit der die Datenbank verschlüsselt wurde. Gäbe es einen anderen Trick, die Datenbank zu entschlüsseln, wäre die Verschlüsselung wertlos.
Obrac:
Verstehe :(
Ich hatte zwar noch ein komplettes IBM-Verzeichnis im Papierkorb, aber nach wechseln auf die ID blieb die Fehlermeldung. Zumindest weiß ich jetzt, was das nächste Mal vermieden werden sollte.
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