Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme

Konsistenzprüfung nach Domino-Crash abwürgen ...

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koehlerbv:

--- Zitat von: Ice-Tee am 12.12.16 - 16:38:51 ---Werden die betroffenen Datenbanken automatisch nach dem Neustart des Dominos zurückgespielt? Oder muss dieses irgendwie noch manuell initiiert werden?

--- Ende Zitat ---

Lesetipp in der AdminHelp:
"How transaction logging works"
oder in der deutschen Version
"Funktionsweise der Transaktionsprotokollierung"

Der letzte Satz beantwortet exakt Deine Frage, aber wenn Du bis dahin vorgedrungen bist, wird Dir das bereits dann klar sein.

HTH,
Bernhard

Ice-Tee:
Ok.
Ganz verstanden habe ich das mit der Größe der Logdatei noch nicht so ganz.
Standard ist ja 4GB. Da unser System aber unter OS400 läuft und jede Menge Platten in einer SAN für das IFS zur Verfügung stehen, kann die Datei doch auch im Rootverzeichnis des Dominos liegen. Durch die SAN sollten die I/Os kein Problem sein.
Macht es Sinn, dann mehr als 4GB zu verwenden? Und wenn ja, welche Größe macht wirklich Sinn?
Die mal.box habe ich in der notes.ini ausgeschlossen.

Danke.

eknori:

--- Zitat ---Standard ist ja 4GB.
--- Ende Zitat ---

Wenn du sehr viele, sehr aktive Datenbanken hast, dann kann ( und muss ) die Größe angepasst werden. Es handelt sich ja um ein rollierendes Log.
Wenn viele, aktive Datenbanken nun sehr viele Transaktionen erzeugen, dann kann es passieren, daß die 4GB schnell aufgebraucht sind und dann werden die Transaktionen am Anfang wieder überschrieben.

Die daten würde ich aucch immer auslagern. Mag sein, daß der Effekt nicht soo riesig ist, aber es ergibt sich doch eine deutliche Trennung. Und, die Daten werden im AdminClient nicht angezeigt. Ebenso wie bei DAOS. Da wird das dann sehr schnell spürbar, wenn fdas DAOS repository im data Verzeichnis liegt. Mache dann mal den AdminClient auf ... OK, beim Translog fällt das nicht ins Gewicht, aber was man nicht sieht verleitet nicht zum Angucken ...

Pfefferminz-T:
OS400 ist die einzige Plattform, bei der eine Auslagerung ausserhalb des Datenverzeichnisses auf Performancegründen nicht notwendig ist. Tortzdem haben bei uns einige Kunden einen speziellen Userspace für die TLs festgelegt.

Bzgl. Grösse und Art kommt a) auf die Anzahl der Transaktionen an und b) ob ihr das auch für Backup/Restore nutzen wollt. Bei letzterem benötigt ihr archivierendes Transaction Logging mit einem Backupprogramm, welches damit umgehen kann. Wenn ihr es nicht für Backup/Restore nutzen wollt, dann muss der Wiederanlauf eines Systems abgedeckt sein und der variiert je nach Nutzung und somit Anzahl der Transaktionen (wie Ulrich ja schon geschrieben hat)

Ice-Tee:
Aber wie kann ich den Bedarf berechnen? Bzw. gibt es eine Formel? Wie stelle ich die Menge der Transaktionen in Verhältnis zu der Loggröße? Wie schon gesagt, muss der Wiederanlauf gedeckt sein. Aber die praktische Bedarfsberechnung ist mir so einfach nicht schlüssig. Irgendwie muss das doch exakt zu ermitteln sein, oder?
Und nein, bei uns ist es ohne Backup Funktionalität.
Danke.

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