Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme
Erfahrungen mit Backup Software für Domino
Pfefferminz-T:
Auf Bastellösungen, die eure Daten nicht über die Domino-API sichern können, würde ich nicht setzen. Bei gestartetem Server hat man sonst immer mit korrupten Datenbanken zu kämpfen.
Viele Kunden von mir setzen von IBM TSM/TDP ein, beherrscht über die Domino-API alle möglichen Spielarten (nsf, DAOS, Transaction logs) und grosse Datenmengen, vorrausgesetzt die Anbindung/Bandbreite stimmt.
Ice-Tee:
Wenn es eine VM ist, sind Domino-APIs völlig egal.
Es wird der Arbeitsspeicher in dem Snap-Shot aufgenommen und dem Backup hinzugefügt.
Da sind immer alle DBs nach einem Restote vollkommen fehlerfrei.
Tode:
Und was machst Du, wenn Du nicht die ganze Maschine, sondern EINE Datenbank restoren willst? Dann ist der Inhalt des Speichers vollkommen irrelevant...
Pyewacket:
Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen (Speziell Management wegen Kosten). Es gibt nur die Alternativen BackupSW via Domino-API oder offline Sicherung bei runtergefahrenem Dominoserver. Alles Andere ist Pfusch.
Andrew Harder:
--- Zitat von: Tode am 14.11.15 - 11:23:27 ---Und was machst Du, wenn Du nicht die ganze Maschine, sondern EINE Datenbank restoren willst? Dann ist der Inhalt des Speichers vollkommen irrelevant...
--- Ende Zitat ---
Dann mountet man die VM und zieht sich die Datei da raus z. B. mit vmware-mount.exe
Ich spreche von Filemounting, die VM muss man nicht starten.
Wenn man jetzt noch die VM immer nach dem Backup mountet, dann kann man da eine normales Backup drauf jagen.
Vorteil: Desaster Recovery in Sekunden
Nachteil: So etwas kostet sehr viel Plattenplatz
Wenn man das scriptet und auf PIT und DAOS verzichtet, dann ist das eine super einfache Lösung.
PIT und DAOS sind aber genau so möglich wie bei anderen Lösungen, ist dann halt gleich: Arbeit oder Geld ausgeben.
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