Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Entwicklung
Prüfen in LotusScript ob mail gesendet ist
ascabg:
Und genau dass hat Dir Tode (Torsten) doch geschrieben.
Nein.
Es sei denn, dass Du Dich mit den bereits erwaehnten Moeglichkeiten auseinandersetzt.
NotesDocument.Send bzw. NotesUIDocument.Send haben keinen Rueckgabewert a la
TRUE=ich habe die Mail erfolgreich versendet oder FALSE=es ist zu einem Fehler gekommen.
Und bei @If(@MailSend(...)) hast Du genaugenommen auch nicht die Gewissheit, dass die Mail
erfolgreich versendet wurde. Da hast nur die die Aussage darueber, dass es bei der Funktion @MailSend
nicht zu einem Fehler gekommen ist.
Andreas
Peter Klett:
Wie Tode schon geschrieben hat, geht das nicht so einfach, wie Du das denkst. Du hast m.E. vier Möglichkeiten (die ersten beiden davon hat Tode bereits erwähnt)
1. Remote-Binding (mag funktionieren, habe ich selbst noch nie benutzt)
2. Ändern der Mailschablone (würde ich persönlich nie tun, schon garnicht, für solch einen Fall)
3. Du verschickst die Mail direkt im Script ohne Bearbeitungsmöglichkeit durch den User (falls das die Anforderung hergibt, kann ich nicht beurteilen)
4. Du erstellst die Mail nicht in der Maildatenbank des Benutzers, sondern z.B. in der Datenbank
Option 4 hat mehrere Vorteile
1. Die Dokumentation über versendete Mails ist in einer zentralen Datenbank und nicht zerfleddert in den Maildatenbanken der User
2. Bei der Gestaltung der eigenen Mailmaske bist Du frei und kannst solche Anforderungen einfach einbauen, z.B. so:
UniversalID des aufrufenden Dokuments in das Maildokument übernehmen
aufrufendes Dokument schließen
Beim Senden der Mail aufrufendes Dokument über UniversalID suchen und Versand protokollieren
bei Bedarf aufrufendes Dokument erneut öffnen (im Queryclose, dann passiert es auch, wenn nicht gesendet wurde).
Die ganze Aktion läuft dann auch, wenn das aufrufenden Dokument schon längst geschlossen wurde, z.B. beim Versand erst am nächsten Tag. Remote-Binding wird da sicherlich versagen (spätestens, wenn der Client zwischen Erstellen und Senden der Mail geschlossen wurde).
ghostmw:
autsch ... da hast du ja was vor.
Mit dem Event-Handling wirst du vermutlich nicht glücklich, da due solange warten müsstest, bis das Mail versendet worden ist.
Solange muss du in deiner Routine bleiben und Schleifchen drehen, wie man dann gleichzeitig das Mail fertig machen soll, frag ich mich dann gerade.
Vielleicht geht auch folgender Ansatz ... du erstellst die Mail und gibts sie im Frontend dem User zur Verfügung ... fügst aber als BCC deine Datenbank an (die natürlich als Mail-In Datenbank konfiguriert werden muss).
Somit bekommst du mit, sobald die Mail versendet wurde. Den Rest (Historie schreiben), kannst du per Agent machen, der nach Eingang neuer Mail läuft oder beim Speichern von Dokument A, wenn du es speicherst oder schließt.
Das - denke ich - ist eher noch im Bereich des Möglichen.
sja:
Herzlich danke ich alle für so schnelle und reiche Information/Hilfe. Dabei habe ich vieles gelernt und hoffe noch einige andere auch :-). Für mich, denke ich, die beste Lösung wäre die 4. Variant von Peter:
die Mail nicht in der Maildatenbank des Benutzers, sondern in der Anwendung-Datenbank erstellen und vom aktuellen Benutzer versenden lassen, aber hier entsteht weiteres Problem (bzw. Aufgabe): die Mail soll mit der Signatur aktuelles Users versendet werden aber unsere Firma hat sehr komplizierte Signatur.
Sofia
Peter Klett:
Ist die Signatur beim Erstellen einer Mail in der Maildatenbank des Benutzers sofort korrekt dargestellt?
Dann könntest Du mittels Script dort ein Dokument erstellen, in das Body-Feld im Frontend gehen, alles markieren und in die Zwischenablage kopieren.
Eine andere Alternative wäre, die Mail in der Datenbank zu erstellen, vom Benutzer editieren zu lassen, und beim Senden eine Mail mit dem fertigen Text in der persönlichen Maildatenbank zu erstellen und direkt per Script zu versenden. Hängt davon ab, wo und wann die Signatur gerechnet wird.
Noch eine Möglichkeit wäre, die Signaturerstellung nachzubauen. Falls die fertige Signatur irgendwo in der Maildatenbank abgelegt ist, sollte das kein allzugroßes Problem sein. "Komplizierte Signatur" klingt allerdings nach etwas anderem ...
EDIT:
Oder vielleicht doch Marcos Ansatz mit dem bcc, finde ich auch nicht schlecht. Einziger Haken ist, dass der Benutzer dort manuell eingreifen und den Blindkopieempfänger löschen könnte.
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