Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Entwicklung
Mit Agent auf andere DB zugreifen
Peter Klett:
Die Antwort bezieht sich natürlich nur auf das Verhältnis zur db2 (so habe ich die Frage verstanden). Innerhalb Eurer db muss natürlich derjenige, der alle Dokumente aktualisieren soll, diese auch bearbeiten dürfen.
koehlerbv:
--- Zitat von: yannick am 15.08.12 - 10:19:19 ---- alle "Rollen", die den Button betätigen können brauchen Lesezugriff auf DB2
--- Ende Zitat ---
Nur theoretisch. Du kannst auch den Agent auf dem / vom Server lassen. Das kannst Du auch über einen Button manuell triggern (NotesAgent.RunOnServer).
--- Zitat von: yannick am 15.08.12 - 10:19:19 ---Okay, wie gesagt, die Fragen beantworte ich gern.
--- Ende Zitat ---
Das würde ich nicht machen: Nimm die ReplicaID. Im Konfig-Dokument der ausführenden DB baust Du für den lieben Admin einen Buhtong, mit dem er die gewünschte DB2 aufwählen kann und im Hintergrund speicherst Du deren ReplicaID.
HTH,
Bernhard
Peter Klett:
ReplicaID oder Dateiname ist auch wieder so eine Philosophiefrage. Definition in einem Konfigurationsdokument ist selbstverständlich, also niemals Server und Dateinamen oder IDs hart im Code verdrahten. Mir ist die Methode mit der ReplicaID zu wackelig und verwende deshalb lieber Server- und Dateiname, der ggf. aktualisiert werden muss (aber bei einer Reparatur einer Datenbank über eine Kopie muss die ReplikID aktualisiert werden, wir hatten schon beide Fälle). Bei ReplicaID bin ich mir nicht sicher, was passiert, wenn ich eine Kachel zuoberst auf dem Desktop habe, die auf einem anderen Server liegt, als das Programm eigentlich öffnen möchte. Ich meine, dass u.U. der Server vom Desktop gewinnt (zumindest, wenn der gewollte Server nicht erreichbar ist). Eventuell greife ich dann auf eine lokale Uralt-Replik zu und arbeite mit falschen Daten. Da ist mir ein kontrollierter Abbruch (Datenbank kann nicht geöffnet werden, Vorgang wird nicht durchgeführt) lieber.
Da Bernhard damit anscheinend keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, scheint es so schlimm nicht zu sein, wie mir mein Bauch sagt, ich würde mich aber entschieden dagegen wehren, das als die einzig richtige Variante darzustellen.
koehlerbv:
Nein, das ist natürlich kein Dogma. Du überlässt aber mit der Replica den Admins mehr Möglichkeiten als mit Server / Dateiname.
Welcher Server für das Suchen der ReplicaID verwendet wird, kannst Du programmatisch selbst bestimmen (was Yannick hier ja auch machen muss).
Bernhard
flaite:
Ich habs in überdurchnittlich sorgfältig entwickelten und/oder wirklich großen Domino-Anwendungen öfter mit Replica-ID gesehen. Ist natürlich kein Dogma.
Eine für Anwendungs-Betreuer (oft Admins) gut sichtbare und verständliche Fehlermeldung ist für die ja hoffentlich nicht wöchentlich auftretenden Server-Umzüge per Kopie ECHT WICHTIG und EINE TOTAL GUTE IDEE (Stichwort defensive coding).
Die Autoren des Java-Codes mit dem ich so arbeite, berücksichtigen olche checks ob Objekt wirklich da, in geschätzten 80% der Fälle nicht. Hat mich heute morgen wieder 90 Minuten Geisterbahn in code, den ich weder verstehen muss noch soll noch will gekostet.
Das durchschnittliche Verhalten ist:
- in den ersten 6 Monaten nach der Uni übertrieben viele Objekte auf null zu checken, auch wenn die nie null sein können.
- ab 6 Monaten bis zum Einstellen der Entwicklertätigkeit auf null checks grundsätzlich zu verzichten.
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