Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

Vorgehen bei Einführung einer neuen Notes-Version

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iukhdh:
@MartinG

Natürlich klingt das nach fehlender Schulung, schlichtweg weil wir es nicht für nötig erachtet hatten, was wohl ein großer Fehler war. Daher soll ich nun ja erarbeiten, wie wir es besser machen können. Um die Geschäftsführung geht es ja letztlich ;-)

Aber mein Problem ist nun, wie komme ich an die benötigten Informationen ran,  und wie bereiten wir die auf. Ich kann ja schlecht einen englischsprachigen, technischen Text meinen obersten Chef vorlegen ... das wäre dann der letzte Text von meiner Seite gewesen ;-)

koehlerbv:
Release Notes, Update Guide sind auf der PA-Seite separat verfügbar. Redbooks, Wikis etc. sind bei IBM / notes.net verfügbar und recht leicht auffindbar.

Alle genannten Punkte bringen aber nicht das, was Du erwartest: Was sich welcher Anwender denken könnte, kann man gar nicht alles formulieren.
Hilfreich ist vielmehr das z.B. in den Release-Notes "Hat's new?", um die Anwender anzufüttern und ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen.

Ansonsten gilt aus meiner Sicht das, was Michael, David und Martin bereits geschrieben haben: Installieren und in einem ausgewählten Team den persönlichen Augenschein walten lassen.

Der "gemeine Anwender" hat über Update oder Nicht-Update nicht mit zu entscheiden - er ist aber bereits im Vorfeld und vor allem nach der Umstellung an die Hand zu nehmen.

Warum auf eine neue Version umzusteigen ist, liegt neben der betriebswirtschaftlichen Entscheidung (durch die Leitung der Organisation) in ordentlich funktionierenden Unternehmen ausschliesslich bei der IT-Abteilung. Da hat sich dann auch kein GF o.ä. mit seinen persönlichen Empfindungen mehr einzumischen.
Wenn das nicht funktioniert: Finger weg von Updates (es sei denn, die GF weist das selber an) und die gesparte Zeit in das Studium von Stellenanzeigen investieren.

Bernhard

Mandalor:
Für die Benutzer haben sich diese Schriften immer ganz gut gemacht:

http://www.herdt.com/suche/?query=lotus+notes+8.5

Ich empfinde es aber min. genauso wichtig, dass die Admins mit der neuen Version sowohl auf Server als auch auf Clientebene gut auskennen.
Ich habe schon mehrere Migrationen mitgemacht bei denen die Admins zum Migrationszeitpunkt das erste mal den neuen Client gesehen haben :-(

iukhdh:
@Bernhard

Der gemeine Anwender entscheidet auch nicht mit, aber der oberste Chef will (derzeit) das letzte Wörtchen mitreden und entscheiden was getan wird. Dazu verlangt er ein Übersicht der offensichtlichen Änderungen. Offensichtlich dahingehend, dass ihn Änderungen im Hintergrund nicht interessieren, sondern hauptsächlich das Frontend, also wie es sich für ihn darstellt, was für ihn einfacher, was komplizierter wird. Wir reden hier tatsächlich um einen Mausklick mehr oder weniger ... ich will es nicht weiter vertiefen.

Fakt ist, wir benötigen einfach irgendwoher eine Liste der Änderungen, die sich bei einer neuen Version ergeben (what's new) und müssen diese ggf. filtern, übersetzen und vorlegen. Natürlich im Vorfeld von unserer Seite sichten und bewerten. Und diese Liste am besten ohne dass ich sie mir von mehreren Quellen zusammensuchen muss.

Kannst du mir kurz noch erklären was du mit PA-Seite meinst, steh grad auf dem Schlauch.

@Mandalor
Die Herdt Unterlagen haben wir auch schon verwendet, allerdings hauptsächlich bei der Einführung von Notes vor 8 Jahren, bzw. beim Umstieg auf Office 2000. Alle anderen Updates haben wir bisher eigentlich immer mit Hinweisen auf die gröbsten Änderungen so gestemmt und von den Anwendern das verlangt was sie zuhause auch tun ... einfach mal in Ruhe anschauen. So gravierende Änderungen waren aus unserer Sicht nie dabei, aber das haben wir wohl unterschätzt. Aber die Herdt Unterlagen kommen erst NACHDEM wir uns für ein neues Update entschieden haben, und unser Problem ist davor !

koehlerbv:
Thomas, wer soll denn bei solch einer umfangreichen Software wie Notes / Domino eine Beschreibung liefern für das, was Deinen Chef tatsächlich interessiert?
Gerade bei 8.x geht es ja schon damit los: Standard- oder Basic-Client? Bei letzterem gibt es ja kaum signifikante Unterschiede. Und den Standard-Client kann man mögen, muss man aber nicht. Vor allem: Du kannst pro Endanwender entscheiden, was eingesetzt wird.
Hinzu kommen eigene Anwendungen - und bei denen ändert sich ja de facto nichts.

Ein "what's new" wird sich immer auf bestimmte Aspekte beziehen. Die maßgeblichen Änderungen und Gründe für einen Umstieg liegen eh auf technischer Seite. Und mit denen müsste sich der Chef auch und gerade besonders beschäftigen.

Und - sorry - es ist ja nicht schwierig, sich eine neue Version (und hier geht es nur auf major releases!) anzuschauen und für die Organisation maßgebliche / bedeutende / augenscheinliche Änderungen passgenau aufzumalen. Wenn der Chef dabei mitspielen will, muss er sich auch die Zeit nehmen, die Software an sich selbst zu begutachten.
Hält der Chef sich allerdings für den Nabel der Welt ... tja, da kann man dann nichts machen (ausser mit dem Kopf schütteln).

Das nächste bedeutende Update wird erst Notes 9 sein, und das passiert nicht mehr dieses Jahr. Und wie all die mehr zwanzig Jahre bisher wird sich nichts ändern: Die für *Euch* brauchbare Auflistung von Änderungen wirst Du frei Haus nicht geliefert bekommen.

Bernhard

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