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Wenige englische/US Workflow Lösungen? Was nutzt Ihr?
atbits:
Ja - aber es geht ja nicht nur darum den WF mit dem Fachbereich durchzugehen, sondern auch, dass es dem Entwickler als Erinnerungs-Stütze dienen kann.
Klar kann ich mich durch eine meterlange Konfiguration quälen, oder darauf hoffen, dass der Kollege das Visio-Diagramm immer schön auf Stand gehalten hat. Aber bei mehr als ein paar Workflows ist es schon hilfreich, wenn ich sicher sein kann, dass das Modell = der Implementierung ist.
Und mich da zumindest wieder grob in den WF eindenken kann.
Grüße David
eknori:
Ich fand den Designer in DWF schon ganz schick und habe damit auch gearbeitet. Irgendwann gab es dann aber mal ein Update von 2 auf 3 glaube ich und da ist dann irgendwas fürchterlich schief gelaufen.
Da ging dann gar nichts mehr und es hat mich einen Haufen Zeit gekostet, das wieder gerade zu biegen.
Aus dem Blickpunkt Visualisierung ist so ein designer sinnvoll; auch kann er die Codegenerierung unterstützen. Wenn er aber das einzige Mittel ist, auf den erzeugten Code zuzugreifen und zu ändern, dann verzichte ich lieber darauf.
atbits:
Ja das stimmt,
die grafische Modellierung darf nicht der einzige Weg sein - so wie das früher bei den UML-Tools war. Mittlerweile klappt das bei Klassendiagrammen etc. ja ganz gut, dass man sowohl im Code als auch im Diagramm was ändern kann. Das wäre natürlich dann der Stein der Weisen ;-)
David
MadMetzger:
Hallo,
ich habe mich mal sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und daher relativ konkrete Vorstellungen, was ich von einem "guten" Workflow-System erwarte. Bisher kenne ich aber nur Systeme aus der Java-Welt, von denen jedes irgendwo seine Schwächen hat. Bisher habe ich erst ein System kennengelernt, dass "meinen" Vorstellungen relativ nahe kam. Und das war eben ein kommerzielles System, mit dem ich auch aktuell im Beruf zu tun habe.
Für mich gehören zu einer guten Workflow-Management-Lösung verschiedene Dinge außer grafischem Editor und Prozessvisualisierung. Wobei aber eben gerade der grafische Editor vermutlich unerlässlich ist, wenn man damit näher an die Fachabteilung rücken möchte mit der IT. Eine Alternative würde ich hier nur in einer handlichen DSL sehen, die Prozessmodelle beschreibt, was aber evtl von der Fachabteilung evtl zu sehr als "Programmieren" angesehen werden könnte und dann eher weniger Akzeptanz finden würde.
Ebenso wichtig ist aber in meinen Augen auch, dass man laufende Prozessinstanzen zu einem Prozessmodell zur Laufzeit verändern kann. Das kann eine Änderung auf Prozessmodellebene, aber auch das "Weitergeben" einer Aktivität sein. Genau für diesen Zweck ist gerade eine gute Visualisierung sehr sinnvoll, da, wie schon oben gesagt, eine laufende Instanz grafisch besser zu beurteilen ist, als wenn man etwa eine textuelle Repräsentation wählt.
Abseits dieser Komponente halte ich es für ebenso wichtig, dass das System in der Lage ist, sich mit einer bestehenden Oberfläche zu integrieren. Das bedeutet, dass die Engine für eine bestimmte Aufgabe in der Lage ist, dem Benutzer die vermeintlich adäquateste Benutzeroberfläche mit den "richtigen" Daten zu präsentieren. Beispielsweise ist es sinnvoll, wenn ein Vorgesetzter eine Aufgabe "Urlaubsantrag von X Y bearbeiten" auf seiner Agenda hat, dann sollte er bei Beginn dieser Aufgabe genau den Urlaubsantrag in einer angemessenen Ansicht angezeigt bekommen.
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