Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

Notes Documentgrenze?

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Ralf_M_Petter:
Hm mittlerweile sind wir jetzt bei einer reinen Webanwendung wenn ich die relativ dürftigen Anforderungen richtig deute. Da macht dann Notes schon mal keinen Sinn, da Notes ein Client und kein Server ist. Ich tendiere auch dazu dass wenn möglich jemand mit Weberfahrung zu geben, der das dann in PHP Java und mitthilfe einer freien relationalen Datenbank in Kürze löst.

Zu M3: Früher hätte ich dir bezüglich Frontend recht gegeben. Aber Notes 8 ist ein hervorangender Frontend für relationale Datenbanken. Erfordert natürlich fortschrittliche Java/Eclipse Kenntnisse um sowas zu erstellen. Aber die alles in einem Client haben zu können vom Collaborationbereich bis zu Auswertungsfunktionen vom ERP System und zusätzlich noch die Office Schiene. Das hat schon was.

Grüße


Ralf

m3:

--- Zitat von: Ralf_M_Petter am 29.04.09 - 16:18:17 ---Zu M3: Früher hätte ich dir bezüglich Frontend recht gegeben. Aber Notes 8 ist ein hervorangender Frontend für relationale Datenbanken. Erfordert natürlich fortschrittliche Java/Eclipse Kenntnisse um sowas zu erstellen. Aber die alles in einem Client haben zu können vom Collaborationbereich bis zu Auswertungsfunktionen vom ERP System und zusätzlich noch die Office Schiene. Das hat schon was.
--- Ende Zitat ---
Dann mach ich aber gleich einen Eclipse-Client. ;)
Bzw. hat das mit einer klassischen "Notes-Anwendung" wenig zu tun, nutze ich doch weder die NSF als Datastore, noch die Notes-Designmittel. Und solange 6&7 derartig weit verbreitet sind, denke ich über Composite Apps., ... nicht wirklich nach.

Wobei ich Dir aber recht gebe, dass man seinen Mindset vermutlich besser früher als später in die Richtung öffnen sollte.

Thomas Schulte:

--- Zitat von: Ozan am 29.04.09 - 16:17:45 ---Weil ich mich damit besser auskenne als andere programmier Möglichkeiten. Aber wenn das damit nicht zu lösen ist, muss ich andere Lösungen forschen.

--- Ende Zitat ---
Haust du auch alle Schrauben mit einem Hammer in die Wand?  ;D


--- Zitat von: Ozan am 29.04.09 - 16:07:58 ---Klar.

Wir werden einen Bestand von ca. 15. Mio Adressen bekommen (in txt. Form). Dann wird eine Online Seite programmiert der dann Webuser Adressen(der User vom Web tippt seine Adresse ein) speichert. Im hintergrund(über nacht vielleicht per Agent) soll dann zwischen vom Webuser eingegebene Adresse und 15 Mio. Bestand ein Abgleich statt finden, bei treffer soll dann ein Kennzeichen beide Adressen gesetzt werden.


--- Ende Zitat ---
Ok jetzt wird es wieder interessanter.

Das heist die 15 Mio Adressen sind nur ein Backend Datenbestand, nicht performancerelevant und werden auch, bis auf den Flag keiner weiteren wie auch immer gearteten Bearbeitung unterzogen?

Das Frontend im Web ist von der Datenmenge her deutlich kleiner. 

Der Abgleich zwischen beiden findet über ein "Adressenmatch" Suche statt.

Das könnte man tatsächlich mit einer Kombination aus Notes für das Webfrontend und die Einträge der Web User, sowie einer Notes Anwendung/Relationalen Datenbank (single Table) mit den importierten Daten lösen. Hash oder Levenshtein für die Suche nach gleichen Paaren verwenden.
Andrew Pollack hat da auf dem Entwicklercamp im allerletzen Vortrag ein paar interessante Ansätze dafür wie man so etwas lösen kann geliefert. Wobei das den wirklich interessanten Teil des ganzen Problemes darstellt.

koehlerbv:

--- Zitat von: Thomas Schulte am 29.04.09 - 16:35:58 ---Wobei das den wirklich interessanten Teil des ganzen Problemes darstellt.
--- Ende Zitat ---

Das ist wirklich der casus cnactus. DIESER Algorithmus erfordert das Hirnschmalz. Über das System für die Datenhaltung wurde ja schon fast alles gesagt.
Bei 15 Millionen Adressen, die nicht nur einfach "nur da" sind, sondern einer Bearbeitung bedürfen, habe ich bei aller Leidenschaft für Notes / Domino nicht nur ein sehr schlechtes Gefühl, sondern sage nach wie vor: Nein!

15 Millionen Adressen in einer Hand bereiten mir aber auch Kopfzerbrechen ... Und wenn da noch eine Firma dahinter steht, die offensichtlich nicht das Know-How hat, wie man deren Bearbeitung sichert - was ist dann mit der Sicherheit?

Bernhard

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