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Projektdatenbanken in die Microsoftwelt migrieren
Glombi:
Ich würde zu Bleistift und Papier zurückkehren. Das ist zwar nicht so umweltfreundlich, weil eine Menge Bäume dran glauben müssen, aber billiger ;D
Vom MS gibts doch so ein tolles Migrationstoll, dass einem pro Notes-DB sagt:
-Klitzekleiner Aufwand
-kleiner Aufwand
-wenig Aufwand
-normaler Aufwand
Das würde ich mal ausprobieren.
Andreas
m3:
Andreas, Du meinst das Teil, das Paul Mooney bereits mehrmals zerlegt hat? http://www.pmooney.net/blogsphe.nsf/d6plinks/PMOY-6MWTJN
stoeps:
Da gab's doch dieses Jahr schon ein paar Posts von Stefan Krüger (IBM):
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/hat_microsoft_das_n%C3%B6tig
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/man_kann_auch_das_geld
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/migration_von_domino_zu_exchange
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/hat_microsoft_das_n%C3%B6tig_ii
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/hat_microsoft_das_n%C3%B6tig_iii
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/migration_von_domino_zu_exchange1
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/migration_von_domino_zu_exchange2
http://connections.euluc.com/blogs/lotusgermany/entry/migration_von_domino_zu_exchange3
Schon allein die Lizenzgebühren in Link 2 würde mich abhalten.
Gruß
Christoph
flaite:
Es gibt einfach keinen klaren Migrationspfad und deshalb lassen sich die Kosten ex ante nur sehr schwer quantifizieren.
As simple as that.
Es kann nicht um den Vergleich Lotus Notes - Exchange gehen. Vielmehr muss man einen größeren Anwendungsstack vergleichen. Dazu gehören auf Microsoft Seite eben auch MS Sql Server 2005 (mag ich übrigens sehr), Sharepoint und die ganze .NET Umgebung. Alles eigentlich ganz gut, man bindet sich halt trotz Mono stark an Windows als Betriebssystem.
Für Anwendung wirds desto billiger, je früher man erkennt, dass es auf eine Neuprogrammierung herausläuft. Wobei eine Neuprogrammierung bei bekannten Requirements möglicherweise günstiger ist, als es sich erst anhört. Das Neu-Programmieren Ding zu kommunizieren, halte ich für schwierig bis gefährlich. Ein schlechtes Management wird möglichst lange lieber den Glauben an ein "magisches" Tool aufrechterhalten und in dieser Zwischenzeit rumwursteln. Sind die Notes-Anwendungen wirklich unternehmenskritisch (sehr wahrscheinlich) erzeugt der Parallelbetrieb zusätzliche Kosten.
Die zugrundeliegende Struktur ist einfach zu unterschiedlich, als dass es maschinell konvertierbar wäre.
Dann ist noch die Personal-Frage. Die IT-Verantwortlichen müssen auf die neue Platform geschult werden. Oder man nimmt es in Kauf, dass eine Menge Wissen über die Unternehmenskultur, persönliche Beziehungen, weitere Spezialkenntnisse verloren gehen. Persönlich halte ich es für recht wahrscheinlich, dass letzteres teurer ist als sich "fertige" MS-Experten von der Straße zu holen, die dann erst noch das ganze unternehmens-interne Zeug lernen müssen und sowieso tun sich Unternehmen bei der Adquise von konkreten IT-Leuten aus meiner Erfahrung ein bischen schwer.
Die Einlassungen von Herrn Krüger beziehen sich eher auf die Zeit vor der Entscheidung.
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