Domino 9 und frühere Versionen > ND7: Administration & Userprobleme

Informationen zum Sendestatus

(1/2) > >>

thomask:
Hallo zusammen,

in unserer Firma senden wir viele mails an ausländische Empfänger rund um die Welt. Leider können 5-10% der mails im allgemeinen nicht zugestellt werden, bleiben also erst mal in unserem Server "hängen". Die Gründe sind vielschichtig und liegen zu 99,99% auf der Empfängerseite (Server down, Mailbox voll, Namserver abgebrannt oder auch die Mondphase..;-) )

Für die Anwender heisst das: "Senden und hoffen", und solange keine "non delivery Meldung" kommt könnte es ja noch klappen. Oft sind die eMails jedoch relativ dringend - dann wird in der EDV nachgefragt: "ist die mail raus?". Wenn nein, wird ein Fax geschickt (wenn es durchgeht...)

Bei "David" von Tobit ist die Sache perfekt gelöst: Was noch "In Arbeit" ist steht im "Versand" Folder des Users, wenn es der Server aufgegeben hat steht es mit der Statusmarkierung "Fehler" im Ausgang, sonst mit Status "OK". David stampfen wir jedoch gerade ein weil das System nicht mit den Mengen klarkommt die wir handeln müssen.

Nun mein Frage: Gibt es eine Lösung die einen ähnlichen Mechnismus in Notes nachbildet? Zumindest ein Flag OK oder FEHLER am Dokument im Ausgangskorb an dem man den endgültigen Sendestatus erkennen kann ?

In stiller Hoffnung ....

thomas

koehlerbv:
Den endgültigen Sendestatus bekommt man im Fehlerfalle mitgeteilt. An diesem Mechanismus gibt es m.E. nichts zu meckern.
Welche Mails noch auf Versand warten, sieht der Berechtigte in der MAIL.BOX (oder den MAILx.BOX) des Domino-Servers.

By the way: Eine Information, dass der Domino (oder welcher SMTP-Server auch immer) sein Mail absetzen konnte, ist auch fast vollkommen wertlos: Das heisst ja noch lange nicht, das der empfangende SMTP-Server das Mail dann auch weiter zustellen konnte.

Wir hängen hier alle in der SMTP-Falle: Sicher bekommst Du keine Bestätigungen hin (das kann auch Tobit oder wer auch immer nicht!

Bernhard

thomask:
Meckern will ich ja auch nicht...

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt das die erfolgreiche Zustellung an den nächsten Server zumindest eine 99% Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Zustellung in die Mailbox des Empfängers bietet. Non-Delivery-Meldungen von weiteren Servern "Flussabwärts" sind relativ selten.

Da wie gesagt bei uns eine relativ hohe Quote an Fehlern auftritt ist es auch ziemlich aufwendig die jeweilige Fehlerinfo, die ja nun mal im Posteingang als mail aufschlägt der jeweiligen mail im Ausgangsfolder zuzuordnen und dann dort mit einer Markierung für den Status zu versehen. Das ist jedoch notwendig da die Kollegen sonst bald die Übersicht verlieren welche mails denn jetzt "ok" (zumindest wahrscheinlich ok) und welche "not-OK" sind.

Thomas

koehlerbv:
Ich verstehe Euer Problem, Thomas. Aber ganz so einfach ist es nun nicht.
Zunächst: Notes ist eine Middleware. Dir steht es weitgehend frei, selbst einzugreifen.
Nur in diesem Fall: Wann willst Du das tun?
- Wenn die Empfänger schon so unzuverlässig zu erreichen sind: Wann gilt dann ein noch nicht versandtes Mail als "problematisch"? Nach einer Stunde? Nach zwei?
- Man kann natürlich wartende Mails in der MAIL.BOX mit gesendeten Mails in Verbindung bringen. Wie oft soll das geschehen - was ist da zulässig, und wann wird jegliche Performance in den Keller gezogen?
- Was soll passieren, wenn ein Mail an n Empfänger geht und n-x davon noch nicht versandt sind?

Ich befürchte, ganz so einfach ist diese Sache nicht, es gibt hier sackweise Nebeneffekte.

Das Thema finde ich aber sehr spannend und ich werde mich da gerne weiter mit einbringen, soweit es meine Zeit erlaubt.

Bernhard

thomask:
>Ich verstehe Euer Problem, Thomas. Aber ganz so einfach ist es nun nicht.
Das sehe ich auch so

>Zunächst: Notes ist eine Middleware. Dir steht es weitgehend frei, selbst einzugreifen.
>Nur in diesem Fall: Wann willst Du das tun?
>- Wenn die Empfänger schon so unzuverlässig zu erreichen sind: Wann gilt dann ein noch nicht
>versandtes Mail als "problematisch"? Nach einer Stunde? Nach zwei?
Diese Entscheidung trifft der jeweilige Sachbearbeiter. Hat er nach einer ihm angemessenen Zeit kein feedback (OK or NOT) so muss er selber ermessen was zu tun ist (warten, Fax schicken, andere Adresse probieren etc.)

>- Man kann natürlich wartende Mails in der MAIL.BOX mit gesendeten Mails in Verbindung
>bringen. Wie oft soll das geschehen - was ist da zulässig, und wann wird jegliche Performance in
>den Keller gezogen?
Ich habe gehofft ein "Ereignis" abfangen zu können das heisst "Mail verschwindet JETZT aus der MAIL.BOX", um dann zu checken ob sie verschwindet weil es "geklappt" hat oder weil es der X-te Fehlversuch war und das System jetzt aufgibt.

>- Was soll passieren, wenn ein Mail an n Empfänger geht und n-x davon noch nicht versandt
>sind?
Gute Frage, da habe ich noch nicht so nachgedacht. DAVID generiert für jeden Empfänger eine Mail im Postausgang, das ist zwar grundsätzlich dämlich weil es enormen Datenmüll gibt aber in diesem Fall ganz praktisch. Mann könnte:
wenn nur ein Adressat: problemlos eine entsprechende Markierung am Dokument anbringen,
wenn mehrere: eine Zähler mit einem Kommentarfeld o.ä. einbauen oder für die "Fehler" kopien der eMails mit entsprechendem Marker erzeugen. Sobald ich einen prinzipiell funktionierenden Ansatz habe werde ich genau dieses Thema mit meine Kollegen auch noch mal ventillieren.

>Ich befürchte, ganz so einfach ist diese Sache nicht, es gibt hier sackweise Nebeneffekte.
Aber wir wollen es immer noch haben!!!!

>Das Thema finde ich aber sehr spannend und ich werde mich da gerne weiter mit einbringen,
>soweit es meine Zeit erlaubt.
Schon mal danke dafür, mal schauen ob noch jemand "mit dem Ei des Kolumbus" um die Ecke kommt.

>Bernhard

Thomas

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln