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Mitgliedschaft bei der DNUG
Thomas Schulte:
Das würde mich jetzt persönlich mal interessieren. Unter anderem auch, weil Volker Weber in seinem Artikel hier etwas anreisst was mich seit einiger Zeit zum Nachdenken bringt.
Ich bin gespannt, wieviele Forumsmitglieder wirklich eine Mitgliedschaft bei der DNUG haben. Und ob meine Einschätzung das es sehr wenige tatsächlich sein werden zutrifft.
Glombi:
kein Mitglied bei DNUG
aber:
Mitglied bei der SNoUG
Gebühr Mitgliedschaft pro Jahr: 0,00 Franken; Konferenzgebühr: 100,00 Franken (2x im Jahr)
Teilnahme an der ILUG
Konferenzgebühr: keine
Qualitität der Konferenz 2007: sehr gut
Ralf_M_Petter:
Ich bin kein Mitglied bei der DNUG, war aber bei der Konferenz in Dresden und im Gegensatz zu manchem anderen war ich bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden. Ich habe mir jetzt mal die Agenda der ILUG angeschaut und habe da z.B. keine Vorträge über Composite Applications bzw. Plug in Entwicklung gefunden. Der Preis der DNUG Konferenz könnte natürlich etwas billiger sein.
Grüße
Ralf
Bastel123:
Ich bin mit meiner kleinen Firma Mitglied,
ich war ein paarmal auf Arbeitskreisen, das war völlig in Ordnung.
Wenn man sich mal ernsthaft mit den Kosten einer zwei bis dreitägigen Veranstaltung auseinandersetzt (ich habe sowas auch mal organisiert), dann ist der Preis der Konferenzen bei der Qualität durchaus angemessen.
Wenn man sich andere Anbieter anschaut so ist man da leicht bei 1000€ -1800€.
Viele Grüße
Sebastian
jww:
Eine Mitgliedschaft bei einem Verein wie der DNUG drückt sich nicht immer direkt in Heller und Pfennig aus sondern ergibt sich neben dem "objektiv geboteten" Leistungssppektrum auch aus den sehr individuellen Situationen des Betrachters:
- Wie wertvoll ist ein Tip, den ich mitgenommen habe, z.B. dass eine bestimmte Software GENAU mein Problem löst (oder auch nicht)?
- Wie wertvoll ist es, einen bestimmten Technologiewechsel rechtzeitig zu erkennen und nicht noch viele Stunden Entwicklungsarbeit in die (falsche/veraltetet/ersetzt werdende/nicht ideale) Komponente zu stecken?
- Wie wertvoll ist es, zu wissen, dass Firma X etwas in einer bestimmten Art gemacht hat?
- Wie wertvoll ist es, unter der Hand von Marktpreisen u.ä. zu erfahren?
- Wie wichtig ist es für mich selbst , zu sehen ob und wie die Community um "mein" Produkt herum "tickt"?
Es gibt sicher einige -zig weitere solche Beispiele.
Sicher mag man dagegen argumentieren, dass man all diese Infos auch anderweitig "umsonst" (aber höchst selten kostenfrei) bekommt.
Wer die eigene Zeit, Informationen zu beschaffen nicht rechnet (lasse jeder doch einmal eine Schachuhr mitlaufen, wenn er eine Information sucht und multipliziere die Zeit mit den wirklichen Personalkosten), kommt fast überall "billiger" weg (aber nicht zwangsläufig zum Ziel) als etwas zu kaufen.
Am Ende ist es wie überall, man muss sich selbst die Frage beantworten: Kann und will ich mir A, B, C leisten? Wobei das "will" sich aus verschiedensten Blickwinkeln unterschiedlich darstellen wird.
p.s.: Da ich im Vorstand der DNUG bin, folgender Hinweis: Dies ist meine Privatmeinung, nicht die Meinung der DNUG oder deren Gremien.
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