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eknori:
Damit sich zukünftig niemand verpflichtet fühlt, habe ich den Link zu meinen bescheidenen Wünschen aus meinem Profil gelöscht...

flaite:

--- Zitat von: Thomas Völk am 25.11.06 - 11:36:43 ---Oder wie würdet ihr das machen mit dem Amazon-Wunschzettel?

--- Ende Zitat ---
Ich halte das mehr für ein technisches Problem. Wenn man nur hoch genug in der Hierarchie anfragt, geht das auch. Weiter unten in der Entscheidungshierarchie können die das vielleicht technisch, dürfen das aber nicht entscheiden. Sobald man Unterstützung von weiter oben hat, geht das.

Die Hauptprogrammierer des frameworks können hohe Consulting/Tagessätze fordern. Deshalb gibts die größten OpenSource Projekte eher nicht als fertiges Produkt sondern mehr als Infrastruktur in Form von Servern (JBoss, Geronimo), frameworks (Ruby on Rails, Spring) oder ganzen Programmiersprachen (Java, Ruby)
Also erst mal Sachen, mit denen als solche die Endkundenorganisation erstmal wenig anfangen kann. Sie brauchen Beratung. Das kostet Geld.

Man spart auch mit openSource eine Menge. Z.B. eine Vertriebsorganisation. Es stimmt nicht, dass bei einem fertigen Produkt das meiste Geld an die Programmierer fliessen würde. Es geht an die Vertriebler.
Wie teuer müßte Help sein, um break even zu werden (mehr Ertrag als Kosten)? Wie hoch sind die Risiken, ob diese Prognose auch tatsächlich eintrifft?
Bei einem kommerziellen Produkt haben die Kunden einen ganz anderen Hebel, um Bugfixes right_now_right_here oder Erweiterungen einzufordern. Oder Erweiterungen, die gewollt oder aus Unkenntnis (das gibts ziemlich oft) als Bugs gemeldet werden. Um dies abzufangen, benötigt man auf Seiten des Software-Herstellers ein komplexes Geflecht an Projektmanagern, Reportingsystemen, Entscheidungsbefugnissen, Regeln und Menschen, die sich in ihren Funktionen aufeinander eingespielt haben.

Mit Help dokumentieren die Projektbeteiligten, dass sie ein solch komplexes Projekt mit offenbar mehrereren realen das auch einsetzenden Organisationen auch umsetzen können. Das sollten nicht unbedeutende Aktiva auf dem Arbeitsmarkt sein.

Ich glaub übrigens, dass bei closed source entwickelter Software die Gefahr sehr hoch ist, dass Leute bestimmtes nur ihnen gehörendes Spezialwissen auf für das große Ganze schädigende Weise ausschlachten Oder es entstehen interne Grabenkämpfe.
 
Gruß Axel

flaite:
Hm. Aber irgendwie.
Der Nutzen des Amazon Wunschzettels ist eher inmateriell. Der Ersteller hat ja mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass er finanziell unabhängig ist. Jeder freut sich halt über Geschenke.
Und Leute, die Help in der Firma einsetzen, sind offenbar überfordert, mit dem Amazon Wunschzettel umzugehen. Das muß natürlich intern besprochen und vermutlich eskalliert werden. Weil für Amazon Geschenke für Anbieter von openSource Dienstleistungen gibts keine Firmenrichtlinien. Und viele wollen sich da einfach nicht mit der komplexen Maschinerie ihrer Firma auseinandersetzen, damit am Ende das Amazon Geschenk in der Nähe von Düsseldorf auch tatsächlich eintrifft.
Find ich eigentlich schade.
Und eigentlich... Ist das ein Vorteil für den Kunden, die das Amazon Feature einsetzen.
Wenn wir bei einem kommerziellen Produkt unseren Kunden mitteilen würden, dass sie über Amazon-Geschenklisten möglicherweise Feature-Wünsche beschleunigen können. Das Büro wo die Pakete zwischengelagert würden, wäre schnell voll.

koehlerbv:
Wird das Thema jetzt nicht zu sehr am Amazon-Wunschzettel festgemacht? Das ist ja nur eine Möglichkeit, Anerkennung zu zollen - und durchaus immaterieller Natur.


--- Zitat von: Thomas Völk am 25.11.06 - 11:36:43 ---Ich nehme mal an, der gute burkert macht das Ganze hier, um die Firma zu beglücken, bei der er angestellt ist. Ich denke nicht, dass er dafür in die eigene Tasche greifen will - ich würde das zumindest nicht machen.
--- Ende Zitat ---
Wer tut hier der Firma etwas gutes? Andreas Burkert nicht, das war Ulrich. Der casus cnactus ist: Ulrich hat die Applikation programmiert (also einen Teil seiner Lebenszeit aufgewendet). Er hat die Applikation freiwillig hier zur Verfügung gestellt. Soweit, so gut. Aber: Jetzt gerät die Applikation an jemanden, der nicht nur sowas nicht selber programmieren könnte (muss er auch nicht), sondern auch nicht damit umgehen kann - und noch Sonderwünsche hat und "darauf jetzt gern eine Antwort hätte". Im Falle Andreas Burkert ist das Ganze jetzt vielleicht unglücklich gelaufen / herübergekommen (das hätte aber schon nicht passieren dürfen), aber es ist eben kein Einzelfall.

Die Sache mit der Amazon-Wunschliste ist eine Marginalie an der Sache. Bedenklicher finde ich: Wenn man schon etwas bekommt, wofür man den wesentlichen Aufwand nicht selber treiben muss, dann sollte man den erheblich kleineren Aufwand einer Anerkennung doch schaffen, oder? Und wenn Ulrich eine eMail vom IT-Chef bekommen hätte mit einem Dank, hätte er sich bestimmt ebenso gefreut (denke ich mal).

Thomas, wenn Du postulierst, dass Andreas Burkert seine Firma glücklich machen möchte, aber dafür nicht in die eigene Tasche greifen möchte: Ich finde das nicht in Ordnung.  Warum will er die Firma glücklich machen? Weil er empfangen hat (oder noch darauf hofft). Aber dafür nichts geben? Er bekommt - und erwartet danach weitere Hilfe. Noch mehr Arbeit für den bisherigen Geber.

Bernhard

animate:
Ja, ich denke, das Problem ist unabhängig von der Form der Bezahlung. Das kann Bares sein oder Gebrauchsgüter aller Art oder was sonst noch so üblich ist.

Ich finde, der Autor (oder die Autoren) einer kostenlosen Software sollte deutlich sagen, wie er mit Supportanfragen umgeht. Das hat eknori in meinen Augen getan mit einem deutlichen Hinweis auf seinen Wunschzettel (und das hätte ich auch getan, irgenwann wirds zu viel).
Wenn das dann jemand nicht kapiert oder kapieren will, dann kann man ihm in meinen Augen nicht helfen - auch nicht bei seinem Problem mit der Software.

Ich würde mir wünschen, dass burkert den Thread hier verfolgt und mal seinen Standpunkt darstellt. Vielleicht hat er ja schon Budget für PAM beantragt, wer weiß?

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