Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
Erzwungene Umstellung Domino 6.5 auf Exchange ohne jeglichen Grips - HELP
Arno:
Hallo,
weisst du wenn es mit vernunft nicht geht musst du es mal mit Zahlen versuchen.
- Funktionen die der Administrator selber in die Maildatenbank eingebaut hat,
oder welche über 3 Firmen erworben wurden können nicht oder nur bedingt in Outlook abgebiildet werden ( Schablonen , angepasstes Design )
Direkte Kosten
- Schulungsaufwand der Administratoren
- Gestigener Administrativer aufwand, durch "noch" unkundigen Admin/Anwender
- Umstellung des Aussendienstes ( Administrativer aufwand, Schulungen )
- Datensicherung muss ggf umgestellt werden, zusatzkosten für etsprechende Agenten. oder gar Neue Datensicherung.
- Neue Antiviren lizenzen oder Antispam Lizenzen müssen angeschaft werden
- Testumgebung muss aufgebaut werden ( Umgebaut )
- Höherer aufwand bei datenrücksicherung ( kann keine einzelne Maildatenbank zurücksichern " glaub ich zumindest ")
- Kosten für einkauf von Know How bei der umstellung
- Serverausfall für den umstellungszeitraum
- Abhängigkeit von einer bestimmten Platform
- Höherer zeitaufwand bei der Kompletten wiederherstellung des servers
- Höherer kosten beim einkauf von zusatzleistungen ( Zertifikate, u.s.w.)
Als gegenvorschlag solltest du auch ausrechnen was es kostet die anderen Standorte auf Domino umzustellen.
Alles in allem wird bei einer umstellung eine ganzschönes sümmchen an kosten bei rumkommen, jenachdem wie weit du das alles selber machen kannst, aber die folgekosten sind auch nicht ohne, und sollten bei einer umstellung immer eine rolle spielen, die meisten argumente kann man auch gegen eine umstellung von Ex. auf domino ins felde führen, sie gelten wohl immer wenn jemand eine umstellung plant ;-)
mfg
Gont
Lucky64:
@Gont:
Dann sollte doch eigentlich eine ext. Fa, die beauftragt wird, die Domino Umgebung zu analysieren, diese Facts herausarbeiten können, oder ???
Arno:
Hallo,
sicher , kann das eine Externe Firma tun,
aber am besten kenn ihr doch euersystem oder ?
Ihr müsst doch wissen ob ihr geld für Anpassungen ausgegeben habt ?
oder wievil Manntage ihr in anpassungen gesteckt habt ?
Ihr müsstet doch auch wissen welche Software ihr im einsatz habt , als datensicherung zum beispiel, und das da dann eine neue lizenz ( agent ) fällig ist, das ist ja normal.
dazu dann die kosten für eine nette M$E schulung,
Kosten für lizenzen.
Dann den aufwand die daten bei dem Aussendienst umzustellen,
den import der bestehenden Daten und und und ...
Eine Fremdfirma wird nur dann unpataisch ihr urteil abgeben können wenn sie im anschluss nicht die umstellung durchführen kann, ansonsten muss man mit etwas parteilichkeit rechnen ;-)
eine umstellung ist sowieso etwas das man nicht mal ebend machen sollte sonst rennt man mal ebend ins offene messer
mfg
gont
Thomas Schulte:
Das ganze kann man doch ganz einfach eintüten.
Sind euere 20 + 30 Datenbanken einfach oder liegt da Logik dahinter. Was würde es kosten diese Datenbanken in einer reinen MS Struktur abzubilden. Mit allen Konsequenzen.
In der Regel ist spätestens da das Thema erledigt. Weil es eben nicht mehr mit einem Server abgeht, sondern schon ein paar mehr braucht. Und der Admin kann nicht eben mal nebenbei was programmieren. Und zum Anpassen von Anwendungen brauchst du jedesmal ein Systemhaus.
Den Hebel kannst/Musst du am Geld ansetzen und da eine ganz nüchterne Rechnung aufmachen.
Du könntest auch EdBrill fragen gehen. Der muss für solche Fälle haufenweise Material in der Schublade haben.
MartinG:
Die grosse Frage, die sich hier für mich stellt, ist warum kommt Deine GF auf die Idee Notes/Domino abzulösen? Ich kenne leider auch Firmen in denen Notes/Domino schlecht oder gar nicht geschult wurde und es deshalb auch Unzufriedenheit darüber gibt.
Die grössten Nachteile von Exchange sind m.E::
- ein Messagestore mit max 16GB Grösse in der Standardversion. Wer mehr will muss die Enterprisevariante von Exchange kaufen und das wird dann richtig teuer
- Wiederherstellung einzelner Postfächer aufwendig. Wiederherstellung einzelner Mails m.W. nicht möglich. Rücksicherung generell ist bei Exchange ein sehr sehr komplexes Thema, wohingegen bei Notes jede Datenbank eine saubere getrennte Einheit darstellt. Exchange 2003 ist hier aber schon etwas besser geworden...
- Sehr enge Verzahnung in die Microsoft ADS, was bei Betriebssystemupdates quasi zwingend auch eine relativ rasche Migration der Exchangeumgebung erfordert
- selbstprogrammierte Anwendungen kann man bei Exchange ziemlich vergessen. Man kann aber mit Sharepoint, so wie ich das einschätze, aber so ziemlich alles abdecken was man mit Notes/Domino auch kann. Allerdings kostet das dann richtig Geld für Lizenzen, Schulung, SQL-Server etc...
- Exchange / Outlook steht viel mehr im Focus der Hacker und ist allein aus diesem Grund deutlich gefährdeter
- kaum Replikationsfähigkeiten und selbst diese sind kaum nutzbar
Vorteile von Notes/Domino:
- Betriebssystemunabhängig im Serverbereich. Clients für Windows und MAC.
Exchange hat m.E. aber auch schon Vorteile:
- deutlich einfachere Administration, vor allem auch dadurch das die User ja eh meistens schon in der ADS angelegt sind.
- geringerer Schulungsaufwand für Anwender und im Mailbereich auch ein deutlicher Funktionsvorteil gegenüber dem Notesclient
- mobile Geräte (Handys, Palm, PocketPC) lassen sich einfacher und vor allem kostengünstiger anbinden
- Export von Mails sehr easy und sauber
- Drucken ist deutlich besser
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