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Warenwirtschaft und Buchhaltung für Notes?

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koehlerbv:

--- Zitat von: TMC am 07.12.05 - 00:22:08 ---Beim Finanzamt stehe ich dann trotzdem toll da, weil ich ja SAP habe.
--- Ende Zitat ---

Das ist ein anderes Thema  ;D
Andererseits bedarf es aber schon besonderer Energie, in SAP-FI eine Standardbuchung zu verbiegen.
In Notes kann man jedoch nicht einmal verhindern, dass man - basierend auf einer irgendwie bezogenen DB, die man dann im eigenen Zugriff hat und entsprechend die ACL setzen kann - verhindern kann, dass eine unliebsame Buchung einfach gelöscht wird.

Bernhard

multicomp:
Hallo zusammen!

Ihr habt ja recht - es muß nicht Open Source sein. Bin ja auch bereit zu kaufen.
Also lassen wir mal das verbiegen von Buchungen und Manipulieren von Bilanzen weg. Das
schaffen wir auch ohne Software! *g*

Ich habe schon 500-800 Buchungen im Monat. Gibt es nun eine Lösung oder kennt jemand einen Anbieter?

Thomas Schulte:
Fibu mit Notes, nein. Ein einfaches Kassenbuch schon.

WWS mit Notes ja, da gab es zumindest mal ein paar Anbieter die sowas gemacht haben. Ich hab da mal einen Ansatz dazu hingestellt. Ist aber schon eine Zeit lang her, müsste ich wieder abstauben und nein kostenlos gäbe es das auch nicht.

multicomp:
Dann staub doch mal ab und sag mir Bescheid. Ich würde es mir gerne mal anschauen. Wo bekomme ich denn das Kassenbuch?

flaite:
Die Buchung in Konten setzt schon voraus, dass ein Vorgang in Soll und Haben in verschiedenen Konten gebucht wird. (Buche 2 Bleistifte auf Haben von einem Konto und ein bischen Geld im Soll eines anderen KOnto.
Die übliche Art der Buchführung in Privatunternehmen heisst doppelte Buchführung. Da gibt es dann noch Bestands- und Erfolgskonten.
Eine vollständige Buchuchung besteht also in der Regel auf der Veränderung von 4 Datensätzen. Die Buchung muß in allen diesen 4 Konten durchgeführt werden, sonst ist es so ähnlich als würde man sagen 1 + 1 = 3.

Damit sichergestellt ist, dass wirklich beide Teile der Buchung durchgeführt werden, braucht es ein Transaktionssystem, dass die ACID-Prinzipien erfüllt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktion_%28Informatik%29 (sehr empfehlenswert zu lesen).
Relationale Datenbanken sind sehr gute Transaktionssysteme. Lotus Notes besitzt andere Stärken.
Z.B. war ein Kernpunkt der J2EE-Spezifikation von Anfang an verteilte Transaktionen. Damit müssen die beiden Datensätze nicht mal mehr in ein und demselben Datenbanksystem liegen. Schon dies ist aber sehr, sehr komplex und nicht ohne Probleme (Stichwort: heuristic decisions).

Es ist mir nicht bekannt, dass jemand ernsthaft versucht hätte, ein ACID-konformes Transaktionsprotokoll für Lotus Notes zu entwickeln. Schon die verteilte Art der Datenhaltung (Replikation) ist eine große Hürde.

Axel

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