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IBM Partnercamp 2005

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flaite:
Ich klinge manchmal ein bischen agressiv, ist aber nicht so gemeint.
Jetzt ist ja alles geklärt  :)
Ich seh bei Integrationsprojekten zum Beispiel sicherlich potential für u.a. Java. Webservices oder/und Messaging Server. Auch von Domino aus. Muß ja nicht unbedingt Websphere sein. Ist aber sicher schwer zu vermitteln.
Sowas wie Spring halte ich für wirklich RAD. Man braucht aber bestimmt eine Menge Erfahrung, um das wirklich in den Griff zu bekommen. Ein bischen so wie Domino lernen vom Anfang.
Oder Geronimo sehe ich 2006 auch als eine Option an für Projekte. Oder Eclipse Rich Client Platform.

Gruß Axel

flaite:
Ich schnellrezensiere mal WebSphere Business Integration Server Express
Service Orientierte Architektur für den Mittelstand von Daniela Rudrof.

Fängt mit einem Eisberg an und 69% opportunities. Wie die immer an ihre Zahlen kommen  ??? Aber ich will sachlich bleiben.
Ok. WBI heisst wohl Websphere Integration.
WBI Express ist Websphere mit Websphere MQ (beides Express).
Dann gibt es noch eine Plus Version mit Komponenten, wo ich größte Bedenken hätte, ob die Funktionieren.
Aber vielleicht bin das nur ich. Tipp: Bei IBM erstmal immer das einfachere Tool nehmen.
Dann werden erstmal diese Adapter-Technologien erklärt (wo ich Bedenken hätte).
Architecture -> Dann kommen Diagramme, mit Abkürzungen wo ich nicht mehr mitkomme (ich bin hart im nehmen).
Sieht aber eigentlich ganz interessant aus.
Tooling-> Dann gibts ein paar Screenshots die aussehen wie aufgemotzter DWF.
Grundsätzlich sieht das aus wie J2EE Architektur so dargestellt wird. Weiss nicht ob sich viele Leute unter Generic Customer Objects etwas vorstellen kann. Oder unter "Normalized view provides consistency in data representation"
Mit Argumenten wie "Advanced Knowledge of applications not required" (hab ich Probleme mit, weil hier besteht große Chaos-Gefahr). Und immer schön die immer gleiche betriebswirtschaftliche Begründung (Reduces effort, reduces project times, simplifies integration work)
Graphische Tools wo ich bei mehr Mappings Angst um die Übersichtlichkeit hätte. (gibts da eigentlich auch irgendwo eine xml Datei, in der man nachschlagen kann?)

Mein Hauptkritikpunkt ist, dass ich den Eindruck habe, dass da hauptsächlich Dinge aus der Plus Version präsentiert wurden. Ansonsten hat der Vortrag mein Interesse an diesem Server mit seinen schönen Entwicklungstools geweckt.
Will jetzt nicht elitistisch klingen, aber ich weiss nicht, ob dieser Vortrag bei Leuten positive Gefühle weckt, die sich weniger in dieser Begriffswelt bewegen als ich.

wird fortgesetzt.

flaite:
ftp://ftp.software.ibm.com/software/emea/de/partnercamp2005/Thomas_Meintrup_SOA_Konzepte_und_praktische_Erfahrungen.pdf

Dr. Thomas Meintrup "SOA Konzepte und praktische Erfahrungen".
SOA (= Service Oriented Architecture).

Beginnt erst wieder mit der Motivation (schneller Wandel, deshalb Modularität wichtig. Und wenn Modularität, dann wird eine solide Interoperabilitätsbasis  benötigt).

Eine Definition für Services (gründlich & gut).
Allerdings stark mit der 20.000 Meilen im Weltraum Perspektive. Aus der Sicht ist das aber eine gute Präsentation.
Dann werden noch ein paar Firmen genannt, die SOA intensiv einsetzen (bei Viessmann weiss ich, dass das absolut stimmt).

Dies ist ein sehr high level Vortrag, der nicht auf die zahlreichen Detailprobleme hinweisen kann (schon aus Zeitgründen). Und sowas muß es aus meiner Sicht auch geben. Dafür finde ich diesen Vortrag geradezu herausragend. 


dirk_2909:
Die Vorträge von Daniela Rudrof waren für einen, der noch (!!) wenig Erfahrung mit dem Thema hat, interessant. Es hat einen kleinen Einblick in die "neue" Welt gegeben.

Leider wurden die Express-Versionen nicht vorgestellt.

Abgeschreckt hat es keineswegs (außer die Lizenzpreise :-( ).


Dirk

flaite:
Ich wäre da gerne hingegangen und habe nun einige der PDFs gelesen.
Einziger Kritikpunkt:
Für meinen Geschmack legen die beiden den technischen Vorträgen zu viel Gewicht auf die Advanced Versionen der Express Versionen für die natürlich Kunden dann auch einge Bonus Bimbes-Säcke rüberschieben müssen. Bei Websphere sprechen wir ja nach wie vor bei einigen Firmen gerade in KMU Bereich von Neu-Einführung. Und da wird ja wohl vernünftigerweise erstmal die Basis-Version genommen.

Bei den PDFs selber handelt es sich um sehr, sehr gute Standardpräsentationen.
Kann ich dankbar dafür sein, dass es der IBM Organisation gelingt ausreichend Geld einnimmt, um diese Leute finanzieren zu können.
Wo ich immer nur ein bischen aufjaule, wenn ich dieses "mittelfristig mit J2EE beschäftigen". Nach meiner persönlichen Einschätzung ist v.a. die Regelmässigkeit der Beschäftigung mit einem Thema wichtig, um es für einen selber umsetzbar zu machen.
Zwar gab es gerade in J2EE in den letzten Jahren massive Umwälzungen, neue Ideen, deprecaten von alten Ideen, usw. Nur kapiert man das neue immer besser, wenn man das alte schon kann.
Ich bin in diesem Jahr stark eher auf der Domino Seite beschäftigt. Trotz des Ärgers v.a. mit einigen Bugs in Domino (v.a. RichText in 5 und das bestimmter Guru-R4-Formelsprachencode wirklich in 5 aus z.T. schwer rauszufindenden Gründen nicht läuft) war das ganz ok, v.a. wegen dem weitergesteckten Aufgabengebiet und viel Mitspracherechten bei über das reine Coding herausgehenden Entscheidungen und weil ich das Team als angenehm empfand.
Das hat mich aber nicht daran gehindert, meine J2EE Fähigkeiten permanent weiterzuentwickeln. Mittelfristig kann als ein anderes Wort für morgen verstanden werden.

Amen
Axel

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