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Man sollte nie längere Zeit das Haus verlassen ...

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eknori:
... schon gar nicht, wenn man in einem Blog fragt, welche neuen Funktionen sich denn  die Lotus Notes Gemeinde in den nächsten Releases wünscht; schon gar nicht, wenn man Ed Brill heißt. Das kann dann sehr schnell außer Kontrolle geraten ... http://www.edbrill.com/ebrill/edbrill.nsf/dx/if-i-could-add-one-feature-to-lotus-notes-7.x-it-would-be...?opendocument&comments#anc1

eknori:

--- Zitat ---What I wanted was ONE thought per person, and only NOTES CLIENT features. Not server, not Administrator, not Designer.
--- Ende Zitat ---

Dann wir des wohl an dieser Stelle nix mit


--- Zitat ---Ability to set all remaining static labels like view column titles, tabbed table headers etc programmatically by means of formula code

--- Ende Zitat ---

Das ist ja eine Designer Problematik ...


Möglicherweise ist das Ganze auch nur das, was Volker Weber gepostet hat


--- Zitat ---Is it just me, or doesn't this look like a very long defects list?


--- Ende Zitat ---

und dann ist das Alles eh' für den Popo ... Das interessiert IBM doch so oder so nicht; wahrscheinlich ist einer der 13.000 MA der, der die Wünsche der Community noch ernst genommen hätte; aber der hat ja seine Schachtel schon gepackt; so what ?

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: eknori am 07.05.05 - 19:08:24 ---und dann ist das Alles eh' für den Popo ... Das interessiert IBM doch so oder so nicht; wahrscheinlich ist einer der 13.000 MA der, der die Wünsche der Community noch ernst genommen hätte; aber der hat ja seine Schachtel schon gepackt; so what ?


--- Ende Zitat ---
... naja. Je mehr Hierarchie-Ebenen, desto mehr Informationsfilter bzgl. der Leiden der Basis.
Für die ganz oben sieht das dann so aus wie ein großes Sommerfest. Die Kinder weinen zwar manchmal, aber letztlich wird jeder den Tag in schöner Erinnerung behalten.
So ist es natürlich nicht!

Die neuen Entlassungen bei ca. 12% Profit scheinen darauf abzuzielen, Hierarchieebenen wieder zu vermindern (womit der true intelectual Lou Gerstner, der von einer ganz anderen Branche kam, IBM in den frühen 90ern möglicherweise gerettet hat).

Adam Smith und John Stuart Mills haben das schon vor teilweise mehr als 200 Jahren gesagt: Es ist für die innovative Kraft eines Marktes wesentlich günstiger, wenn es in einem Marktsegment ähnliche Anbieter gibt, die um die Gunst der ungewaschenen Massen kämpfen müssen. 

eknori:
@Axel:

definiere : ungewaschene Massen !


--- Zitat ---Es ist für die innovative Kraft eines Marktes wesentlich günstiger, wenn es in einem Marktsegment ähnliche Anbieter gibt, die um die Gunst der ungewaschenen Massen kämpfen müssen
--- Ende Zitat ---
die haben das so gesagt ? bitte belegen, Literaturstelle ??

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: eknori am 07.05.05 - 23:11:48 ---@Axel:

definiere : ungewaschene Massen !

--- Ende Zitat ---
relax.
Die Anbieter IBM, Microsoft, Oracle, openSores, uvam. kämpfen um die Gunst der Leute, deren Produkte einzusetzen. Die brauchen Kunden, Leute, die das implementieren können. Ich zähle mich also zu den "ungewaschenen Massen". Markt & Preistheoriemässig stehen dabei wenige Produkthersteller mit größerer Marktmacht als atomistische Einheit (mehr oligopolistisch) gegenüber den Leuten die das implementieren (mehr polypolistisch).

Das sind einfach Marktrealitäten.

Und aufgrund dieser simplen volkswirtschaftlichen Analyse bin ich pro-openSource und pro-Flexibilität bzgl Wechseln auf andere Hersteller/Enterprise Systems und ganz sicher nicht anti-Microsoft.

Die Hersteller sind natürlich immer daran interessiert, Leute emotional an ihre Plattform zu binden. Aber das ist Marketing. Davor warne ich.

Ökonomie sollte niemals mit Emotionen gemixt werden. Und genau davor warne ich hier seit Monaten.

Letztlich können Hersteller von einem funktionierenden Ökosystem an in Teilen konkurrierenden openSores oder kommerziellen Lösungen im selben Marktsegment profitieren. Der Erfolg von Java zeigt genau dies. Auch im Hinblick darauf, dass alle Anbieter Innovationen der Nachbarn übernehmen. Dafür müssen aber die Anbieter eine gewisse Autonomie besitzen.
Das hat es bei Lotus leider so nie gegeben.
(Bsp:
- Ben Langhinrich,
- nicht Übernahme der apache.jarkarta Verbesserungen an von Lotus geschenkten Basiscode an xerces/xalan.
)   

Das sind diese strukturellen Sachen. Ich meine, wenn der Leiter des führenden openSores Portals auf dem blog des Marketingschefs so kommentiert, als hätten die gemeinsam Sex, dann kenne ich das anders.


--- Zitat von: eknori am 07.05.05 - 23:11:48 ---
--- Zitat ---Es ist für die innovative Kraft eines Marktes wesentlich günstiger, wenn es in einem Marktsegment ähnliche Anbieter gibt, die um die Gunst der ungewaschenen Massen kämpfen müssen
--- Ende Zitat ---
die haben das so gesagt ? bitte belegen, Literaturstelle ??

--- Ende Zitat ---
Werde nachliefern. Z.Zt. habe ich leider keine Zeit die absolut grundlegenden Prinzipien der freien Marktwirtschaft bei den Klassikern nachzuschlagen. Die Tatsache, dass Konkurrenz das Grundprinzip einer freien Wirtschaftsverfassung darstellt, ist imho sowieso offensichtlich.
Und aus markthygienischen Gesichstpunkten halte ich das Verhältnis 1 Anbieter in einem relativ segmentierten Bereich gegenüber viele User/Consultings für ungünstig. Das ganze oben ein bischen anders ausgedrückt. Und bei der Aussage würde sich keiner der beiden im Grab vor Schaudern umdrehen, wovon ich natürlich auch keine Fotos liefern kann.  ;D

Der Lotus Markt ist ein relativ segmentierter. Viele Leute/Consultings können nicht einfach in einer relativ kurzen Zeit auf ein Konkurrenzsystem umsteigen, da einfach die Lernkurve zu steil ist. Und genau deshalb gibt es imho so wenige Leute in der Community, die Kritik üben, die auch zu Gunsten eines besseren Produkts von Lotus aufgenommen wird.



Axel

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