Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Erfahrungen zu Datenmengen

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Marinero Atlántico:
Andreas hat ja verboten, Grundsatzdiskussionen zu führen.  ::)
Also ich finde ja ganz bestimmt.
Man könnte mit einem Archiv arbeiten.
In Projekten der letzten 2 Jahre haben wir da eine Menge von IBM eingebunden was es gibt.
(nicht unbedingt von mir)
Notes Datenbanken, Storage Server, xml-in-xmlDatenbank über webservices, xml-in-Dateisystem, Websphere MQ.
Wobei ich von xml-Datenbanken explizit abrate.
Btw. hat so ein System wie DB2 sehr ausgefeilte Backup/Recovery Mechanismen, wobei das bei einem Platten-Crash natürlich auch nicht mehr hilft.
Zum Archivieren finde ich theoretisch Websphere MQ (ex MQ-Series) am besten. Da braucht man aber spezifisches Admin Wissen für. Die Programmierung geht. Außerdem ist es teuer. Wobei es jetzt von Codehaus und einer anderen openSores Gruppe auch Messaging Server gibt.
Als Format ist xml möglich(dxl). Nimmt aber eine Menge Speicherplatz im Anspruch, weil diese vielen Tags dabei sind.
Alternative wäre Datenbankschema erstellen und das mit Notes Dokumenten zu mappen.
Nicht so oft abgefragte/geänderte Daten ins RDBMS und jederzeit abrufbar. Beide Systeme mit openSores Messaging verknüpfen.

Semeaphoros:
openSores??

Offene Säuren?

Brauch ich da einen Giftschein, wenn ich das verwenden will?


 ;D

Marinero Atlántico:
... Jens, dass ist ein relativ gebräuchlicher Begriff zur Kennzeichnung einer kritisch-distanzierten Haltung eines z.T. begeisterten Users. Benötigt eigenen Thread. We are hyjacking. Und die Frage von Andreas ist berechtigt.
Zurück zum Thema: Ich hätte damit deutliche Probleme. Wir haben zwar alle unsere Schwächen. In einem sind wir aber den Kunden in aller Regel überlegen: Das Wissen um die Risiken, die mit einer Software-Architektur vorhanden sind. Die sind da oft sehr, sehr, sehr naiv. Das ist ja auch ein Grund, warum die uns bezahlen. Ich hab so einige nicht gelungene Anwendungsarchitekturen gesehen. Man kann ex-post eigentlich immer ganz gut gesehen, wo in bestimmten Bereichen die Annahmen der Entwickler falsch gelaufen sind, so dass man jetzt mich braucht. Mit dem allergrößten Teil der Kunden kann man aber nicht software-analytisch nicht sprechen, da sie nicht so tief drin sind.
Nun ist hier so ein Fall, wo es Risiken gibt, die der Kunde vielleicht nicht im vollen Ausmaß versteht.
Falls es Probleme mit sehr großen Datenmengen geibt (was ich auch nicht weiss), ist es eine tickende Zeitbombe. Das heisst, erst sieht alles super aus, der Kunde zahlt freudig strahlend und in 4 Jahren knallte es gewaltig.
Vielleicht ist das ein Fall, wo man sich als Business-Partner an IBM wendet. Theoretisch haben die solche großen Datenbanken im Labor getestet. Vielleicht äußern die sich aber gar nicht. Sicher kann man das relativ einfach selbst nachstellen. Z.B. ist es aber da nicht einfach, bestimmte Bedingungen nachzusetellen. Angefangen von dem Emmulieren des Zugriffs mehrerer Anwender auf die Datenbank.

Gruß Axel

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