Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
Erfahrungen zu Datenmengen
Glombi:
Hat jemand Erfahrungswerte für Datenmengen jenseits der 1 Million Dokumente innerhalb einer Notes-Datenbank?
Ist das überhaupt möglich?
Ob das sinnvoll ist mag diskussionswürdig sein, aber das möchte ich erstmal ausser acht lassen, also bitte keine Grundsatzdiskussion.
Folgende Limitierungen sind bekannt (aus der KBASE):
- Maximale Größe einer DB: The maximum OS file size limit -- up to 64GB
- Anzahl Dokumente in einer Ansicht:
Views are architecturally limited to 130GB. However, since databases are limited to 64GB, the views cannot grow larger than the db. So in practice, views can grow as large as the db size limit of 64GB.
- Anzahl Antworten / Anzahl Dokumente in einem Level:
31 levels; 300.000 documents
Andreas
-Michael-:
Hi,
also gemäß Deinen KBase-Angaben und http://www.geniisoft.com/showcase.nsf/DominoLimits wird zumindest kein Limit erwähnt bezügl. Gesamtanzahl Dokumente in einer nsf.
Warum testest Du nicht einfach auch mal, also mit einem Agenten Dokumente erstellen?
Dann kannst Du auch gleich Deine geplante DB-Struktur verwenden (Views, welche Daten in den Dokumenten, etc.), denn das wird wohl von DB zu DB sehr unterschiedlich sein in Abhängigkeit der Randbedingungen. Und dadurch hast Du auch die Möglichkeit für Performance-Tests, was auch immer Du mit den Daten vorhast.
Michael
Glombi:
Die Anwendung gibt es noch nicht. Laut Kundenspezifikation kommen jährlich 1 - 1.25 Mio Dokumente in die DB.
Bevor ich mir jetzt Gedanken über die Gestaltung machen, möchte ich natürlich wissen, ob Notes das überhaupt ausshält. Vor R6 hätte ich das erst gar nicht angefangen, aber ab R6 wird Notes so langsam auch für große Datenmengen nutzbar.
Andreas
Marinero Atlántico:
Wie sieht deine Backup-Strategie aus?
koehlerbv:
Axel, ich denke, dieses Problem ist jetzt nicht Domino-relevant - das Problem hat man immer. Und bei den von Andreas genannten Datenmengen ist das Problem immanent, es sei denn, die Daten vermehren sich nur zu bekannten und wohldefinierten Zeitpunkten.
Zum Thema: Nach meiner Erfahrung kann man auch noch einige hunderttausend Dokumente recht flott in Notes-DBs verwalten - allerdings müssen diese dann schon so aufgebaut sein, dass man nahezu alle Notes-Vorzüge und -Schwerpunkte verliert.
Bei der genannten Anzahl von "Datensätzen" würde ich die Frage so stellen: Warum sollte hier Notes / Domino eingesetzt werden ? Warum kommt kein anderes System in Frage ? Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einer Notes-typischen Datenstruktur und diesen Datenmengen jedes verfügbare (HW / OS-)System unter Notes / Domino in die Knie geht bzw. die Benutzer nur noch am Kaffeetrinken sind.
Andere Frage: Wie soll man bei dieser Datenmenge noch Informationen wiederfinden, wenn man dies aus der Notes-typischen Sicht betrachtet ? Ich kann nur vermuten, dass der Informationsgewinn aus den (maschinellen) Bezügen zwischen den einzelnen Daten gewonnen wird - auch dann spricht jetzt fast alles für ein RDMS.
Kannst Du genaueres ansagen, Andreas ? Bis hierher würde ich sagen: Mach' es nicht ...
Bernhard
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