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Glanz und Elend von RDBMS aus Sicht der Anwendungsentwicklung

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Marinero Atlántico:
Jens,

ich sehe da keine Veränderung des Blickwinkels. Die Bizfunktionalität bewirkt, dass eine bestimmte Art von Datenbank in einer Anwendung eine bestimmte Aufgabe übernimmt.
Und aus Sicht der Anwendungsentwicklung kann man dass dann sehr wohl vergleichen.
Ich habe für ein bestimmtes Aufgabensegment Grüne, Rote und Gelbe Äpfel und kann auswählen.
Jede Art hat seine Vor- und Nachteile. Es soll hier nicht um einen low-level Technologievergleich gehen, zu dem ich sowieso nicht in der Lage bin.
 
Ich versuche das hier mit der mir möglichen analytischen Schärfe herauszuarbeiten.
Gerne verwendete Begriffe wie "starr" oder "unflexibel" sehe ich nicht so, bzw benötigen einiges an Erörterung. 
Es gibt aber auch definitiv Fälle, wo RDBMS einem das Leben sicher nicht einfacher machen.
Da ich z.Zt. ziemlich viel damit arbeite, versuche ich auch diese kritischen Punkte herauszuarbeiten.

Gruß Axel

Semeaphoros:
RDBs sind definitiv überfordert, wenn Daten nicht hierarchisch daher kommen, also entweder chaotisch oder zirkulär, um die beiden wichtigsten Varianten zu nennen. Da ist eine relationale Abbildung nicht mehr adäquat.

Marinero Atlántico:
kannst du ein Beispiel posten für zirkuläre Daten?

Semeaphoros:
Beziehungskiste:

Wer kennt wen?

A kennt B und E, B kennt C und D, C kennt B und E, E kennt B und C .......

Thomas Schulte:
RDBS im Klassichen Sinn sind auch dann überfordert, wenn jede beliebige Tabelle mit jeder anderen beliebigen Tabelle in einer Beziehung stehen kann (aber nicht muss).
Haus A gehört Person B
Person C wohnt in Haus A
Telefonanschluss D ist in Wohnung E
Wohnung E ist in Haus A
Person F telefoniert mit Telefonanschluß D
TelefonAnschluß D ist angemeldet von Person B

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