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Notes-User vor dem Scheideweg (Zeitschrift: Admins Favorite)

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Semeaphoros:
Hm, Ingo, Euer "Fusionist" war nicht sauber mit den Lizenzen, Office gibt zwar eine Benutzerlizenz für Outlook, aber keinen CAL auf den Exchange-Server, der muss auch gekauft werden, wenn man Office-Outlook Lizenzen bereits hat, das war auch schon bei Exchange 5.5 und früheren Versionen so. Allerdings ist dieses Missverständnis der MS-Lizenzen sehr weit verbreitet. Die 2000er Lizenz hat das offenbar klarer formuliert.

Driri:
Ah, okay. Mein Stand war der, daß erst ab Exchange 2000 die CAL-Lizenzen fällig würden. Und so wurde auch lizensiert, also bisher ohne CAL.

Naja, is eigentlich eh Schnee von gestern, glücklicherweise behalten wir ja unser Domino und führen es unternehmensweit ein. Da weiß ich auch wenigstens, wie lizensiert werden muß (oder glaube es zu wissen  ;) )

Marinero Atlántico:
Ich würd das mal die übliche Mischung aus Wahrheit und Lüge nennen.
Dies ist in der IT-Branche leider normal.
Letztlich sind solche "Artikel" und die "Analysten-Studien" gegen die Ed Brill seit neuester Zeit so gerne rumprangert eine Folge davon, dass es für solche extremen Fehlinformationen unter IT-Leuten offenbar ein Markt existiert. Laut meiner Schwester ist sowas in Fachpublikationen in ihrem Bereich (Marketing) undenkbar.

Ein kleiner Teil der Aussagen aus meiner Sicht richtig. IBM hat auf der Lotussphere einen klaren Wechsel der Produktstrategie angekündigt (Architektur wird Eclipse/WAS sein und nicht mehr die alte C/C++ Code-Basis). Dabei wird aber stark auf Abwärtskompatibilität zur alten Architektur geachtet. Ansonsten stehen da noch eine Menge Halbwahrheiten in dem Artikel.

Du bist in my humble opinion auch Opfer von solcher Propaganda. Eine "seamless Integration" von Relationalen Datenbanken ist in my humble opinion technisch nicht möglich. Ich beschäftige mich stark mit diesem Thema. Lösungen die angeben "seamless" zu sein (z.B. auch Entity EJBs) führen quasi zwangsläufig zu performance-mässig mehr als suboptimalen Lösungen. Dies hat mit schwer zu überbrückenden anderen Form der Datenhaltung (objektmässig, hierarchisch oder relational) zu tun.

Axel

@Heini: Ich hab verlässliche Informationen, dass ein .NET-Insurgent (bewaffnet mit Sharepoint, Biztalk und dem ganzen Zeugs) in der IT eines traditionell IBM lastigen dt. Großunternehmens ziemlich erfolgreich ist, wobei eine solche Einzelinfo natürlich noch kein Argument ist. Zivilisierte Argumentation hat sich in weiten Bereichen der IT wie gesagt noch nicht durchgesetzt.
 

Axel

heini_schwammerl:

--- Zitat von: Marinero Atlántico am 31.01.05 - 11:49:59 ---@Heini: Ich hab verlässliche Informationen, dass ein .NET-Insurgent (bewaffnet mit Sharepoint, Biztalk und dem ganzen Zeugs) in der IT eines traditionell IBM lastigen dt. Großunternehmens ziemlich erfolgreich ist,

--- Ende Zitat ---
Axel,
das mag stimmen. Mein Kommentar war auch nicht gegen .net sondern ein Hinweis, das Microsoft zwar eine andere Plattform als Websphere bereitstellt, diese aber nicht unbedingt immer schlanker sein muß. Auch Microsoft liest Domino Kunden gerne die Websphere Anforderungen vor und lockt dann mit der eigenen Plattform (da verteilen sich die Anforderungen geschickt getarnt auf mehrere Serverprodukte).
Davon abgesehen arbeiten viele Unternehmen wie DTAG, Siemens, E.ON etc. auch ganz gut ohne Domino und Workplace.

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