Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
createSession im Tomcat auf partitioned Server
Thomator:
Hi Axel,
ist eigentlich genau das Gleiche. Du kannst, wenn Du ein Projekt für das Debuggen einrichtest, angeben, dass es eine "RemoteJavaApplication" ist. Bei den Connection-Properties wird dann der Host und der Port, der bei den Start-properties für den Tomcat angegeben ist, eingetragen. Die Startdatei für den Tomcat ist dann eine .bat mit folgendem Inhalt (Beispiel):
C:\java\JDKs\jdk1.4.02\bin\java.exe -jar -Xdebug -Xnoagent
-Xrunjdwp:transport=dt_socket,server=y,suspend=n,address=8000
-Djava.compiler=NONE -Duser.dir="c:\Tomcat4.1" "c:\Tomcat4.1\bin\bootstrap.jar" start
In dem Fall also Port 8000. Wenn Du dann den Tomcat gestartet hast, und den Debugger für das Projekt startest, verbindet sich Eclipse mit dem Tomcat und Du kannst auch ganz normal mit Breakpoints und so debuggen.
Damit kann man z.B. auch Servlets, die auf anderen Maschinen laufen, debuggen.
(Hat allerdings in diesem Fall nix genützt, weil ich den Sourcecode vom Notes.jar nicht habe und den Fehler deshalb nicht finden konnte)
Gruß Thomas
PS: Da fällt mir ganz spitz die Frage ein: Hat jemand das Notes.jar in Source-Form? ;D
qojote:
Hi,
ganz interessante Frage.
Ich wär mal gespannt was da so ein Tool wie Jascii (decompiler) draus macht.
Gruß
Qojote
Thomator:
Hi Qojote,
ich habe vor geraumer Zeit mal versucht, mit einem Decompiler das Notes.jar aufzutröseln, nach ca. 1 Stunde Vollast auf dem Rechner hab ich abgebrochen, weil ich auch noch arbeiten musste... 8)
Thomas
Marinero Atlántico:
Danke für den Tipp. Das wusste ich nicht.
Aber Sysdeo bringt noch ein bischen Zusatzsupport wie z.B. Einträge in die xml-Konfigurationsdateien von Tomcat, damit man das Projekt in seinem normalen Workspace hat.
Sysdeo ist aber ohne JSP Editor und sowas ist schon gut zum entwickeln. Deshalb teste ich jetzt die myEclipse Sammlung. Hatte schon mal Probleme mit meinen selbstgestrickten Zusammenstellungen von plug-ins und finde das von der Idee her gut (und billig).
Marinero Atlántico:
muss es jetzt loswerden: ;D
Geh mal davon aus, dass du den Direktzugriff auf Domino im Servlet veranstaltest du nur zum Testen der Connectivity.
Für eine Anwendung ist das ein klassischer Fall einer BAD IDEA.
Kennzeichnend für Java/J2EE Entwicklung ist die Liebe zur geschichteten Architektur.
In J2EE:
Präsentation Layer (Web) --> (Service Layer) ---> Business Layer --> Datenbank Layer.
Das einzige, was hier u.U. noch vielleicht nicht nötig ist, ist der Service Layer.
Über einen eigenen Datenbank (Zugriffs-) Layer kann man eigentlich schon nicht mehr diskutieren.
Ein Notes Zugriff gehört in dieser Logik eindeutig in den Datenbank Layer.
Wenn man Tomcat Anwendungen so entwickelt, dass man lustig vom Web Layer auf den Datenbank-Layer direktzugreift, kann man auch ruhig Notes programmieren.
Vorteile einer geschichteten Architektur sind:
- höhere Übersicht
- bessere Testbarkeit (Service/Business und Datenbank Layer können isoliert (z.B. vom Webserver getestet werden).
- stärkere Objekt-Orientierung. Eine GOOD IDEA für OO ist, die Entwicklung einer Anwendung immer mit dem Business Layer anzufangen.
- Frameworks wie struts, hibernate, spring, uvam gehen von einer solchen Architektur quasi aus.
- bessere Wartbarkeit
- leichtere Fehlersuche
- leichtere Spezialisierung für einzelne Projektmitglieder
- bessere Wiederverwendbarkeit
Ein Direktzugriff von einem Servlet auf eine Datenbank ist in Java ungefähr so gut angesehen (und sinnvoll) wie das Gründen einer Religion mit Menschenopfern in der Realen Welt. :o
Es ist keine Hexerei.
Gruß Axel
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