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Sehr interessanter Artikel

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Gandhi:
Hab doch geahnt, dass es da schon was gibt... 8)
Und schöne Ziele haben die auch - hoffentlich bleiben die nicht nur auf dem Papier...

koehlerbv:
Kofi Annan hat ja gerade erst wieder betont, dass diese Katastrophe der Prüfstand für die UN sein muss. Ich glaube, man kann es drehen und wenden, wie man will: Schaffen die UN das nicht, dürfte Hopfen uind Malz verloren sein. Das geht nur global und gemeinsam. Wenn das eine oder andere Land dabei ausschert, dürfte das noch lange kein k.O.-Kriterium sein, es dürfen halt eben nicht wieder mehr oder weniger alle auf taub und stumm schalten.
Und ein "nachhaltiger" Erfolg zur Aufarbeitung dieser Katastrophe könnte und müsste DAS Signal sein, die (leider) noch schwerwiegenderen Menschheitsprobleme anzugehen: Hunger, fehlendes / verschmutzes Trinkwasser, regionale Massenschlachtereien, AIDS - alles weitgehend verdrängte Katastrophen, die jede für sich Jahr für Jahr weit, weit mehr Opfer fordern als dieses Ausnahmeereignis "Indiküberspannender Tsunami". Der kommt nicht so schnell wieder - das andere findet Jahr für Jahr statt - leider viel zu sehr im Stillen.

Bernhard

dh-paule:
ääähm, hab ich das richtig gelesen das sich in diesem Artikel einer der reichsten Menschen dieses Planeten tatsächlich Gedanken darüber macht wie es den Armen geht ???  Meine Meinung dazu behalte ich für mich, aber irgendwie ist das krass, genauso krass wie die dickbäuchigen Touri's die man heute schon wieder am Strand von Phuket bewundern konnte während im Hintergrund Leichen von den Bäumen gepflückt werden...

Glombi:
Wenn ich richtig informiert bin, ist Bill Gates ein sehr großzügiger Spender. Gut, wenn man nebenbei der reichste Mensch der Welt ist, fällt das leichter. Aber er macht es und es ist gut so.
Von seiner Art her mag ich ihn, viel mehr als den durchgeknallten Balmer. Leider ist er damals nicht bei Lotus gewesen.

Zu den Leuten am Strand fällt mir nicht viel ein. Solche Menschen gab es, gibt es und wird es immer geben. Auch dass in Schweden jetzt die Wohnungen der Opfer leergeräumt werden, da die Regierung die Namen veröffentlicht hat, ist unglaublich. Und dass Kinder in den Auffanglagern entführt werden, durch Kidnapper, die sich als Helfer tarnen, ist geradezu unbegreiflich. Aber was sollen wir dagegen tun?
Die Schweden entsenden jetzt Polizisten, die die Leute da unten beschützen. Kranke Welt!

Andreas

HRaq:
Leider, leider ist es eine der größten Natur- und humankatastrophen der Menschheitsgeschichte. Und leider könne wir alle nicht mehr tun als spenden. Auch habe mir bereits überlegt, hinunterzufahren und selbst mit anzupacken. Aber natürlich hat mein Dienstherr, die Bundesrepublik Deutschland, etwas dagegen.
Leider wird diese Katastrophe auch von Plünderern, Kindesentführern und sonstigen Subjekten aller Gesellschaftschichten ausgenutzt. Mir wird total schlecht bei dem Gedanken; noch schlechter wird mir bei dem Gedanken, nichts dagegen ausrichten zu können. Was ist dagegen schon Geld? Natürlich habe ich auch gespendet. Aber das reicht irgendwie nicht aus, mein Gewissen zu beruhigen.
Wer kann mir sagen, wie ich sonst helfen kann?
Ich bin in dieser Beziehung zu allen Schandtaten bereit.

Diese sogenannten Touristen, ich nenne sie Sensationsgeier, sind für mich der absolute Abschaum. Sicher, einerseits lebt die gesamte Region Südostasiens überwiegend vom Tourismus, aber dennoch haben in dieser Situation dort unten Touristen absolut nichts zu suchen.
Dann sollen sie lieber nächstes oder übernächstes Jahr von mir aus 2mal dorthin fahren undihr Geld dortlassen - damit wäre der Bevölkerung mit Sicherheit eher gedient als zum jetzigen Zeitpunkt.


Mir ist schlecht.......

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