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indische Software-Gehälter

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Glombi:
Irgendwie logisch das ganze - Marktwirtschaft. Die Chinesen werden es auch noch begreifen oder sind bereits dabei, wie Jens sagte.
Irgendwann wollen die alle mal einen BMW in der (eigenen) Garage stehen haben. Und die "Hütten" werden auch komfortabler.

Andreas

Thomas Schulte:
Ich sag doch es geht einmal rundrum und in dreissig Jahren sind dann wir das Schwellenland mit den niedrigsten Preisen für die benötigte Manpower.

Die Firmen die sich vor fünf Jahren in Rumänien angesiedelt hatten weil dort die Gesetze Lax und die Lohnkosten niedrig waren weichen mittlerweile von dort aus teilweise schon nach Georgien aus weil es da billiger ist. Irgendwann kommen die dann in Sibirien vorbei danach kommt dann gleich Alaska/Kanada und dann schlagen sie wieder bei uns auf.

Dann freu ich mich weil ich dann siebzig bin und warscheinlich heftig umworben werde ich soll doch meine langjährige Erfahrung einbringen, weil das der Wirtschaftsstandort Deutschland wieder braucht.

Thomas

Semeaphoros:
Das tönt zwar vielleicht etwas seltsam, aber diese Darstellung von Thomas hat eine sehr grosse Erfüllungswahrscheinlichkeit. Da kommen dann noch ein paar Faktoren der Bevölkerungspyramide bei uns - die ja schon lange keine Pyramide mehr ist - dazu, die eine ähnliche Wirkung auf die Begehrtheit unseres Wissens haben werden.

Marinero Atlántico:
Sehe ich als übertrieben an.
Auch diese ganzen Szenarien von wegen z.B. die Softwareunternehmen gehen von Indien nach Vietnam, etc.
Fakt ist, dass Software India zur Zeit einen 2. Boom erlebt.
 
So einfach ist das nämlich auch nicht. Es gibt schon tiefgreifende kulturelle Unterschiede, die sich nicht so einfach wegwischen lassen und von denen wir hier sowieso nichts wissen.
An und für sich geht es uns nämlich immer noch gut, obwohl ca. 15% der Erwerbsbevölkerung gar nicht arbeitet.
So Länder wie Schweden, Dänemark, Niederlande schaffen es ja auch irgendwie.
Die achso dummen Amis schliesslich auch.

Gruß Axel

Ralf_M_Petter:
Hm Disktutiere normalerweise solche Sachen nicht in Foren, aber der Thread reizt mich schon ein wenig.

Auf der einen Seite finde ich es richtig, dass sich der Wohlstand über die ganze Welt verteilt. Insofern hat es schon seine Richtigkeit, dass Firmen bzw. ich spreche lieber von Kapital dort hingeht, wo Arbeitskräte billig sind um den Wohlstand dort zu vermehren. Nur jetzt kommts, dort müssen dann auch wirklich die Löhne zu steigen beginnen und dürfen nicht niedrig bleiben. Zusätzlich müssen in diesen Ländern auch die Umweltstandards und die Arbeitsbedienungen sich verbessern. Sonst muss ich ehrlich sagen, würde ich strafzölle als letzte Waffe gegen solche Billigimporte einsetzen.

Das beste Beispiel wo es nicht funktioniert ist z.B. bei Sportschuhen. Der Kostenanteil Lohnkosten liegt bei einem Sportschuh egal welcher Marke bei <1%. Das kann nicht Sinn der Globalisierung sein. Übrigens glaube ich dass so eine unausgewogene Kostenverteilung irgendwann dazu führt, dass auch die Konzerne kein Geschäft mehr machen können, da Sie keine Kunden mehr haben.

Grüße

Ralf

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