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Lotus notes Datenbank erklärt

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Marinero Atlántico:

--- Zitat von: Thomas Völk am 12.08.04 - 20:35:12 ---ich würde Notes als hierarchische Datenbank einordnen.

Gegenstimmen?

--- Ende Zitat ---

Ich schwöre, dass ich das mal auf Ray Ozzys (Chef-Entwickler in den frühen Jahren) blog so gelesen habe, konnte es aber jetzt nicht mehr finden.

Ralf_M_Petter:
Hallo Axel!

Das mit der Wartung, da gebe ich dir natürlich recht, da Notes ein wenig dazu verführt unsaubere Lösungen zu programmieren, aber ich bin hier in dieser Diskussion eigentlich weniger von dem ganzen Agents und Maskenformeln Zeugs sondern mehr von der Datenbank ausgegangen. Ich hätte z.B. gerne eine Art Notesdatenbankengine auch in Java. (Klar ich kann Notes in Java verwenden, aber für reine Java Anwendungen ist es schon ein wenig bloated.

Grüße

Ralf

Marinero Atlántico:
Hi Ralf,

ich kenn mich damit nicht aus, aber ich glaube das von der reinen Datenhaltungsstruktur Berkeley DB sehr Notes-ähnlich ist (hierarchisch nähmlich):
http://www.sleepycat.com/products/je.shtml

Ausserdem ist xml irgendwie auch hierarchisch. Xml-Datenbanken (Xindice, Exist, Tamino), können sicherlich Notes-ähnlich programmiert werden (wobei ich bei xml-Datenbanken immer das Gefühl habe, dass es irgendwie nicht so ausgereift ist).

Eigentlich führt imho auch Objekt-Relationale Mapping Tools Zeugs dazu, dass es sich weniger wie eine relationale Datenbank anfühlt (z.B. Hibernate)

Gruß Axel

 

Gandhi:
Ich glaube auch, dass Notes eine hierarchische Datenbankstruktur zugrunde liegt. Bekomme nämlich hin und wieder irgedwelche 'B-Tree' Errors...

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: Driri am 13.08.04 - 11:30:36 ---Man kann sich eigentlich über alles streiten  ;D
Notes ist nun mal ein System, daß mit dem Gedanken des Paperless Office entworfen worden ist.

--- Ende Zitat ---
Mag sein, dass ich jetzt ein bischen nervig/fanatisch werde.
Also ich nehme folgendes an:
Ray Ozzy war die treibende Kraft und der Kopf hinter Notes*.
Ray Ozzy vertritt sehr stark die Idee, nicht-hauptamtlich-Programmierer Systembau-Möglichkeiten zu geben. Das scheint auch jetzt noch oft in seinen Äußerungen (z.B. sein blog durch).
Für mich ist das der Kern von Notes: Leute ohne viel Software Engineering nerdness "Computing Power" zu geben, um ihre Business-Probleme zu lösen.
Für mich ist das der Kern von Notes.
In den frühen Jahren von Notes (als es noch wesentlich weniger Elemente hatte), gab es keine hauptamtlichen "Notes-Entwickler"
Ich finde das übrigens eine gute Idee.
Nur sobald halt angefangen wird, große Systeme damit zu bauen, kommt es sehr schnell zu Software-Entropie-Problemen** (was das genau ist, können die Herren Physiker dieses Forums besser erklären wie ich  ;D ), auch wenn Notes-Experten das System aufbauen.

All diese Dinge wie Papierloses Büro, Workflow Plattform, etc. waren - meiner Meinung nach - Marketing Ideen, die später kamen (wobei ich nicht grundsätzlich gegen Marketing bin, es verhält sich nur manchmal mindsetmässig sehr oft orthogonal gegen Software-Engineering).

Gruß Axel
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* Wenn in Projekten wirklich irgendwie neue Wege gegangen werden, sind die Strukturen - glaub ich - irgendwie didaktorisch. Ohne uns jetzt mit Iris vergleichen zu wollen, aber ich hab die letztes Jahr die interessante Erfahrung gemacht, zu einer Art Projekt-Hilfsarbeiter zu werden, obwohl ich irgendwie nominell zum mit-Projektmanager ernannt wurde.  Ich hab einfach zeitweise nicht mehr verstanden, was Nico eigentlich wollte. Am Ende ist aber was vernünftiges rausgekommen.  
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** natürlich ist jedes System auf jeder Plattform Entropie gefährdet.

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