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Lotus notes Datenbank erklärt

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Ralf_M_Petter:
@Axel!

Lasse mich gerne belehren, aber sag mir eine Datenbank wo nicht der Hersteller Monopolist bezüglich des Datenbankformats ist? Ich kenne z.B. bei unserer Datenbank UDB auf Iseries niemand, der diese Daten binär verarbeiten kann? Auch bei der SQLDatenbank von Gupta/Centura ist mir da nichts bekannt.

Ich würde Notes als Dokumentenorientierte Datenbank sehen.  

Ausserdem weiß ich nicht was alle immer haben. Ok Notes ist keine relationale Datenbank Ok Notes hat kein strong typing. Aber genau das ist nicht der Nachteil sondern das ist der Riesenvorteil von Notes wenn man es für die richtigen Aufgaben einsetzt.

Ein ERP System wird man nie in Notes machen, da es Relationen Constraints und soweiter braucht. Aber ich würde auch nie ein relationales Datenbanksystem für Workflowaufgaben, Dokumentverwaltung... hernehmen.

Also bitte lasst mir mein Nsf Format für diese Aufgaben, genauso wie meine UDB für alle anderen Sachen.

Grüße

Ralf
 

TeeJay:

--- Zitat ---Solche Vergleiche hinken selbstverständlich. Mit was willst du es vergleichen?
- mit .NET/J2EE
- mit RDBMS (SQL und so)
- mit Delphi
- mit C++
?

--- Ende Zitat ---

Also ich wollte eigendlich nur einige nachteile des Datenbankmodells von Notes. jedes Datenbankmodell hat nachteile  und die sind normalerweise auch recht gut dokumentiert, bei notes ist dies leider nicht so. Es werden oft nur die vorteile erwähnt  wie z.b. einfache erweiterbarkeit der datentabelle und das typen ungebundene speichern von daten, was du ja als nachteil ansiehst. sicherlich ein streitpunkt.

Driri:
Man kann sich eigentlich über alles streiten  ;D

Notes ist nun mal ein System, daß mit dem Gedanken des Paperless Office entworfen worden ist.
Das merkt man immer wieder, wenn es um Reporting und Drucken geht (wie die vielen Threads zu den Themen hier ja auch ganz klar zeigen). Dadurch ist man oft auf externe Tools (z.B. Excel) angewiesen, um vernünftige Reports erzeugen zu können.

Das würde ich z.B. ganz klar als Nachteil sehen und das geht schon einher mit der Datenbank von Notes, die einfach die Möglichkeiten für dynamische Abfragen nicht bietet.

Ralf_M_Petter:
Notes ist einfach der beste Kompromiss zwischen einem Papierformular in einem Ordner und einer relationalen Datenbank. Notes ist auch die einzige Chance einen gesamten Kundenakt abzubilden.

Grüße

Ralf

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: TeeJay am 13.08.04 - 10:46:57 ---Also ich wollte eigendlich nur einige nachteile des Datenbankmodells von Notes. jedes Datenbankmodell hat nachteile  und die sind normalerweise auch recht gut dokumentiert, bei notes ist dies leider nicht so.

--- Ende Zitat ---
Jetzt nicht persönlich gemeint, aber für mich kann man das Datenmodell eigentlich nicht mehr von dem funktionalen Teil trennen. Was sind z.B. in RDBMS User Defined Functions, Stored Procedures und sowas. Sind das Teile des Datenbankmodells oder sind es funktionale Bestandteile?
Wenn ich in Notes mit einer Formel direkt auf ein Feld der Datenbank zugreife, ist es Bestandteil des Datenbankmodells oder ist es ein funktionaler Bestandteil.

Die Trennung zwischen Datenstruktur und die Funktionen, die diese Datenstruktur algorythmisch bearbeiten, ist - würde ich jetzt sagen - eindeutig schwächer geworden.
Eben durch dieses ganze OO-Zeugs, wo Klassen data and behaviour darstellen.

Zum Bleistift führen diese ganzen Object Relational Mapping Sachen oder diese disconnected Resultsets / ADO.NET-Äquivalent dazu, dass sich mein Bild der Datenstruktur irgendwie verschiebt, impressionistisch auflöst, etc. Ich mache damit in meiner wirklich knappen Freizeit Selbstversuche und nein, man kann die Datenstruktur nicht von den Sack an Möglichkeiten trennen, die eine Plattform anbietet.

@Ralf: Ich klinge manchmal negativer als ich am nächsten Tag will.
Ich würde nur keiner Organisation raten, alleine auf Notes zu setzen. Ich erlebe es bei größeren Notes Projekten,
- die über mehrere Jahre entwickelt werden,
- wo mehrere Entwickler, Projektmanager, Kunden zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingestiegen sind,
dass es da gewisse Nachteile gibt, die meiner Meinung nach unmittelbar mit der Plattform zu tun haben. Das habe ich nur angesprochen.

Es gibt auch in meinem Gesichtskreis gerade für größere Anwendung ein Bedarf an Portierung, einfach weil die Anwendung unter Notes als schwer zu managen angesehen wird.

Das ist was ich quasi tagtäglich erlebe. Und ich hör mir das Gemecker an oder Fixe sind arbeitsintensiv, weil es bei größeren Notes-Anwendungen, oft wirklich definitiv nicht leicht ist, die Nebenwirkungen zu durchschauen, was bei produktiv laufenden Anwendungen absolut notwendig ist.

Gruß Axel

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