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Semeaphoros:
... in eine Qualitätskrise geführt???


Neee, nimmer, man kann nicht in etwas hineinführen, in dem  man schon seit eh und je steckt ...........

Don Pasquale:

--- Zitat von: Marinero Atlántico am 30.07.04 - 17:06:01 ---Ich hab nix gegen Donni.  :)

--- Ende Zitat ---

Hat das wer behauptet ? Ich würde mich schützend vor Dich stellen, behautete das jemand.


--- Zitat ---- Du bist sozialisationsunfähig (oder was immer Donni gesagt hat)

--- Ende Zitat ---

Ist mir entgangen. Wo ?


Ciao
Don Pasquale

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: Semeaphoros am 30.07.04 - 17:29:22 ---... in eine Qualitätskrise geführt???


Neee, nimmer, man kann nicht in etwas hineinführen, in dem  man schon seit eh und je steckt ...........

--- Ende Zitat ---

Das sind diese Mythen.
Hast Du alles unter der Sonne gesehen? Wiederholt sich Geschichte? Gibt es Fortschritt?
Zumindest wurde an Qualitätsthemen (inklusive Performance) seit ca 2 Jahren am heftigsten gearbeitet. Das ist natürlich eine graduelle Entwicklung. Aber heute wird ganz anders gearbeitet als 1999.
Deshalb mein Mühen um geschichtete Architektur, Unit-Testing, xTreme- Framework-basing, OO Business Layer, Profiling, lightwight RUP.

Alles Modewörter? Oder vielleicht Bündel von richtigen Ideen?

Es gibt deutliche Anzeichen für mehr Stellenangebote für Software Tätigkeiten in führenden Jobseiten (ein angreifbarer aber IMHO irgendwie aussagekräftiger Indikator)
Die Amis melden erstmals eine leichte Entspannung auf dem IT- Arbeitsmarkt.
Gesucht werden - zumindest gemäss der Anzeigen - Leute mit einem sehr breiten und modernen Wissen. Das scheint alles mehr Grundlagen als Feature-orientiert zu sein (wie es bei der .dot com Phase war). Gefragt sind: OO, J2EE, J2ME, Oracle/DB2 und .NET.
 
Ich beobachte das seit ca. 4 Monaten.

Gruß Axel

Semeaphoros:
Seit 4 Monaten? Schön, ich beobachte es seit 20 Jahren ...  ;D

Zum eigentlichen Thema, was Du hier im wesentlichen sagst, nachdem Du mich zitierst, hat nun mit meiner Kritik überhaupt nichts zu tun. Du sagtest, dotcom hat in die Krise geführt. Dem hab ich entgegengehalten in dem Sinne, dotcom hat nicht in die Krise geführt, die Krise war schon vorhanden. Dotcom hat sie zum Aufbrechen gebtracht und gelehrt, die Krise zu erkennen. Thats it. Der Rest, was Du über Grundlagen und so sagst, hat durchaus seine Berechtigung, hat aber auch damit zu tun, wer im Moment  Leute sucht. Unter DotBomb war das Leute suchen mehr eine Modeerscheinung denn eine ernrsthafte Sache, sprich es ist deutlich vielschichtiger (oder verstehst Du "mit deutlich mehr Layern versehen" besser?) als es auf den ersten Blick erscheint.

Marinero Atlántico:
@Don: O.k. hab da was in den falschen Hals bekommen.

Nichts desto trotz teile ich die Erwartungshaltung, immer eine genau passende und höfliche Antwort auf Fragen zu erhalten eben genau nicht (und darum ging es ja). Und ich bin auch schon einige Male geflamed worden (weniger auf Javaranch. Gefährlich sind v.a. die Spezialforen von Open Source Projekten).  
Dann direkt damit zu kommen, der Antwortsteller habe eine mangelnde soziale Kompetenz, finde ich unfair.

Überspitzt formuliert:

Frager: Frage
Antworter: diese Frage ist aus diesen oder jenen Gründen schlecht gestellt. Les mal erstmal dieses Buch.
Frager: Du besitzt eine mangelnde soziale Kompetenz und benutzt sicher keine Seife.

@Jens: Ich glaube überhaupt nicht, dass durch extra-Layer Fehler verhindert werden. Überhaupt halte ich nix von so allgemeinen Automatismen. Ich hab sogar grade große Schwierigkeiten, ein Projekt adäquat qualitätszusichern, wo der Entwickler zwar sehr gute Java-Kenntnisse, OO-Kenntnisse, Pattern-Kenntnisse hatte, sich aber praktisch 0 um Dokumentation gekümmert hat und auch keine durchdachte Strategie für Errorhandling hatte (was mehr ist als onError goto bzw throws SomeKindOfException).
 
Ich denke nur, dass qualitätssichernde Arbeitspraxis, Tools, etc. in den letzten Jahren sehr viel Augenmerk geschenkt wurde und das kann sich im Sinne einer höhereren Qualitätssicherheit auswirken.
Problemzonen sind eigentlich v.a. non-functional requirements wie error-handling/reporting, testability, debugability, uvam. Es geht darum, sich in den Anwender hineinzuversetzen und den auch ernst zu nehmen.  

So Dinge wie Unit-Testing, Test-Automation, Mock-Objects, build-early, Profiling, JavaDocs, UML-Diagramme, standardisierte Programmierung durch Design Patterns, etc. helfen viele langweilige Qualitätsarbeit zu leisten. Da bin ich mir ganz sicher. Das dies in einer allgemeinen Qualitätskonzeption eingebunden werden muss, liegt auf der Hand.

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