Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

Ergebnisliste dynamisch

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Cupra:
 ;D ;D
ich wusste, dass ich hier immer wieder richtig bin.

also hatte ich noch gar nicht erwähnt :-( Notes 5.011 Server, wie Client, nur Notesoberfläche, kein Web

Liste wird nicht allzu lang werden, also ich denke mal an die 10  Produkte.
(es kommt ja schliesslich noch ein Bemerkungsfeld / Sonstiges rein wo aussergwöhnliche sachen eingetragen werden können)

Ich versuche es nochmal etwas plastischer darzustellen:
Anwendung ist eine Art Kontaktverwaltung für mehrere Bereiche, z.B. Finanzierung, Vermittlung von Objekten, Geldanlage, Versicherungen.
Eine Möglichkeit ist, dass alles einzeln in einer extra Anwenundung relativ starr zu realisieren.
Ich dachte mir, warum nicht eine Anwendung (kachel :-) ) in der es alles abgedeckt werden kann. Ich klicke auf neue Vermittlung, Auswahlfenster erscheint, mit den freigeschalteten Vermittlungstypen (funktioniert prima über das Profildokument),
dann je nach Typ kommt ne Maske, in der wieder verschiedene Unterprodukte stehen (diese Unterprodukte kommen ebenfalls wieder aus dem Profildokument) - funktioniert auch prima. Mitarbeiter vor Ort kreuzt gewünschte Produkte an.
Kontakt wird gespeichert (je nach Vermittlungstyp geht dann ne Verknüpfung bzw. nen kalendereintrag an die betreuende "Fachabteilung")
Soweit funktioniert alles prima.
Dann kommt die Fachabteilung, öffnet den Kontakt und berät z.b. den Kunden, nimmt den Termin wahr.
Jetzt kommt die Controllingabteilung ::) ::) ins SPiel, die gerne Zahlen hätte und abgeschlossene Produkte.
Also Schaltfläche "Kontakt erledigt" --> neue Maske.

Hier erscheinen o.g. Felder und die gewünschten Produkte erscheinen als angekreuzte Vorauswahl. Nun kann aber immer noch was geändert werden. (z.B. Kunde will Produkt a nicht aber Produkt c). Die Fachabteilung kreuzt nun an, was wirklich abgeschlossen worden ist.
Und eben hier ist das Problem: Jetzt müssten einzelne Felder aufgehen oder eben Dialog für alle Produkte die im Endeffekt verkauft worden sind und den Betrag abfragen...
Da komm ich absolut nicht weiter.

Ein staare Verkettung wäre machbar, aber würde halt dem dynamsichen Konzept der Anwendung widersprechen:-(((

ich hatte halt mit nem Array probiert aber er mag nicht :-(
das Feld Ergebnis_produkt hat ja im Endeffekt ein Listeninhalt (;).

So ein Document.Create Field (Produkt, Betrag) wäre genau das was ich bräuchte ...


Sorry für den vielen Text am Sonntag ...

sonnige Grüße aus Hessen
Cupra

Semeaphoros:
Also, ich bin offensichtlich dumm, danke fürs Kompliment, Axel.


Das ist eine Machbarkeitsstudie, sprich es funktioniert, ist aber alles andere als schön oder absturzsicher.

koehlerbv:
Hi, Cupra,

der viele Text macht nix - auch nicht am Sonntag. Dein Problem lässt sich ja auch nicht in zwei Sätzen beschreiben, und meine Erfahrung ist: Wer das Problem darlegen kann, hat auch die Chance, es zu lösen. Vice versa ist es unmöglich - solche Fälle haben wir ja auch (hier im Forum).


--- Zitat ---So ein Document.Create Field (Produkt, Betrag) wäre genau das was ich bräuchte ...
--- Ende Zitat ---

Nein, das sehe ich anders. Ein "Feld" ist ja ein Designelement (mit all' dem, was daran hängt) und was Du brauchst, ist eine Möglichkeit, dynamisch Daten darzustellen und zu verändern.

Leider ist dieses Problem mit Notes als à priori Dokument-orientiertem System nicht trivial zu lösen.
Ich stand (u.a.) vor einem ähnlichen Problem. Hier ging es um Bestellungen in einer Workflow-Anwendung, die (völlig) dynamisch aus einer unbekannten Menge aus Artikeln zu einer unbekannten Menge an Positionen einer Bestellung zusammengefasst werden können. Nach der Beantragung erfolgt die Anpassung der genehmigten Positionen, danach die Aktualisierung der Preise vor der Bestellung, dann selbiges nach der Lieferung usw. usf.

Wie der atlantische Seefahrer schon schrieb: In RDMS geht sowas natürlich ganz einfach, aber Notes ist dafür zunächst mal nicht konzipiert. Ich habe daher folgenden Weg gewählt:
Die einzelnen Positionen werden per Aktion erfasst über eine separate Erfassungsmaske und dann ebenso in einzelne Dokumente (verknüpft über eine spezielle ID - hier mal nicht die UNID) abgelegt. Zwecks Beschleunigung der Anzeige / redundanter Sicherheit / Leichtigkeit des Umgangs etc. wurden die wichtigsten Angaben auch in Arrays im Dokument abgelegt. Jede Veränderung erfolgt dann wieder über Buttons: Auswahl der Position, Auslesen der Informationen und Öffnen eines Dokuments "Position", dann ggf. Änderung und Speicherung, Zurückschreiben der geänderten Infos.

Dieses Procedere entspricht nun nicht ganz der extrem bequemen Art, irgendwo "'reinzuklicken" und die Änderung "direkt" vorzunehmen, aber die Anwender haben zumindest vollkommene Dynamik (5 Positionen oder 50 - völlig egal), und der Umgang ist auch sehr einfach. Und schnell ist das Verfahren auch noch.

Dein ProfileDoc mit n Keywords sind also bei mir n Setup-Dokumente für Artikel (Anzahl beliebig) mit wiederum mehreren Feldern (Bezeichnung, Lieferant, Preis, Status etc.).

Aber - und das ist kein Nachteil von Notes, sondern bedingt durch das Konzept von Notes - nicht gerade trivial umzusetzen. Wenn man es aber einmal fertiggestellt hat, dann  ist es leicht wiederverwendbar für alle möglichen ähnlichen Fälle.

By the way: Mein grösstes Problem war zunächst, in einer Tabelle n Positionen darzustellen, ohne bei unterschiedlich umfangreichen "Zellen"-Inhalten (die eine Bezeichnung hat 12 Zeichen, die nächste 70 ...) die gesamte Formatierung und damit die Übersicht zu zerlegen. Ein eigenes WordWrap, fixes Spacing, Vergabe maximaler Zeichenzahlen pro Inhalt waren erforderlich, aber dann auch leicht umsetzbar.

HTH,

Bernhard

PS: Sorry für meinen langen Text am Sonntag  ;D

Cupra:
@ Semeaphoros
 Hallo Semeaphoros,

wollte mir das gerade mal anschauen, kommt leider ungültige nsf version.
Ich nutze 5.0x. hast du 6.x erstellt?

Thanx
Cupra

koehlerbv:
Ich offe, Jens nimmt mir das jetzt nicht übel - anbei eine NS5-Version der DB.
Es ist in der Tat eine Machbarkeitsstudie, aber eben auch "starr" auf eine fixe Anzahl von Positionen ausgerichtet. Und wie ich schon sagte: Die Sache ist machbar, aber nicht trivial.

Bernhard

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