Domino 9 und frühere Versionen > Entwicklung
To Do - Datenbank Features
Hernan Cortez:
In der SCEA_J2EE yahoo group gab es dazu am 14.5. eine - sagen wir - Diskussion.
Ich wäre da ein bischen vorsichtig mit Pauschalurteilen. So Dinge wie XP haben sehr wohl ihre Berechtigung und es gibt Leute, die damit erfolgreich arbeiten.
Ich habe auch zu viele Leute erlebt, die vorgaben wer weiss wie strukturiert vorzugehen, in deren Kopf aber völliges Chaos herrschte. Die wussten eigentlich nur, wie sie irgendwelche Geldgeber davon überzeugen konnten, dass sie strukturiert wirken. Sie waren aber völlig damit überfordert, ein Projekt strukturiert zu leiten. Je komplexer das Projekt, desto schwieriger das upfront-Planung. Soll jetzt nicht arrogant klingen, aber es geht IMHO wirklich nicht um Felder in Masken. Das kann oft sogar eher Implementierungsdetail sein.
Persönlich bin ich aber zur Zeit ein Freund von relativ viel upfront-Planung, v.a. wenn es um Entwicklung im Team geht.
In meinem Spiel-Projekt hab ich z.B. wegen meiner Begeisterung über JDOM 1.0 und die eingebaute xslt-Fähigkeit völlig übersehen, dass ich da eigentlich nicht wirklich transaktionales Verhalten einbauen kann und das 1 HSQLDB pro User die beste Lösung für den Persistenzlayer ist (soll jetzt nicht arrogant klingen).
Effekt: ich werde da die ganze Logik für das Speichern von Datensätzen umschreiben. In einem Projekt mit Geld und Kollegen, wäre das ein Problem.
HSQLDB ist total cool. Es ist eine single user "rdbms" mit Transaktionen als jar Datei.
Gruß Axel
Hernan Cortez:
HA!
http://www.wikiservice.at/dse/wiki.cgi?IljaPreu%df
insbesondere: http://www.wikiservice.at/dse/wiki.cgi?ExtremeProgramming
Hernan Cortez:
--- Zitat von: TMC am 15.05.04 - 22:17:47 ---Das kam wohl falsch rüber. Auftraggeber ist ein Abteilungsleiter der ziemlich neu in der Fa. ist. Er will dass eine ToDo-DB eingeführt wird. Trotz mehrmaligem Nachfragen keine Details. Er kennt auch die Prozesse in seiner Abteilung nicht.
--- Ende Zitat ---
Das ist mir auch schon mehr als einmal begegnet. Die Prozesse nicht richtig überblicken, aber erstmal die Schachfiguren herumschieben, um Stärke zu zeigen oder/und um Bewegung in die ganze Sache zu bekommen. Vielleicht auch ein bischen Selbstüberschätzung.
Da ist -glaub ich - ein relativ hohes Risiko vorhanden, dass der Typ sich in den Fuß schießt. Ich hab jedenfalls schon Fälle gesehen, wo jemand auf Grund dieser Strategie irgendwann mit viel Gegenwind leben mußte.
Vielleicht ist es eine gute Idee 4 Wochen nach der Einführung mit einem kleineren Kreis an Usern ein Review zu veranstalten. Da sollte es dann nicht nur um rein technische Aspekte gehen, sondern auch um Dinge wie "Wie verständlich sind die ToDos." und warum sind manche ToDos nicht verständlich. Aber ich glaube das meinst du mit dem "post market surveilance". Ich würd vorschlagen, die Leute auf jeden Fall persönlich an einen Tisch zu bringen und den Kreis inkl. dir und Abteilungsleiter auf 5 Leute beschränken. Keine Massenveranstaltung.
Gruß Axel
TMC:
--- Zitat von: Thomas Völk am 15.05.04 - 23:38:03 ---kann es sein, dass du Extreme Programming meinst?
--- Ende Zitat ---
Sorry, natürlich, ich meinte Extreme Programming.
eknori:
@TMC:
und nun ?? hin und hergerissen zwischen Theorien und halbgaren Ansätzen; hilt dir das nun weiter mit deiner Aufgabe?
Die Realität sieht zumeist ein bisschen anders aus.
Du arbeitest, wie ich , als Angestellter in einem Unternehmen. Dort erwartet man von dir, Ergebnisse abzuliefern. Mir bleibt keine Zeit, mich erst Äonen in Theorien einzulesen; sei es XP, RUP und wie diese ganzen Worthülsen auch heißen mögen...
Klar, ich weiß, daß ich mich jetzt hier extrem unbeliebt mache,; spart euch die Kommentare!
Ulrich
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