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OO - Definition für Neueinsteiger

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koehlerbv:
Jens,

--- Zitat ---aber das gehört nicht in die Programmierung sondern ist Architektur und Design, wie gesagt, die Aufwände verlagern sich, in der Summe bleiben sie anfänglich etwa gleich, später reduzieren sie sich im OO-Ansatz gegenüber dem prozeduralen Ansatz ....... sofern richtig eingesetzt, dazu gehört natürlich auch, dass man ein typisch "von Hause aus prozedurales" Problem eben nicht mit OO-Ansätzen löst.
--- Ende Zitat ---
Du hast das genau auf eben den Punkt gebracht, den ich wohl nicht richtig formulieren konnte. OOP verlangt mehr "Grips", mehr Gedanken über die Architektur. Es handelt sich auch aus meiner Erfahrung "nur" (!) um eine Verlagerung. Richtig eingesetzt, erspart man sich aber um Grössenordnungen unnötige Aufwände. Und das schon in LS v4 mit seinen beschränkten Möglichkeiten.

Bernhard

Semeaphoros:
Genau so ist es, und mehr Grips zu investieren, hat noch nie geschadet  :D

Es ist tatsächlich so, dass man Objekte in der Regel nicht einfach aus dem Handgelenk schüttelt. Die zwangsweise bessere Planung führt zu besserem Code (was ja eigentlich eine Binsenwahrheit ist und nicht wirklich OO-spezifisch) und damit zu späterem Profit.

Und genau das ist der springende Punkt: selbst die beschränkten Möglichkeiten von OO in LS genügen, um davon profitieren zu können, nebst der Vorbereitung für die Zukunft, wie Du das weiter oben sehr schön dargestellt hast.

Hernan Cortez:

--- Zitat von: Semeaphoros am 17.04.04 - 08:58:16 ---Es ist tatsächlich so, dass man Objekte in der Regel nicht einfach aus dem Handgelenk schüttelt.

--- Ende Zitat ---

... deshalb kommt man auch bei OO-Programmierung zu bestimmten Prozessen der Projektdurchführung.
Also mehr Planung. Es gibt da verschiedene Schulen (z.B. RUP oder xTreme Programming).
Man sollte das aber gerade als Anfänger nicht so ernst nehmen. Es gibt verschiedene Arten die konkrete Objektstruktur zu "entdecken".
Man braucht da auch kein Tool für. Ich prduziere zum Beispiel gerade höchst heterodoxes UML mit Bleistift auf Rechenkästchen basierend auf einem noch persönlicheren Prozess und kann kein Radiergummi finden und muss bald wohl einen Kiosk suchen, der sowas hat  ::)

buy-a-book

Axel

Semeaphoros:
Richtig, es braucht mehr Planung, ein Prozess kann nützlich sein, es muss aber nicht unbedingt ein bestimmter sein. Mit Uebung lässt sich bei kleinen Sachen OOA und OOD durchaus auch im Kopf machen, aber gemacht werden muss es, und den Kopf kann man ganz gut mit Papier, Bleistift, Radiergummi, und wer mag Kaugummi oder Cervisia unterstützen.

Don Pasquale:
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Ich kann zu dieser Diskussion leider nicht viel beitragen
und will Sie auch in keine andere Richtung lenken, aber
ich lese Sie mit großem Interesse und die
Fragen von -Michael- hätte ich auch gerne
gestellt, mich aber nie getraut.
Würde mich freuen, wenn dieser Thread noch eine
Weile existiert.
Ciao
Don Pasquale
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