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Backup unter Linux

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papadave:
Moin :)

Ich google nun schon eine ganze Weile, werde zu folgender Sache nicht so richtig schlüssig:

Kann ich Domino 6.5 wärend des Betriebs auf einer RedHat 9 Maschine
mittels tar cvf * ... sicher?

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wärend des Backups irgendwer auf ne DB zugreift, ist aber nn Zukunft nicht auszuschließen.

Wenn nein, was gäbe es für Alternativen?

Notfalls kann ich natürlich den Server runterfahren und ne Kopie von /local/notesdata ziehen, jedoch wünsche ich mir, dass das auch ohne Downtime und ohne komplizierte Backupsoftware (Vertas, Arcserver, ...) möglich ist...

Danke, David

heini_schwammerl:
Hallo papadave,

ich befürchte nicht vollständig. Die meisten fahren den Server per Cron Job automatisch herunter, machen ein Backup und fahren den Server danach wieder hoch. Ein Benutzer muß gar nicht auf dem Server angemeldet sein. Auch der Server selber hampelt dauernd auf den Datenbanken rum (Mails zustellen, Ansichten indizieren, Volltextindex, evtl. compact). Einfache Backup Programme kosten eigentlich nicht mehr viel und Vollsicherungen machen die Meisten ohne extra Notes-Agent (das heißt der Preis bewegt sich unter 400 Euro).
Evtl. alle Datenbanken auf einen zweiten Server replizieren und diesen dann offline sichern. Ich kenne Firmen die nehmen dazu irgendeine alte Desktop Gurke mit größerer Festplatte.
Gruß
Heini

papadave:
ok super, danke für die schnelle Antwort!!

Dann werd ich nun mal an einem kleinem Script basteln, um den Server offline zu sicher. Die Idee mit dem Replizieren ist auch nicht schlecht. Generell könnte ich auf diese Art die Ausfallssicherheit erhöhen. Sprich, wenn der Dominoserver abbrennt, kann ich (notfalls) das Dominoservice auf dem Desktoprechner weiterfahren!?

Hmm, funktioniert das auch in Echt so? :) und was wäre dann am Client noch zu drehen, damit sie den "Notserver" finden? Aja, und der Notserver muss dann als SMTP-Gateway arbeiten ...
Gibs dazu vielleicht 'n Redpaper oder so?
Ich meine generell zu Backup-Recovery unter Linux?

David

heini_schwammerl:
Hey,

du schummelst. Harmlos nach Backup fragen und dann gleich in die Vollen gehen.
Natürlich funktioniert das so. In meiner letzten Firma haben wir den Sametimeserver dafür mißbraucht (war ein Desktop Rechner).
Am Client drehen. Ursprünglich war ja die Thematik Backup. Jetzt sind wir schon beim Thema Clustering. Clustering ist natürlich was Feines aber dann ist es auch vorbei mit der alten Desktop Möhre. Dann muß es schon ein bißchen mehr sein.
Meine Lösung ist für das gemütliche nächliche Replizieren gedacht. Diese Lösung ist auch nicht der Weisheit letzter Schluß da beim Replizieren die Gelesen/Ungelesen Markierungen verloren gehen (Seit 6.5.1 gibt es eine neue Funktion die Lesezeichen auch replizieren kann allerdings gelten da strenge Voraussetzungen).
Die Methode hat sich halt bewährt weil Sie für den Benutzer sehr einfach ist. Er kann einen Blick ins Backup werfen und notfalls per Copy & Paste auch mal eine einzelne Nachricht zurückkopieren.
Ohne Cluster Ausfallsicherheit herstellen. Gar nicht  so einfach. In einer kleinen Firma würde ich eine Arbeitsumgebung anlegen wo der Backup-Server hinterlegt ist. Aber das kann ich nicht wirkllich empfehlen.
Was das Redpaper angeht. Was sollte denn dort drinstehen ?
Gruß
Heini

joringel:
Da möchte ich auch noch etwas zur Verwirrung beitragen:

- ist es nicht eine der Besonderheiten journaling-fähiger Filesysteme (ext3 + aufwärts), lesenden Zugriff auf anderweitig schreibend geöffnete Dateien zu ermöglichen? Ich kann hier auf einem RedHat9/ext3 bei laufendem Domino 6.0.3 problemlos die log.nsf kopieren (cp).
- ermöglicht das (gute alte) tar nicht genau das auch für ältere Dateisysteme (dem OS Dateien unterm A.... wegziehen)? Wir hatten seinerzeit das GNU NTtar (sogar) unter WIN NT4 erfolgreich eingesetzt.

Kann das jemand bestätigen?

Gruss
joringel

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