Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Backup unter Linux

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Semeaphoros:
Log.nsf ist wahrscheinlich gar nicht so kritisch. Kannst Du auch das names.nsf störungsfrei wegkopieren?

Nächste Frage ist dann aber auch gleich, ob eine solche Kopie wirklich datenkonsistent ist. Wenn man dem Domino die DB mitten in einer komplexeren Schreiboperation wegzieht, kann das schon mal zu einem korrupten Dokument in der DB führen. Für einen Backup kann man das Vorgehen in jedem Fall nicht empfehlen.

papadave:
ups, aufgeflogen  ;D

Dann vergessen wir das mal schnell wieder mit dem Cluster.
Kann man am "Notserver" die Repliken mehrerer Tage halten,
sodass man auch ein Mail, das vor 3 Tagen gelöscht wurde,
wiederherstellen kann? Wenn ja, muss man dann immer die volle
Datenbank ablegen, oder geht das inkrementell?

David

Hoshee:
Yoo,

bzgl. eines BackupTools für Linux kann ich nur "backup2l" empfehlen.

http://backup2l.sourceforge.net/

Hat alles was man braucht und kost' nix.  ;D

Gruss ...

Hoshee

heini_schwammerl:
Lieber David,

also in meinem ursprünglichen Posting stand was von: Replizieren und diesen Server dann offline sichern (auf Band zum Beispiel). Dann wäre auch ein 3 Tage altes Mail kein Problem. Hängt nur von der Anzahl der Bänder ab bzw. wann überschrieben wird. Dies Lösung ist halt eher dann gefragt wenn ein Herunterfahren nicht möglich ist aber Clustering nicht realisiert werden kann/soll.
Bei der von mir erwähnten Methode wäre auch eine Versionierung möglich. Hier repliziert man dann in unterschiedliche Verzeichnisse, je nach Wochentag. Allerdings geht das aufs Datenvolumen und kein Admin sollte auf die Idee kommen am Server händisch zu replizieren (replicate Backupserver).Als Notserver scheidet das Gerät dann ebenfalls aus.
Seit Notes5 kann man wohl auch lokal sichern (mit tar). Das klappt recht gut aber leider nicht immer. Sollte es zu einem Problem kommen ist die serverdb meist defekt und das Backupfile gleich mit Das läßt mich ein wenig Abstand nehmen.  Evtl. könnte man auch über eine Kombination aus Off-line Backup und On-line Sicherung nachdenken.  Bei einem Problem mit einer einzelnen DB mag diese Vorgehensweise ok sein, bei einem Komplettausfall wird man evtl. selbst mit einer 99% Sicherung nicht glücklich. tar hat bedeutend mehr Fähigkeiten als zum Beispiel das NT Backup gerade was das Handling von Open Files angeht aber drauf verlassen würde ich mich nicht.
Gruß
Heini
@Hoshee. Der Link ist cool. Danke

papadave:
ok, dann geh ich vorerst mal so vor:

Ich fahr das Ding irgendwann in tiefster Nacht nieder, zieh mir ein tarpaket von /local/notesdata (welches dann gleich auf ein Band geschwubbt wird) und dann wieder hoch mit der Schüssel.

So hab ich dann mal das notwendigste (Alle User und Server-DBs und die IDs) auf nem Band und kann in einer ca. 2-3 stündigen Sitzung nach dem GAU das System wieder hoch bringen (viel schneller macht momentan wirklich keinen Sinn).

Und sollte die ganze angelegenheit etwas heikler und ausgelasteter werden, kann ich mir das zeugs nächtlich auf einen 2. Rechner replizieren.

Weiters geb ich noch Acht, dass auch die Useradressbücher, etc. auf den Server repliziert werden, damit auch bei nem abgesoffenem Clientrechner keine Tränen aufkommen *g*

Hab ich irgendwas vergessen?
Reicht es, ein gesichertes /local/notesdata auf einem frischen Dominoserver (gleicher Betriebsystemversion, etc) reinzuspielen, oder hab ich da was vergessen ::)

Auf den Clients sollte sich eigentlich auch nichts wichtiges (neben der names.nsf) befinden, was nicht schon auf dem Server liegt....

ok, ich glaub ich habs mal vorerst

Danke, David  ;D

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