Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

seltsames Verhalten von Domino Workflow Backgrounder auf OS390

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Axel Janssen temp:
Hi,

mein dauerhaftes Dezember-Meeting&Trouble Shooting experience.

Der Agent läuft in einer produktionsnahen Testumgebung (selbes Release von OS/390, Domino Workflow, Lotus Domino (5.011)) wie in Produktion mit den gleichen Daten (nsf-Kopie) wie in Prodution.

In der Produktionsumgebung läuft dieser Agent (der von Hause aus teilweise ein Laufzeit von 3 Stunden haben kann) 1.5-2.2 Stunden problemlos, läuft dann angeblich weiter, greift aber nicht mehr auf Dokumente zu, reklamiert für sich immer mehr Speicher und am Ende stürzt der Agentenmanager ab. Der Server muss neu gestartet werden. Da der Agent nicht zu Ende gelaufen ist, sind die Daten nach so einem Abbruch in einem inkonsistenten Zustand.

Es funktioniert wie gesagt mit gleichen Daten und angeblich gleicher Konfiguration im Testsystem.
Ausserdem funktioniert ist es, wenn man den Agenten manuell vom client aus startet. Das ist aber ein echt recht komplexer Vorgang (muss in den code eingreifen), der sich va. organisatorisch völlig orthogonal zu einer grösseren IT-Organisation. Ich muss einen admin anrufen, der mich in den heiligsten Kern der Administration reinlässt (geht mit meiner Karte nicht) und dann muss ich mit dessen ID... und vor 19:00 Uhr geht das sowieso nicht.  
Persönlich halte ich sowieso nix von Domino auf OS/390. Ausserdem hab ich davon überhaupt 0 Ahnung und bin sogar relativ froh darüber.


Inzwischen sind wir an einer internen Konfliktschlichtungsstelle geraten und in dem du_bist_schuld_spielchen sind wir nun wohl definitiv draussen.

Es interessiert mich dringend, ob irgendjemand von ähnlichen Vorfällen gehört oder gelesen hat.

danke
Axel

... und niemals emotional werden lieber den anderen dabei zuschauen (admins),
immer die internen Prozesse einhalten und
die Betriebspsycho-Frau von der internen Konfliktauflösungsstelle (das heisst natürlich irgendwie anders) kann echt hilfreich sein.

(der Harkpapst liegt jetzt lachend unterm Schreibtisch, wenn er das liest.

Axel Janssen temp:
noch was.

Die firma wo ich für arbeite und noch weniger ich würden ein solches System konzipieren. Ein solches System entsteht, wenn man irgendwelche NixNutze, die die Überschriften der Computerwoche oder Hochglanzprospekte von Herstellern lesen und den Unsinn auch noch glauben, zuviel Macht über die Software/Server-Architektur in einer Organisation gibt.

eknori:
ich war mal ein grosser Fan dieses Produkts; damals, als es noch von der Fa. OneStone hergestellt und vertrieben wurde.
Dann hat IBM die Finger im Spiel gehabt. Ich habe vo knapp 3 Jahren noch Lizenzen für mein derzeitiges Unternehmen gekauft ( immerhin mehrere 10.000 DM ) Ich sollte dann zum Stichtag wieder ein Renewal machen, habe aber dankend abgeleht, da sichseit der Version 3.irgendwas nichts mehr in Richtung WF tut. Das scheint wohl ein Auslaufmodell zu sein.

Das von dir beschriebene Verhalten habe ich unter Windoof noch nicht beobachten können; zum Glück sind unsere WF so konzipiert, daß der Backgrounder nur ein paar Dokumente bearbeiten muss.

Das der Agent schei...sse langsam ist, bestreite ich gar nicht.
Aber was muss das für eine Anwendung sein, wo der Agent mehrere Stunden läuft ? Irgendwas ist doch da schon bei der Konzeption schief gelaufen. Wie viele Dokumente liegen denn da auf Halde ?

Ich glaube auch nicht, daß das beschriebene Verhalten irgendwas mit der Kombination OS und Domino + WF zu tun hat.

Ich persönlich würde die Finger davon lassen...

Sorry, aber mehr kann ich nicht zum Thema beisteuern.

Ulrich

Axel Janssen temp:
Hi Ulrich,

Ich habs nicht gemacht. Bin lediglich der troubleshooter und versuche dieses System am Laufen zu halten. Es gibt auch genug Dokumente (Meeting-Protokolle, Vertrag, etc.), die es quasi unmöglich machen, mir die Schuld unterzuschieben. Ich werde auch nicht irgendwelche Hassadeurs-Aktionen starten, um da irgendwelche Änderungen vorzunehmen. Und jede Aktion lasse ich mir von höherer Stelle absegnen. Man müßte mich da schon auf LSD setzen und so sind die einfach nicht drauf  ;D

Vom Domino Workflow wird eine Art selbstprogrammierter LEI gestartet, der über Serveragenten Verbindungen mit DB2 aufmacht (auch das ist höllisch langsam).

Die Anwendung ist für den internen Betrieb wichtig. Der Datenbestand wird jede Nacht gesichert. Die Anzahl der abgewickelten Prozesse ist auch übersichtlich (ca. 4 pro Tag, die aber groß).

Die Anwendung wird nächstes Jahr auf J2EE Basis neu entwickelt.
Gruß Axel

eknori:
Egal wie und wer und warum überhaupt...

Mir ist unklar, wo die Agenten Laufzeit herkommt. Das müssen ja schon Zahlen deutlich über 20.000 docs sein, um auf diese Laufzeit zu kommen.


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