Domino 9 und frühere Versionen > Entwicklung

Text/Schriftformate bei Browserzugriff

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harkpabst_meliantrop:
So ist es.

Allerdings gibt es zu der Frage, welche Schrift benutzt wird, wenn man "nichts" angibt noche einige Besonderheiten zu beachten.

Die Frage ist: Was ist "nichts"?

Domino erzeugt nur dann keine Font-Tags, wenn man den Text im Designer als mit einer der Default-Schriften (also z.B.  nicht Arial oder Times) und Schrifgröße 10pt formatiert. Alles andere führt  zu vielen, vielen hässlichen Font-Tags.

Das fiese ist, dass deine schöne CSS-Formatierung dadurch wieder überschrieben wird...

g202e:
Wie darf ich denn das nun verstehen: Wenn ich ein normales Notes-Dokument im Browser anschaue, welches z. B. ein RTF enthält, in dem Text in "Arial" steht.  Bei Web->Anzeige ist "HTML verwenden" ausgewählt(s. Bildchen). Was zeigt mir nun mein Browser an?

Axel_Janssen:

--- Zitat von: g202e am 26.08.03 - 10:59:48 ---
--- Zitat von: Glombi am 25.08.03 - 20:24:50 ---Beispiel: Eintrag in der CSS Seite
.Feld         { font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; }

--- Ende Zitat ---
Gibt es einen besonderen Grund, dass man diese Html-Geschichten an so vielen Stellen beeinflussen kann?

--- Ende Zitat ---

historisch gewachsen. Der Erfolg von html war gerade, daß man damit sehr schnell Ergebnisse erzielen konnte. Wie von dem Harkpapbst beschrieben hat Lotus da noch einen draufgesetzt, um auch Leuten ohne html-Kenntnissen, Webprogrammierung zu erleichtern.
 
Sobald man ein bißchen Ahnung hat, stören diese features aber eher und gerade automatisch gesetzte Form-tags können sehr nervig sein.

Irgendwann 1998 kam dann css. CSS sorgt in einem gewissen Grade zu einer Trennung von Content und Gestaltung. Das ist konzeptionell ein bißchen schwieriger, kann aber - sobald man sich da ein paar best-practices zurechtgelegt hat - die Arbeit extrem erleichtern. Ich würde mir die Mühe machen, sich damit ein bißchen zu beschäftigen anstatt font-tags zu schreiben. Bedenke, daß ein Design mit CSS auch wesentlich leichter zu ändern ist, als mit tausend html-tags.

Separation of concerns (Beispiel: html - inhalt, css - Gestaltung) ist sowieso nicht nur meiner Ansicht nach der wichtigste Grundsatz überhaupt, um IT-Projekte in den Griff zu kriegen.

Wenn der Kunde dann doch z.B. die Schriftgröße auf 12 statt auf 10 haben will, ist das mit css ein Handgriff. Die Alternative ist jammern darüber, "daß die Kunden nicht wissen was sie wollen" und die Gestaltung an 20 Stellen händisch zu ändern. Letzteres ist eher keine intelligente Strategie.

Gruß Axel

Axel_Janssen:

--- Zitat von: g202e am 26.08.03 - 12:16:11 ---Wie darf ich denn das nun verstehen: Wenn ich ein normales Notes-Dokument im Browser anschaue, welches z. B. ein RTF enthält, in dem Text in "Arial" steht.  Bei Web->Anzeige ist "HTML verwenden" ausgewählt(s. Bildchen). Was zeigt mir nun mein Browser an?

--- Ende Zitat ---

Du kannst dir im Browser den Html - Quelltext anzeigen. Da siehst du was die Notes-HTTP Engine macht.

harkpabst_meliantrop:

--- Zitat von: g202e am 26.08.03 - 12:16:11 ---Wie darf ich denn das nun verstehen: Wenn ich ein normales Notes-Dokument im Browser anschaue, welches z. B. ein RTF enthält, in dem Text in "Arial" steht.  Bei Web->Anzeige ist "HTML verwenden" ausgewählt(s. Bildchen). Was zeigt mir nun mein Browser an?

--- Ende Zitat ---

Das auf den ersten Blick niederschmetternde Ergebnis wird sein: Der Browser zeigt den Text so formatiert, wie ihn der Benutzer im RT-Feld eingegeben hat.

Bei der Texteingabe muss man nunmal wissen, was man will. Entweder man erlaubt den Benutzern die Verwendung von RichText-Feldern, dann können sie auch hässlich formatieren (und wenn sie es können, dann tun sie es auch) und die Seite sieht bescheiden aus. Oder man erlaubt es ihnen nicht, dann meckern sie rum, dass sie nicht selbst formatieren dürfen.

Selbstverständlich gibt es auch dafür mit CSS eine Lösung (soweit der Widerspruch überhaupt auflösbar ist). Man kann natürlich auch das FONT-Tag per CSS umdefinieren und z.B. eine bestimmte Schrift und/oder Schriftgröße vorgeben.

Damit das ganze nur für das eine RT-Feld gilt, kann man dieses in ein div (oder span) packen und die CSS-Formatierung so scheiben, dass sie nur für divs mit einer bestimmten Klasse gilt.

Z.B.
--- Code: ---]
div.RTFeld font{
      font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;
      font-size: 9pt;
}

--- Ende Code ---

Wenn man dann in Pass-Through HTML vor und hinter das RT-Feld schreibt


--- Code: ---<div class="RTFeld">
[Body]
</div>

--- Ende Code ---

dann werden alle FONT-Tags innerhalb des RT-Feldes umgemappt auf die oben angegebene Formatierung.

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