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Autor Thema: Domino 11 // unterschiedliche Relay Ziele  (Gelesen 649 mal)
gmn
Frischling
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« am: 21.01.21 - 08:35:53 »

Guten morgen "Leidensgenossen" Smiley

Domino Domäne verwaltet mehrere Internet Domänen.
Nun sollen Mails einer ausgehende InternetDomäne über ein Relay Host geleitet werden, andere nicht.
Lt. Dokumentation soll das eigentlich über ein Verbindungsdokument gehen.
Dort kann man aber wohl nur Domino Domänen als Quelle eingeben.
Habe ich da ein Denkfehler?
Hab schon mehr als 2 Tage damit expirimentiert, bevor ich mich entschlossen habe "euch" um Rat und Hilfe zu fragen.
Daher.. HILFE Smiley)))

Danke
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Pfefferminz-T
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« Antworten #1 am: 21.01.21 - 08:56:48 »

Es ist schon immer so, dass ich Mails nur anhand der Empfänger-Domain über ein anderes Relay routen kann.
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Grüsse,
Thorsten
gmn
Frischling
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« Antworten #2 am: 21.01.21 - 09:25:13 »

Die Option hatte ich auch gesehen...
Aber die macht ja - in meinem Fall - kein Sinn.

Gibt es die Möglichkeit nicht?
Bin für fast alles offen Smiley

Wenn es schon keine Konfigurationsmöglichkeit im Domino dafür gibt.
Regel womit man das realisieren kann?

Das kann doch nicht sein, dass die Situation noch nie aufgekommen ist... HMPF...  Huh

Mails der Internet Absendedomäne a sollen "normal" ins Internet.
Mails der Internet Absendedomäne b sollen über Relay Host geroutet werden.
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Tode
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Geht nicht, gibt's (fast) nicht... *g*


WWW
« Antworten #3 am: 21.01.21 - 10:28:58 »

Ohne Zusatzprodukte geht das nicht. z.B. BCC Mailprotect kann da regelbasiert das Routing anpassen. Aber auch damit muss man vermutlich ein ziemliches "Konstrukt" bauen...
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Gruss
Torsten (Tode)

P.S.: Da mein Nickname immer mal wieder für Verwirrung sorgt: Tode hat NICHTS mit Tod zu tun. So klingt es einfach, wenn ein 2- Jähriger versucht "Torsten" zu sagen...

Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsweise die Zahl derer...
... denen ich am AdminCamp ein Bier schulde... Wenn ich hier jemanden angehe: Das ist nie persönlich, sondern immer gegen die "Sparwut" der Firmen gedacht, die ungeschultes Personal in die Administration unternehmenskritischer Systeme werfen... Sprecht mich einfach am AdminCamp an, ich zahle gerne zur "Wiedergutmachung" das ein oder andere Bierchen an der Bar
CarstenH
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« Antworten #4 am: 21.01.21 - 12:34:41 »

(Mail-)Routing war schon immer eine zielbasierte Angelegenheit, bei unterschiedlichen Quellen geht es hier eigentlich eher um Berechtigungskonzepte.

Ich habe das bei Kunden, die nicht über 3rd-Party Produkte (iQ-Suite, BCC etc) verfügen auch schon das eine oder andere Mal mit einer zusätzlichen SteuerMailbox gelöst, die vereinfacht dargestellt wie folgt arbeitet:

1) alle Mails werden per Mailregel aus der mail.box des Servers in eine SteuerMailbox (NSF) verschoben/alternativ geht auch in der mail.box mittels ADDIN alles nur auf HOLD zu setzen
2) ein Agent (läuft in der SteuerMailbox) prüft neue Mails anhand vorgegebener Bedingungen und ändert das Ziel z.B. durch Anhängen einer Gateway-Adresse oder Verschieben der Mail in eine separate mailgw1,2...box
3) im Falle der HOLD-Variante gibt der Agent die Mail nach Abschluss wieder frei

Knackpunkt ist hier die Unterscheidung, welche Mails zu verarbeiten sind (unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der serverbasierten Regeln).
Bei größeren Mailmengen (mehrere Tausend täglich) sollte man aber definitiv zu 3rd-Party greifen statt alles von einem einzigen Agenten abhängig zu machen.

HTH
Carsten
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gmn
Frischling
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« Antworten #5 am: 21.01.21 - 17:37:07 »

Hey Smiley

Das klingt doch nach einer gangbaren Möglichkeit für mein Fall.
Es ist kein allzugroßes Mailaufkommen.

Hast Du eine Möglichkeit den Agenten mir mal genauer zu schreiben?
Ich hätte keine Idee, wie eine Gateway Adresse, oder ein Ziel in Dokument eingetragen werden könnte.
Bestimmt über ein Feld, oder?
Dann könnte man diesen Agent ja direkt in der Mailbox eintragen.

Vielen Vielen Dank...
Alleine schon für die Idee! Smiley
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CarstenH
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« Antworten #6 am: 21.01.21 - 20:58:49 »

Ich hätte keine Idee, wie eine Gateway Adresse, oder ein Ziel in Dokument eingetragen werden könnte.
Bestimmt über ein Feld, oder?

Nein, viel simpler und ich habe es in meinem letzten Post auch schon kurz angedeutet: "ändert das Ziel [...] durch Anhängen einer Gateway-Adresse".

Basis sind (wenn du nur eine Notes-Domäne hast) SMTP Verbindungsdokumente, jedes Gateway braucht (oder hat schon) eins.
Darin hast du jedem Gateway auch schon einen (virtuellen) Zieldomänen-Namen gegeben. Die meisten haben nur eine und nennen die simpel "Internet".
Hat man mehrere vergibt man sinnvollerweise unterschiedliche Namen (z.B. GWY-A, -B). Und sobald man das gemacht hat lassen sich Mails gezielt über die Gateways routen indem man jeder Empfänger-Adresse das gewünschte Gateway anfügt. Genau das macht der Agent.

Aus der Adresse
Code:
user@example.com
die auf dem kürzesten Weg geroutet wird wird dann
Code:
user@example.com@GWY-A
und prompt geht die Mail nicht mehr den kürzesten Weg sondern gezielt über GWY-A.
Jeder Router löscht von hinten nach vorne seine eigenen Domains beim Übergang aus den betreffenden Feldern, d.h. der Empfänger sieht davon üblicherweise nichts, insbesondere wenn man diese Zusätze nicht in den sichtbaren SendTo-Feldern sondern nur in den Recipient-Feldern vornimmt die bei der Zustellung restlos verschwinden.

Das sind im Übrigen Routing Basics und nennt sich Relaying, das funktioniert in allen Mailsystemen so weil das Mailing via Internet so erdacht wurde um Mails zur Ausfallsicherheit auch bewusst auf verschiede Wege schicken zu können. Bevor Spammer und Co das anfingen zu missbrauchen und Relaying zugenagelt wurde. Aber innerhalb der eigenen Domäne sollte das auch heute auf jedem System funktionieren.

Dann könnte man diesen Agent ja direkt in der Mailbox eintragen.

Nein. Aus zwei Gründen nicht:

1. Der Agentmanager sucht und verarbeitet Agenten nur in Datenbanken mit einer der folgenden Endungen: *.ns?
Das ist ein Schutzmechanismus und dadurch werden Hintergrund-Agenten weder in Templates noch in Mailboxen ausgeführt.
Wenn man es trotzdem versucht läuft der Agent immer nur bis zum Zeitpunkt der Reinitialisierung des AMgr, üblicherweise um Mitternacht.

2. Mailboxen sind speziell und arbeiten nach dem Highlander-Prinzip "Es kann nur einen geben". Heißt: immer nur 1 User oder 1 Prozess darf etwas in einer Mailbox tun, alle anderen müssen warten. Deswegen gilt auch das Prinzip immer mehrere Mailboxen generieren zu lassen um hier den Flaschenhals zu umgehen.

Deswegen braucht man eine Hilfsdatenbank für den Agenten und überlässt das Herausfischen der Mails dem Router mittels Mailregeln.
Oder eben ein 3rd-Party-Tool wie iQSuite oder BCC das auf Mailboxen spezialisiert ist und das mit einem Einzeiler ohne Tricks erledigt.

HTH
Carsten
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Patrick Schneider
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« Antworten #7 am: 22.01.21 - 13:19:17 »

Hallo,
alternativ gibt es auch noch spezielle Tools, die die Funktion bereitstellen.
Wie z.B. MultiSendCon https://www.servolutions.de/multisendcon.htm

Viele Grüße,
Patrick
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tfrenz
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« Antworten #8 am: 22.01.21 - 16:39:57 »

Hallo, oder hinter bzw. vor dem Domino Server eine MTA (Mail Transfer Appliance) stellen.
Hier gibt es eine finde ich gute und sogar kostenlose (Ohne Support)
PROXMOX
Einfach mal Suchen.
Gruß Thomas
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Steffen75
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« Antworten #9 am: 28.01.21 - 09:27:57 »

Ich mache SMTP-Mailrelays, die so was in der Art können müssen, immer mit einen kleinen Postfix-Server unter Linux. Kostet nix außer eine kleine virtuelle Maschine mit einem CPU-Kern, 1 bis 2 GB RAM und 15 GB Platte. Und das ist schon meistens komplett überdimensioniert.

Postfix verfügt über einen Parameter in seiner Config, der sich sender_dependent_relayhost_maps nennt. Damit kann man es über den MAIL FROM Header einer Email jede einliefernde Domain auf ein anderes nächstes SMTP-Ziel leiten lassen. Und wenn es keine Regel findet, routet es über ein Default-Relay.

Wie viel Ahnung hat denn der Threadersteller von Linux?
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