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Autor Thema: Ordner mit Maildatenbanken auf verschiedenen Laufwerken verteilen möglich?  (Gelesen 519 mal)
Ela2008
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« am: 06.08.17 - 13:03:38 »

Moin Moin,

während ein Notes Admin abwinkt (geht nicht) ein anderer sagt geht (aber aufwendig) und meine eigenen Suchergebnisse leider nicht die gewünschte Antwort zu Tage fördern (ich lande immer bei "mehreren Notes Instanzen auf einem Server") wenn ich nach Partitionen in dem Zusammenhang suche wollte ich hier mal in die Runde fragen ob das jemand im Einsatz hat und ob es denn nun wirklich "schwierig" und dirty funktioniert oder doch von Haus aus ohne Tricks machbar ist.


Wir haben auf unserem Notes Server ein Laufwerk (D:) auf dem im Data/Datasec Ordner die Notes Datenbanken liegen. Mittlerweile ist diese Partition über 5TB groß. Ich würde nun gerne den Inhalt auf mehrere Laufwerke aufteilen.

Warum will ich das? In unserer virtuellen Umgebung dauert das Backup eines einzelnen .vmdk files der Notes VM relativ lange während ich erhebliche Perfomancegewinne habe wenn mehrere Backup Streams parallel laufen. Wenn ich also statt der 1 x 5TB Partition einfach 3 x 2TB parallel sichern könnte wäre das Backup erheblich schneller durch.

Hat das jemand so im Einsatz und war es einfach einzurichten? Ohne jetzt auf fiese Dinge wie Hardlinks für Dateien zurückzugreifen.

Nehme auch gerne den passenden Suchbegriff ... manchmal sieht man ja den Wlad vor lauter Bäumen nicht.

Vielen Dank und Grüsse,
ELA
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WildVirus
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« Antworten #1 am: 06.08.17 - 17:05:11 »

Wo bitte ist das Problem ?

Teil doch die Benutzer auf, je 30 % in Mail1, Mail2, Mail3, Mail4. Wie die Unterverzeichnisse benannt sind, ist dem Domino fast egal.

Gibt Dir auch die Möglichkeit, bei einem Schablonenupdate nur einen Teil der Benutzer anzusprechen, um die Auswirkungen im Produktionsbetrieb zu sehen.

Das hat nichts mit Partitionen zu tun, diese bezieht sich auf den ganzen Domino.

Und über sogenannte Directorylinks kannst Du die Verzeichnisse problemlos auf verschiedene Laufwerke verteilen.
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Ela2008
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« Antworten #2 am: 06.08.17 - 21:13:47 »

Hallo WildVirus,

genau das habe ich ja quasi vor und damit ist deine Antwort auch schon meine Lösung.

Ich komme aber halt nicht aus der Notes Ecke und daher habe ich immer Richtung Laufwerke, Partitionen, Ordner gegoogelt was mich halt eher zu Notes Partitionierung wie oben genannt geführt hat.
Meine Notes Admins hatten die Antwort nicht so parat bzw. haben abgewunken was ich mir aber nicht vorstellen konnte.

Darum vielen Dank für deine Antwort und "Directorylinks" wäre der richtige Suchbegriff gewesen. Smiley

Aber wie IBM selbst hier schon schreibt: 
"For years, IBM has allowed Administrators to store data outside of the standard Notes\Data path, just many are not aware of it." Traf dann auch bei uns zu.

Danke und Grüße,
ELA
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schmiddi87
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« Antworten #3 am: 07.08.17 - 08:09:42 »

Hallo ELA,

Hinweis zu WildVirus richtigen Kommentar.

Was ihr beim Umzug der Notesdatenbanken beachten müsst. In der Arbeitsumgebungsdokumenten ist der Pfad des Mailfile relativ zum Data Ordner also beispielhaft mail\xyz.nsf  angegeben.

Wenn ihr also die Datenbanken umzieht und keine Clientmanagment-Tool einsetzt, was die Pfade aktualisieren kann musst der Notes Admin die Umzüge der Maildatenbanken über den Adminclient erstellen. Dieser erstellt danach einen Adminp Task der auch die Arbeitsumgebung des Users aktualisiert.

Am besten wäre es zuerst die Maildatenbanken auf der Partition D in Unterodner zu verteilen (Admintask) und danach einen/mehrere Unterordner auf eine andere Partition zu verschieben und einen Dirlink darauf zu erstellen.

Viele Grüße





   
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Gruß

Mathias
Pfefferminz-T
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« Antworten #4 am: 07.08.17 - 09:39:26 »

Zum Technischen bzgl. des Umzugs ist ja bereits alles gesagt, aber ihr solltet euch mal Transaction Logging und DAOS und die dazugehörigen Backup-Mechanismen anschauen. 5TB Datenvolumen bedeutet ja letztendlich , dass die Dateianhänge weiterhin in den Maildatenbanken sind und dass ihr somit Plattenplatz und Zeit für Backup/Restore/Indizierung etc. verschwendet...
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Grüsse,
Thorsten
Pyewacket
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« Antworten #5 am: 07.08.17 - 15:59:28 »

Wenn wir schon beim Thema Backup sind.
Wenn vom VM-Host aus die vmdk Files gesichert werden, bekomme ich da überhaupt ein konsistentes Backup?

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Pfefferminz-T
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« Antworten #6 am: 07.08.17 - 16:05:38 »

Nein, deshalb mein Hinweis auf TL / DAOS und ein darauf angepasstes Backup.
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Grüsse,
Thorsten
Ela2008
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« Antworten #7 am: 07.08.17 - 20:22:07 »

Danke auch noch für die ergänzenden Hinweise. Werde ich noch mit weiterreichen.

Zum Thema DAOS:  das haben wir momentan wieder deaktiviert weil es auf den beiden Clusternodes unterschiedliche Ergebnisse lieferte und wir jetzt mittlerweile Deduplikation innerhalb unserer Storage Lösung haben.

Zum Thema Konsistente Backups:   Mittels Veeam vorher den Notes Server beenden, Snapshot machen, Server wieder starten und dann wird der Snapshot gesichert.

Wir haben von einem Partner ein Tool im Einsatz das den Anlegeprozess von Mailusern vereinfacht ... da müssen wir auch noch schauen ob wir das auf die "mehrere Ordner Struktur" angepasst bekommen. Ok, bekommen wir sicherlich ... nur eine Frage der Kosten.
Ein weitergehendes Client Management Tool haben wir nicht im Einsatz.

Grüsse,
ELA


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eknori
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« Antworten #8 am: 08.08.17 - 05:18:58 »

Zum Thema DAOS:  das haben wir momentan wieder deaktiviert weil es auf den beiden Clusternodes unterschiedliche Ergebnisse lieferte und wir jetzt mittlerweile Deduplikation innerhalb unserer Storage Lösung haben.

Bei abgeschaltetem DAOS bringt das in Bezug auf Attachments gar nichts.
Über kurz pder lang bekommt ihr dadurch nur massive Probleme mit den Datenbanken.
Habe ich alles schon durch.
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J Parlin
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« Antworten #9 am: 08.08.17 - 08:13:24 »

... ist Deduplikation vs. DAOS hier im Forum überhaupt schonmal richtiges Thema gewesen ?
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eknori
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« Antworten #10 am: 08.08.17 - 08:27:31 »

nein, ist es nicht.

Block-Deduplication ist soweit OK. Damit kann man das "Problem" der seperaten DAOS Repositories für jeden einzelnen Server umgehen. Man legt die einzelnen repositories auf eine Partition mit Block-Deduplikation. Dadurch werden dann gleiche NLO nur einmal vorgehalten. NLO sind aber statische Daten.

Bei der NSF werden dann einzelne binäre Blöcke der NSF von Server 1 und Server 2 "dedupliziert". Die NSF unterliegt aber permanenten Veränderungen. Mal abgesehen von dem Overhead auf dem SAN, das die Deduplizierung durchführt; die NSF verhält sich wie eine billige Jeans. Je mehr daran gezogen und gedrückt wird, desto dünner wird der Stoff und irgendwann ist sie kaputt.

Das Thema habe ich schon durch. Also sowohl mit der Jeans als auch mit der Block-Deduplication.
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Ela2008
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« Antworten #11 am: 12.08.17 - 17:49:06 »

Hmmm, wir haben natürlich keine Messungen dazu weil man da in die Efizienz natürlich nur begrenzt Einblick hat.    (Hyperkonverged, Simplivity)

Wie handhabt ihr das bei DAOS mit dem Restore älterer Daten? Wenn ich mich jetzt nicht täusche, werden ja die  ausgelagerten Elemente 30 Tage nachdem der letzte Nutzer mit einem Verweis aufs Attachment dies gelöscht hat, dann auch im DAOS gelöscht. Wenn ich jetzt eine Maildatenbank älteren Datums wiederherstelle um da etwas herauszukopieren fehlt mir dann das Attachment. Seid ihr da einfach knallhart also, 30 Tage ... tja Pech gehabt lieber User?

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koehlerbv
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« Antworten #12 am: 12.08.17 - 18:07:53 »

https://www-10.lotus.com/ldd/dominowiki.nsf/dx/daos-backup-and-restore#Restoring+documents+or+NSF+files+with+DAOS+attachments
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