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Autor Thema: Wie komfortabel ist Java in/für Notes?  (Gelesen 6108 mal)
Basti*
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Beiträge: 87


« am: 05.06.13 - 15:53:05 »

Ein Hallo an die Java-Fraktion!

Ich code seit irgendwann neulich in Lotus Script (bisher nur Notes 7 für NotesClient), stolpere laufend und ärgere mich dabei über so manches, was eigentlich im Java-Alltag selbstverständlich ist. Zum Beispiel über Nutzung nicht deklarierter Vars oder über mangelde Obj. Orientierung. Fehler kommen von selbst und zum Teil völlig unnötig. Grumpf.

Daher meine Frage an dieser Stelle: wie komfortabel ist die Nutzung von Java in Notes?
Kann man dort all das, was man in Script machen kann, auch umsetzen? Wie ist das mit der Performance? Braucht man dann gleich einen doppelt so dicken Server?

Java kann man wohl nur über Agents einbinden. So hörte ich. Ist das richtig? Wenn ja, welche Einschränkungen gibt das?

Mir geht es vorallem um die Backend Programmierung. Zum Beispiel Funktionen, die mir Daten aus anderen Dateien importieren, diese durchforsten, daraus neue NotesDocs aufbauen und in anderen Docs ggf. Zustände und Felder ändern. Workflowsteuerung , usw. Ich muß dazu allerdings vom Button in der Ansicht oder in der Maske irgendwie zur JavaKlasse durchkommen. Geht so was?

Ich möchte eine zentrale Sammlung von LIBs. Mich nervt es, hinter jedem Button den gleichen Code zum 100sten mal in ähnlciher Weise zu schreiben. Mit Script hab ich bereitzs ein buntes Sammelsurium an Klassen. Geht im Prinzip ganz gut, wenn da nicht so die verschiedenen nervigen Kleinigkeiten wären ...

Wie sinnvoll ist da der Einsatz von Java?

Was sagt ihr?
Grüße
Basti
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koehlerbv
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« Antworten #1 am: 05.06.13 - 19:30:00 »

... wie komfortabel ist die Nutzung von Java in Notes?

Es benutzt kaum jemand Java mit Notes (höchstens auf dem Domino).
Und Deine LS-Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich Aufgaben habe, für die Notes nicht geeignet ist, dann koppele ich das mit spezialisierten Programmen. Oder diese zapfen den Domino an. Und ja, natürlich: Die können dann auch mit Java programmiert worden sein.

Bernhard
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Glombi
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« Antworten #2 am: 05.06.13 - 19:56:13 »

Zum Thema, siehe
Writing Java to build applications using IBM Lotus Domino Designer

Java hilft einem bspw. weiter, wenn man Webservices programmieren will. Insb. wenn man eine WSDL Dastei bekommt, deren Methoden etc. mehr als 32 Zeichen enthalten...

Ich würde mal sagen, alles was man so mit LotusScript im Backend treiben kann, lässt sich auch eins zu eins in Java programmieren. Einen Vor- oder Nachteil erkenne ich da nicht unbedingt. Und IBM wollte so ja auch die vielen Java-Programmierer einfangen...

Andreas
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eknori
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« Antworten #3 am: 05.06.13 - 21:28:29 »

Java läuft hervorragend.
Wie Bernhard schon sagte, ist LS sehr gut und auch aus meiner Sicht für die allermeisten Aufgabenstellungen die Sprache der Wahl in Notes.
Ich persönlich arbeite bei BCC immer noch sehr viel mit LS ind bin immer wieder erstaunt, was man damit so anfangen kann. Ünrigens auch die Formelsprache ist immer noch ühantastisch.
Java verwende ich auch.
Java kann man in Bibliotheken verwenden , die dann in Agenten eingebunden werden. Leider gibt es noch keine Möglichkeit, die gleiche Lib in einem Agenten und in XPages zu verwenden. Daher produziere ich teilweise redundanten Code.
Java verwende ich dann, wenn die eigentliche Aufgabe schon in JVa gelöstbist. z.B eine Gnerierung voExcel Foles auf einem Linux Server.
Ansonsten verwende ich auch javaconn als wrapper von LS2Java. Liegt auch daran, dass wir narlich schon Tonnen an bestehende, Code haben.

Auf jeden Fal ist Java eine tolle Sache. Habe mich viel zu öange dagegen gesträubt.
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Peter Klett
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« Antworten #4 am: 06.06.13 - 06:39:39 »

... Zum Beispiel über Nutzung nicht deklarierter Vars ...
Verwende immer Option Declare ...
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flaite
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« Antworten #5 am: 08.06.13 - 09:44:40 »

Meine ehrliche Meinung, nicht die Wahrheit. Vielleicht eine Meinung, die gar nicht auf dein Leben passt.

Es gibt wirklich genug Java Jobs. Wenn Du Java programmieren willst, such Dir einen anderen Job.
Ich selbst war noch eine lange Zeit relativ hybrid, weil für bestimmte Spezialaufgaben rund um Webservices Java auf Domino Sinn machte. In dem Bereich hatte ich 2007 bis ca 2009 noch 3 Projekte. Danach hat der Wind mich endgültig woanders hingetrieben.
Ein wichtiger Punkt kommt noch hinzu: Die Notes Java APi ist nicht up to date.
Das Problem hab ich natürlich auch an meinem Fließband in meiner Fabrikhalle mit Java EE 5 und Tomcat + Spring3 Projekten: Hinkt oft 3 Jahre hinterher. Aber die Notes Java Api kennt nicht mal Generics, Enums und Annotations. Und diese 3 Dinge sind selbst bei meinen nicht bleeding edge Projekten zentral.
Und dann sind dann noch Dinge der Projektorganisation: JUnit, mockito und selenium lassen sich in Notes nutzen, sind aber nicht verbreitet. Maven, Jenkins und so Zeug wie Sonar nicht. Auf checkstyle könnte ich verzichten, weil das unter den gegebenen Machtverhältnissen von immer von akademisierten Bürokraten eingestellt wird.

Ich hab hier vor 5 bis 7 Jahren hysterisch für die Nutzung von Java in Notes polemisiert. Hysterie ist für die innere Erkenntnisgewinnung ein produktiver Zustand. Aber sehr anstrengend.
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Ich stimm nicht mit allen überein, aber mit vielen und sowieso unterhaltsam -> https://www.youtube.com/channel/UCr9qCdqXLm2SU0BIs6d_68Q

---

Aquí no se respeta ni la ley de la selva.
(Hier respektiert man nicht einmal das Gesetz des Dschungels)

Nicanor Parra, San Fabian, Región del Bio Bio, República de Chile
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