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Domino 9 und frühere Versionen => ND9: Administration & Userprobleme => Thema gestartet von: schroederk am 30.04.19 - 08:37:10
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Hallo,
ich muss mal wieder zugeben, dass ich weniger weiß, als mir lieb ist :-[
Mein Chef hat gestern eine offensichtliche Werbe-Mail erhalten. Als erstes hat ihn geärgert, dass sie nicht DSGVO-konform ist, in der Mail also keine Möglichkeit gibt, sich von diesem Newsletter abzumelden.
Dann ist ihm aber aufgefallen und so steht es auch im Quellcode der Mail: Die Mail enthält einen Absender, irgendeinen Empfänger und als BCC steht der Notes-Hierarchische Name von meinem Chef. Also sowas wie z.B. Max Mustermann/Firma/Standort.
Wie kann ein externer Absender überhaupt sowas an uns schicken? Da steckt ja kein Domain-Name drin, über den der MX-Record und damit die Outside-IP-Adresse unseres Mailservers zu ermitteln wäre.
Wie kann ein externer überhaupt an diesen Namen gekommen sein? Der ist ja nach außen nicht bekannt.
Habt ihr eine Erklärung?
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Das ist ziemlich einfach: Das schreibt der Domino rein. BCC "verhüllt" ja den tatsächlichen Empfänger, und der Domino schreibt dann da rein, wem er die Mail zugestellt hat. Je nach Absender kann da auch vollkommener Quark drin stehen. Für die Mailzustellung hat dieses Feld im Endeffekt keinerlei Relevanz...
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Und wenn der Empfänger ( also mein Chef ) wissen möchte, warum er diese Mail erhalten hat, also an welche Internet Adresse die Mail im BCC tatsächlich geschickt wurde? Im Quellcode steht nichts und im Server-Log auch nicht.
Im Nachhinein also nicht mehr möglich?
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Nope, das ist leider nicht mehr möglich: Diese Information geht im Lauf des Routing- Prozesses verloren.