Das Notes Forum
Lotus Notes / Domino Sonstiges => Aus- und Weiterbildung => Thema gestartet von: Don Pasquale am 22.11.02 - 14:06:51
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Hallo Leute,
Immer wieder fragt der Eine nach einem Buch für Anfänger, der andere nach Schulungen. Alles irgendwie verstreut.
Ich suche Leute, die sich wie ich auf Prüfungen zum CLP Developer vorbereiten. Ich habe zwar eine ganze Menge Literatur aber es fehlt mir ein wenig die Richtung.
Womit fange ich an, was ist wichtig ?
Ich würde gerne Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig motvieren.
Wer hat Lust ?
Ciao
Don Pasquale
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Hallo Don Pasquale,
îch bereite mich derzeit auf die Prüfung CLP und PCLP(Lotus Script) vor, die ich dann Anfang 2003 ablegen werde.
Bis auf den Lehrgang Lotus Domino Application Security and Workflow habe ich alle Lehrgänge besucht und auch die LG- Unterlagen.
Die CLP-Prüfung besteht aus den drei Teilen:
Domino Fundamentals
Application Security and Workflow und
Application Architecture
für den Principal CLP dann noch eine Programmiersprache: Java oder LotusScript
Was wir benötigen, ist eine Testlektüre zur Vorbereitung auf den Kurs. Ich habe ein Beispiel für die Testfragen unter http://www.hjpsoft.mynetcologne.de/download/Install.exe (http://www.hjpsoft.mynetcologne.de/download/Install.exe)
zum Download bereitgestellt. Auf die Festplatte kopieren und ausführen. Diese Testsoftware gibt es komplett für ca. $75.- zu kaufen und stellt die beste Vorbereitung für die Prüfung dar.
Vielleicht benötigts Du etwas LG-Unterlagen, lass es mich wisssen.
mfG
Hans
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Hi HjP
Was ist/sind LG Unterlagen ?
Lotus G... ?
Gruß Don Pasquale
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Hallo Don Pasquale,
ich habe mich für den CLP Designer mit folgenden Büchern vorbereitet:
Teach yourself Lotus Notes and Domino R5 (Verlag SAMS)
Autor: Dorothy Burke & Jane Calabria
reicht für den ersten Test (habe ich aber nicht mehr bei amazon gefunden). Für den zweiten:
Lotus Notes and Domino R5 Development Unleashed (Verlag SAMS)
Autor: Deborah Lynd & Steven Kern
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0672314142/qid=1038915088/sr=2-3/ref=sr_aps_prod_3_1/028-6710320-9045352 (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0672314142/qid=1038915088/sr=2-3/ref=sr_aps_prod_3_1/028-6710320-9045352)
Dazu begleitend die Testfragen von Selftest. Mit den zwei Büchern weißt Du mehr, als die Du für die Fragen brauchst...Du bist auf jeden Fall damit dann auf der sicheren Seite.
Für Admin ist Rob Kirkland das ultimative Nachschlage- und Vorbereitungsbuch. (neben den Selftest-Fragen).
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1562059483/ref=pd_sim_dp_4/028-6710320-9045352 (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1562059483/ref=pd_sim_dp_4/028-6710320-9045352)
Natürlich ist die Praxis-Erfahrung unschlagbar, aber mit diesem Forum kriegt man ja schon eine Menge mit... ;)
Viel Erfolg.
sloe
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@Don Pasquale
Hast du dir mal die Frage gestellt was dir so eine CLP Prüfung bringt ?
Ich habe eindeutig mit NICHTS geantwortet als ich mal vor Jahren zu so einer Prüfung angesprochen wurde. Besser ist ein Gehaltsbonus in Höhe der CLP Gebühren.
Ich bin eindeutig für Weiterbildung, autodidaktisch wie auch in Schulungen, aber wenn man bedenkt das im nächsten Jahr die 7 Version rauskommen wird bist du als CLP 5/6er etwas überholt.
Ehrlich Leute welchen Nutzen bringt so eine Prüfung ?
Bei Bwerbungen wird dies kaum beachtet.
Ich war und bin immer noch für die Idee "training on the job" zu begeistern.
in diesem Sinne
cu
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@Perforance
... ich gebe dir Recht, daß der CLP keinen schlaueren Menschen aus dir macht, aber ich bin in Projekten auf Kunden gestossen, die eine klare Vorgabe gemacht haben, daß so und so viele CLP's und PCLP's an dem Projekt zu beteiligen sind...
... in Bewerbungen habe ich festgestellt, daß man mit CLP / PCLP dann einen Vorteil hat, wenn man mit Mitbewerbern verglichen wird, die ähnlich lange mit Notes arbeiten und keine "Scheine" hatten - in Deutschland steht man auf Zertifikate - sie mögen nicht in jedem Fall helfen - aber sie schaden deswegen nicht...
... in meinem persönlichen Fall war es kein Schaden...
ata
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@ata
Das ist der wahre Grund. Denn spätestens hier im Forum merkt man wers kann oder nicht egal mit oder ohne "Heiligen"-Schein.
Aber für alle die aus irgendeinem Grund ran müssen, hier ein paar Häppchen:
http://www.atnotes.de/index.php?board=15;action=display;threadid=4486 (http://www.atnotes.de/index.php?board=15;action=display;threadid=4486)
Viel Spass ;D
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- bin ein wenig enttäuscht das nur 2 Widerspruch einlegen.
- ich schwimme gerne gegen den Strom, deshalb sind provokative Fragen bei mir usus, auch wenn ich Mitarbeiter ab und zu vor den Kopf stosse.
cu
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Es ist eigentlich schade, daß Deutschland so ein "zertifikatgläubiges" Land ist. Ehrlich, der alte Spruch, der bei meiner Oma im Wohnzimmer hing, ist wahr : " Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare !".
Jeder, der hier bisher zu dem Thema was gepostet hat, hat auf seine Art ja auch Recht.
Meistens ist der Grund für die Zertifizierung auch die Vorgabe der Unternehmungen. Die wollen oder müssen ja selber auch zertifiziert sein, um überhaupt noch ein Geschäft machen zu können. Ich empfinde das besonders in meiner Branche ( Automobilindustrie ) als besonders schlimm und alle Bereiche durchdringend. Das unser Einkauf nicht auch noch das Klopapier von einem zertifizierten Zulieferer.. ( genau weiß ich aber nicht, ob nicht genau das Gegenteil der Fall ist ).
Ich halte auch das Training on the job für eine der besten und weltweit bewährten Methoden für richtig.
Dröges Pauken aus Büchern bringt nicht viel, wenn man die Beispiele, die oftmals ja allzusehr an den Haaren herbeigezogen sind nicht in der Praxis lebt und dort auch verstehen kann.
Wo wäre die komplette Computerbranche heute, wenn sich nicht einige wenige SELBST schlau gemacht hätten, was man mit neuer Technik anfangen kann. Wenn es damals schon so ein System wie in Deutschland gegeben hätte, daß man erst einen MEISTER oder ähnliches haben muss, um eine bestimmte Tätigkeit ausüben zu können... na dann gute Nacht.
Und wo ist eigentlich der Meister-Titel bei einem IT-Kaufmann/Frau ?? Der wird ja noch nicht einmal angeboten. CLP,MSCE und wie das alles heißt, wird ja von der IHK noch nicht einmal als berufliche Weiterbildungsmaßmahme gefördert und anerkannt. Vom Arbeitsamt wollen wir gar nicht erst reden.
eknori
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@performance
Die Frage ist doch nicht was mir oder der Firma so ein Titel bringt. Damit wir einen "gewissen Status" erhalten, wünscht der Hersteller nun einmal den CLP. Von anderen Firmen wird auch ein Titel vorausgesetzt, damit kostspielige und unsinnige Supportverträge umgangen werden können.
;D MOD
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@mod
Was bringt dir so ein Titel ? "Gewisse Status" - Nun gut, ein Wissen-Status ist in der IT Branche von heute auf morgen Schall und Rauch. Die Schnellebigkeit der Entwicklung führt dazu das ad-hoc Abfragen(CLP-Prüfung) eine Momentaufnahme des Wissens(nicht mal das, bei Prüfungsängsten) sind, es sagt überhaupt nichts über die Weiterentwicklungsfähigkeit eines Mitarbeiters aus. Für mich ist deshalb in diesem Bezug, sehr wichtig: wie wird der Mitarbeiter mit neuen Situationen fertig, kann er sein erworbenes Wissen auch konstruktiv einsetzen, kann er/sie das Know-how auch anwenden, wenn eine völlig ihm neue Aufgabe herangetragen wird ? Wie ist es mit den Interdisziplinären Fähigkeiten ? Kann ein ITler verstehen was ein Controller macht ? Kann er diese Aufgaben in Algorithmen fassen ?
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das ein ITler seine Lösungsvorschläge auch adäquat vorbringen kann. Es nutzt alles nichts wenn einer super programmieren kann, aber seine Lösung nicht überzeugend darstellen kann, also die kommunikative Seite/Darstellung sollte auch vorhanden sein.
@eknori
Stimme dir voll zu, das wir deutsche ein "Formulare" Volk sind. Ich will ja nich bestreiten das dies in manchen Bereichen nützlich ist, aber in der schnelllebigen IT-Branche ist es besser den "Time-to-Market" zu realisieren als irgendwelche Formulare/Prüfungensbogen auszufüllen.
"Nichts ist beständiger als der Wandel"
cu
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Vom Arbeitsamt wollen wir gar nicht erst reden.
Hier muss ich wiedersprechen >:(. Ich habe meinen CLP (oder besser die ersten beiden Prüfungen) in einer vom AA geförderten Massnahme gemacht ;D
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... ich habe eine ReHa über die BfA genossen - ähnlicher Weg wie über das Arbeitsamt...
ata
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@Performance
Mein Arbeitgeber benötigt zertifizierte MA, um unserem Kundenkreis zu zeigen, dass wir auch Lotus "draufhaben". Beschwere Dich also bei unseren Kunden. UNd wenn Du schon dabei bist, erkläre Ihnen Deine Meinung zur Handwerksrolle.
Wenn mir mein Arbeitgeber dieses Zertifikat bezahlen möchte, werde ich einen Teufel tun und dies ausschlagen.In meinen Bewerbungsunterlagen tut so ein Zertifikat mehr, nicht weh.
Ciao
Don Pasquale
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aus Kundensicht verstehe ich die Frage nach dem Paper schon, wenn es darum geht, wieviele CLP´s man an als Anbieter in peto hat. Schließlich ist es durchaus ein Hinweis, wenn der Anbieter was von "niente von 10, haben wir nicht nötig, wir sind auch so toll" faselt. Dann kann ich zB daraus schließen, daß der Anbieter keine Kohle hat, weil er nie genug Aufträge bekommen hat, um sich seinen Mitarbeitern Scheinchen zu gönnen. Und wenn er nie genügend Aufträge hatte, dann kann er auch net so dolle sein....
Die Fachleute im Notesbereich wissen um die Geldmacherei von Lotus mit den Seminaren ebenso wie Microschrott...nur die Entscheider nicht.
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Es ist eigentlich schade, daß Deutschland so ein "zertifikatgläubiges" Land ist. Ehrlich, der alte Spruch, der bei meiner Oma im Wohnzimmer hing, ist wahr : " Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare !".
Jeder, der hier bisher zu dem Thema was gepostet hat, hat auf seine Art ja auch Recht.
Meistens ist der Grund für die Zertifizierung auch die Vorgabe der Unternehmungen. Die wollen oder müssen ja selber auch zertifiziert sein, um überhaupt noch ein Geschäft machen zu können. Ich empfinde das besonders in meiner Branche ( Automobilindustrie ) als besonders schlimm und alle Bereiche durchdringend. Das unser Einkauf nicht auch noch das Klopapier von einem zertifizierten Zulieferer.. ( genau weiß ich aber nicht, ob nicht genau das Gegenteil der Fall ist ).
Ich halte auch das Training on the job für eine der besten und weltweit bewährten Methoden für richtig.
Dröges Pauken aus Büchern bringt nicht viel, wenn man die Beispiele, die oftmals ja allzusehr an den Haaren herbeigezogen sind nicht in der Praxis lebt und dort auch verstehen kann.
Wo wäre die komplette Computerbranche heute, wenn sich nicht einige wenige SELBST schlau gemacht hätten, was man mit neuer Technik anfangen kann. Wenn es damals schon so ein System wie in Deutschland gegeben hätte, daß man erst einen MEISTER oder ähnliches haben muss, um eine bestimmte Tätigkeit ausüben zu können... na dann gute Nacht.
Und wo ist eigentlich der Meister-Titel bei einem IT-Kaufmann/Frau ?? Der wird ja noch nicht einmal angeboten. CLP,MSCE und wie das alles heißt, wird ja von der IHK noch nicht einmal als berufliche Weiterbildungsmaßmahme gefördert und anerkannt. Vom Arbeitsamt wollen wir gar nicht erst reden.
eknori
Also ich muß Dir hier mal recht geben, auch wenn ich selbst noch ein greenhorn.
Ich habe 2Jahre IT-Ausbildung gemacht. Und habe jetzt 1 bescheidenes Jahr Praxis.
Zur heutigen Zeit frage ich mich wo wär ich jetzt schon haette ich die 2Jahre zusätzliche Praxis statt Ausbildung. Viel weiter. Ich habe in einem Jahr mehr gelernt als in den 2Jahren "Theorie"und "Beispiele". Was nützen dann Zertifikate und man hat dann doch keine Ahnung. MCSE und bla sülz kann auswendig gelernt werden.Aber was ist denn wenn der Button gruen statt rot ist? Aus die Maus.
Mfg
The Greenhorn Felli ;D
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Da sag ich nur: Die Mischung machts.
Ohne das eine, geht das andere nicht.
Eine gesunde Mischung aus beiden ist das optimale.
Cyaa
D@im 8)
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@all,
ich denke, der CLP ist nicht unbedingt falsch, da (wie bereits beschrieben) einige Kunden diesen haben möchten (und damit auch ein höherer Preis drin ist). Beweisen tut dieser mit Sicherheit reichlich wenig, ausser dass man Nachweisen kann sich schon einmal mit der ganzen Materie beschäftigt zu haben und das ist sowohl für einen Arbeitgeber als auch einen Kunden halt nicht uninteressant. Ihr glaubt gar nicht, was sich so alles auf dem Markt tummelt und meint alles zu können.
Aber zu der eigentlichen Frage, unsere Jungs (und Mädels) bereiten sich für Ihre Prüfungen mit diesem Buch vor :
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/007135090X/ref=pd_sim_dp_1/302-0699183-9766408
und es lohnt sich, bis jetzt ist noch keiner durchgefallen.
Meff ;)
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Hi all,
ich finde es sehr schade, dass hier unterschieden wird zwischen dem Lernen beim Administrieren, und dem Zertifizieren.
Für mich ist das Zertifikat ein logischer Schritt NACH dem Lernen.
Ich arbeite seit 1998 mit Notes/Domino und habe meinen R5 CLP letztes Jahr bestanden. Ohne Schulungen. Einfach nur aus den Erfahrungen mit dem System heraus.
Dass es heute sehr viele "schnell zertifizierte" gibt, die irgendwelche Umschulungen gemacht haben, und dort auf die Zertifikate getrimmt wurden, ist richtig, nur in der Praxis trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen.
In diesem Sinne,
ein stolzer CLP
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Hallöchen,
zu der Frage der Literatur:
Ich habe mich auf die Developerkurse mit den Herdt Büchern
Datenbankentwicklung I und II vorbereitet.
Zu: Zertifikaten
1. Ja die Prüfungen sagen nichts über dich aus aber
2. es gibt nun mal auch kleinere Betriebe welche ganz erheblich von solchen Zertifikaten profitieren. Wir haben durch unseren Status einen Großteil der Zertifizierungs und Lehrgangskosten wieder heireingeholt. Das ist etwas was dann allen Mitarbeitern zugute kommt, da man dann auch weiterhin seine Mitarbeiter auf Schulungen schicken kann ohne jedesmal auf die Bilanz zu schielen.
Gruß
TSchäfer
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Locker bleiben ;)
Wenn man wirklich aus der Praxis hat ist es völlig ausreichend, sich die Testfragen anzusehen und die paar Lücken noch mal irgendwo nachzuschlagen (zur Not auch in der Noteshilfe).
Die CLP Prüfungen (v.a. die Admin Prüfungen) sind an Sinnlosigkeit für die Praxis wirklich schwer zu schlagen - aber da sie wirklich nicht schwer sind, sollte man sie ablegen. Schaden tun sie nie - helfen tun sie manchmal.
Und als Freiberufler ist es wirklich einfacher auf seine Zertifikate zu verweisen, als aus dem Stand seine Qualifikation nachzuweisen. Ich bin froh, dass es diese Zertifikate gibt und so Lotus/IBM mir und meinen Kunden bestätigt, dass ich für die Arbeit mit Notes ausreichend qualifiziert bin.
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hallo an alle,
also ich für meinen Teil, halte schon seit langem nicht mehr so viel von den Zertifikaten. Sinn machen die Papiere meiner Meinung nur, wenn Kunden nur Consultig oder Projetke durchführen mit Personen die diese Zertifizierung besitzten. Das gilt noch stärker für CLI's. Wenn man jedoch meint, man könnte in diesen Zeiten auf Grund von Zeritfikaten mehr Geld bekommen, der irrt sich. Ich habe mich in den letzten Monaten mit dieser Materie auseinander gesetzt und bin zu der erschreckenden Erkenntnis gekommen, das diese Papieren so gut wie (ich will nicht sagen nix) naja, nicht viel Wert sind. Vorallem muss man ständig weiter machen. Und was noch entscheidender ist,
es tut vielleicht jetzt weh, wenn ich das sage, aber NOTES ist in ein zwei Jahren im Abseits. Es muss den Technologien Websphere, Java, XML, J2EE ... Platz machen. Natürlich wird es im Sektor Dokumentenmanagement immer stark sein. Aber das Arbeitsaufkommen wird zurückgehen. Warum sind viele Firmen, die nur Notes machen so am Ende ??? Überlegt Euch das mal.
Über diese Diskussion wäre ich froh........
Gruss
Andreas.Schmidt@lotus-schmidt.de
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Was heißt Notes ist am Ende?
Das heißt es schon seit Jahren.
Fakt ist aber, dass Notes in vielen Installationen existiert und dort auch bleiben wird. Ich glaube daher nicht, dass die administrative Seite zurückgehen wird.
Wo mit Notes gearbeitet wird sind auch immer Benutzer mit wachsenden Bedürfnissen, die von Application Developern befriedigt werden müssen. Ich glaube daher auch, dass die Bedürfnisse an Individualentwicklung nicht rückläufig sind (im Moment)
Anders ist dies bei Firmen, die Standardentwickliungen herstellen wollten. Die haben meines Wissens noch nie genug verkauft um tragend zu sein - hatten aber noch Geld aus dem DotCom-Hype, dass ihnen jetzt so langsam ausgeht.
Wachstumschancen sehe ich im Bereich Internet und CMS.
Richtig ist aber, dass Notes (wie jedes EDV-Produkt) eine begrenzte Lebenszeit hat - ich gehe aber von wenigstens 5 Jahren aus, bis der Dino Notes weg ist. Alle Zweifler seien hier an OS/2 erinnert, dass auch vielerorts nicht totzukriegen ist.
Darüberhinaus war es schon immer so, dass derjenige, der nur einen Hammer hat in jedem Problem einen Nagel sieht - ein weit verbreitetes Phänomen gerade in der Notes-Welt.
Hier heißt es: Umdenken und Chancen nutzen.
Gerade Notesern eröffnen sich durch Websphere neue Chancen und Märkte, da IBM sich tatsächlich bemüht einen sanften Übergang zu schaffen und man so als Noteser noch Vorteile in diesem Geschäftsfeld hat.
Das schöne daran ist, dass IBM Websphere wahnsinnig pusht und somit für alle Schlauen ganz schnell ganz neue Chancen entstehen, so dass Niemand Notes nachweinen muss sondern sich jeder an die gute alte Zeit mit Notes erinnern wird.
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interessante Diskussion
... und endlich mal jemand der Websphere nicht basht. :D
Jedenfalls ist der Trainingsmarkt wohl relativ eingebrochen.
Gut. IBM hat mittlerweile gute Werkzeuge (WSAD).
... und bietet mit dem Websphere Express oder wie das heisst scheinbar eine Option für den "Mittelstand".
... und die von IBM angebotenen Materialien sind wirklich gut.
... und mit dem Buch von Schäffer/Schilder existiert ein sehr gutes Websphere Einführungsbuch, das IMHO jedes amerikanische Buch schlägt.
Die Lernkurve erscheint mir jedoch zumindest im Entwicklerbereich relativ steil:
Umstellung auf OO (ist wirklich etwas anderes als Objektbasierung. Und wieviele Leute setzen denn die OO-Vererbungsfeatures von Lotus-Script ein?)
Servlet/JSP/Struts
J2EE Patterns sowie zumindest Teile der Gof Patterns
RDBMS
EJB und bald JDO sowie Webservices
MQSeries
Java wirklich beherrschen (inklusive der J2EE-APIs)
Swing/SWT
XML/XML-Schema/XSLT
UML
Projektmanagementprozesse wie (R)UP und eXtreme Programming
wie lange braucht man, um sich da quasi neben dem Job einigermassen einzuarbeiten?
Ich würde sagen 2 Jahre.
Gruss Axel
diverse Lotus Zertifikate
Sun Certified Programmer for the Java2 Platform
IBM Certified Websphere Specialist (158)
IBM DB2 Certified Specialist (512)
xml Zertifizierung für Mittwoch gescheduled und Freunde es ist hart :-[
UML Zertifizierung für Ende dieses Monats gescheduled und wenn ich bestehe ist es reine Glückssache 8)