Das Notes Forum
Sonstiges => Offtopic => Thema gestartet von: pd am 30.10.06 - 09:20:01
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Am WoE hat die Platte den Geist aufgegeben, hat sich so ab Donnerstag abend gemeldet...
Also neu installiert, alles wieder draufgeklatscht, und ich bin immer wieder überrascht, wie schnell ein frisches XP ist. Meiner Erfahrung nach kriegt man das auch mit Defragmentieren nicht so performant.
Fragmentiere ich nicht richtig/falsche Software (Windows eingebaut)?
Oder liegt das mehr an der Registry?
Danke, Patrick
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Das ist der ganze Datenmüll der sich im Laufe der Zeit im System ansammelt. Da gab es irgendwann mal in der CT was drüber.
Auf jeden Fall gibt es noch Dienste, die Short-Tasks ( neben der Uhr die ) und was sonst noch so von irgendwem im Hintergrund gestartet wird.
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Was bei mir manchmal Wunder gewirkt hat: TuneUp Utilities.
Damit kann man auch die Registry säubern und defragmentieren. Das hat schon einiges an Geschwindigkeit gebracht.
Defragmentieren der Festplatte hat nach meiner Erfahrung nie wirklich der Performance genützt.
Aber gegen so kleine, unbekannte Malware, die sich mit der Zeit so ansammelt, ist noch kein brauchbares Kraut gewachsen.
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Ehrlich gesagt, halte ich von den ganzen Tuning-Utilities nicht viel. Oftmals wird damit ein System kaputt getunt und läuft hinterher langsamer und instabiler.
Ich habe mir folgende Vorgehensweise angewöhnt.
Die Festplatte wurde partitioniert und auf C werden nur die Programme installiert. Die Partition enthält keine Daten.
Das Betriebssystem wird installiert und optimiert (grafischer Schnickschnack abschalten, unötige Dienste deaktivieren usw.) Danach wird defragmentiert.
Dann werden der Reihe nach die einzelnen Programme installiert. Zwischen den einzelenen Installationen wird immer wieder defragmentiert.
Wenn der Rechner dann wieder sauber läuft, ziehe ich mir ein Image der C-Partition. Dieses muss natürlich von Zeit zu Zeit erneuert werden (wg. Windows - Update, Neuinstallation von Programmen).
Habe ich dann irgendwann mal das Gefühl, dass der Rechner lahmt oder instabil wird, bügle ich das Image drüber und habe wieder ein schnelles System.
Axel
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Ehrlich gesagt, halte ich von den ganzen Tuning-Utilities nicht viel. Oftmals wird damit ein System kaputt getunt und läuft hinterher langsamer und instabiler.
Sehe ich auch so, aber TuneUp bildet da echt eine Ausnahme. Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich es mal getestet habe (ein Freund hat mich auch dazu gedrängt) ;D
Deine Methode ist wahrscheinlich die sauberste. Aber mir ist das zuviel Aufwand. Da installiere ich lieber mal das ganze Windoof neu.
Moritz
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Das hört sich gut an, muss man halt ein bisschen diszipliniert sein - aber wer schön sein will... ;-)
Diese Vorgehensweise ist durchaus noch drin, und als vorbeugende Massnahme sicher besser, als wenn man irgendwann zu den Tuning-Tools greifen muss, die dann aus dem Scherbenhaufen ein Glas machen müssen.
Platz ist auch noch genug auf der Datenpladde. Muss ich mal angehen (und mal ein paar PE5-CDs brennen, dass ich die auf Vorrat hab ;-)
Danke, Patrick
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Aber mir ist das zuviel Aufwand. Da installiere ich lieber mal das ganze Windoof neu.
Richtig. Aufwand ist es. Aber den hast du dann nur einmal. Das Image erstellen dauert je nach Datenmenge ca. 20 - 30 Minuten. Eine komplette Neuinstallation des Rechners (mit allen Einstellungen in den Programmen, sprich Symbolleisten usw.) würde bei mir ca. 2 Tage dauern. Das Image zurücklesen dauert 1/2 Stunde.
Axel
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Wieso schreib ich eigentlich Neuninstallation statt Neuinstallation ;-) Naja, in der Forenübersicht stimmts jetzt wenigstens, für die ganzen follow-ups muss ich mich entschuldigen...
Patrick