Das Notes Forum
Domino 9 und frühere Versionen => ND6: Administration & Userprobleme => Thema gestartet von: cubetoon am 05.12.05 - 14:48:22
-
Ich habe da mal eine generelle Frage - zu der ich via Suche nichts gefunden habe.
Verschicke ich in Notes einen Link (Document, View, Database, whatever) und der Empfänger betätigt diesen - auf welche Replik (angenommen auf jedem Server liegt eine Replik der entsprechenden Datenbank) greift der Empfänger Client zu?
Habe die verschiedensten Dinge schon beobachtet. Beim versenden eines DB-Links wurde bis jetzt meist die tatsächlich verlinkte Datenbank geöffnet und nicht (was logisch wäre) die Replik auf dem jeweils, dem User nächsten Server.
Genau so habe ich schon document links beobachtet, die mich auch den entferntestes, weil über 128kbit verbundenen Server connected obwohl das gleiche Dokument, sozusagen gleich um die Ecke auf dem lokalen Mailserver liegt.
Gibt es hier eine generelle Regel / Tipps- und Tricks zum verwenden von Links, die man auch Endusern einfach begreiflich machen kann?
Viele Grüße,
Christian
-
Leider habe ich in unserem Domino Netzwerk das gleiche Problem und auch noch keine Lösung.
Wenn der User einen Noteslink per Mail erhält und noch keine "Kachel" auf seinem Desktop hat,
greift er bei unserem Netz immer auf den (im Alphabet) ersten Server zu um nach der DB zu suchen
obwohl dieser Link einen <Hint> auf den richtigen Server enthält. Bei uns ist das ausgerechnet
einServer, der in Abu Dhabi steht mit recht mickriger Datenleitung :(
Ist der "Hint" denn nur Dekoration ?
Im Klartext enthält der Link z.B. die folgende Info:
DCo PICS
<NDL>
<REPLICA C1256D3D:002CD550>
<HINT>CN=DCNFN01/OU=Server/O=DCO</HINT>
<REM>DCo PICS</REM>
</NDL>
Wenn man einen NDL als Text oder als Link in z.B. einer Webseite erstellt gibt es offenbar
den Parameter <FLAGS NOREPLSEARCH=1> der den Client veranlassen soll, keine Replik zu
suchen. Da wir aber den Link bei uns immer mit "als Datenbank verknüpfung kopieren" erstellen
und dann einfach per Strg-C in die entsprechende Mail aufnehmen, ist das nicht anwendbar.
-
dann antworte ich mir also zunächst einmal selbst. Der Hinweis auf den 'Hint' von Budzwait hat mich schon mal weiter gebracht. Hier ein paar Links:
http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?rs=0&uid=swg21094418 (http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?rs=0&uid=swg21094418)
http://www.geniisoft.com/showcase.nsf/archive/20030705-0202
Damit lerne ich zwar noch immer nicht, ob man das irgendwie beeinflussen kann. Frage mich nun natürlich ob die Einführung der Domain Search etwas bringt. Lt. Beschreibung erfolgt dann die Entscheidung auf welchen Server zugegriffen wird anhand des availlability Index. Das kann im zweifelsfall ja dann aber doch ein völlig anderer als der eigentlich gewünschte sein.
Christian
-
gleiches problem hier: er greift wie mein vorredner schon gesagt hat nach dem ABC zu. Dort wo er zuerst die DB findet, wird geöffnet. Was man machen kann wäre den Benutzern nur zu erlauben auf dem lokalen server zu arbeiten, was wiederum dumm ist, wenn nicht überall die gleichen DBs liegen.
-
wäre nicht eine Funktion sinnvoll, die z.B. prüft in welchen Netz sich der Client befindet (z.B. anhand des IP Ranges) und diesem Netz x Server zugeordnet sind welche bevorzugt "angefragt" werden? Grundbestandteil wären ja die Notes Networks - kann mich aber nicht erinnern, dass diese bis auf Client-Seite greifen bzw. nicht auf "wandelnde" Notebooks anwendbar sind, die heute hier und morgen dort sind.