Das Notes Forum
Domino 9 und frühere Versionen => Entwicklung => Thema gestartet von: alexkunde am 21.11.03 - 09:43:41
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Hallo zusammen!
ich bin auf dem gebiet Lotus Notes und Domino ein absoluter Newbie. Für mein Unternehmen habe ich einen Lotus Domino Server installiert und möchte jetzt eine zentrale Lieferanten- und Kunden-Datenbank anlegen. Hat jemand einen Tip für mich, wie sich dies am besten bewerkstelligen ließe? Gibt es bereits fertige Datenbanken, die ich nur noch anpassen muss oder sollte man die DB durch ein eigenes Adressbuch realisieren? Im EInsatz ist Lotus Notes/Domino 5.0.9
Bin dankbar um jede Hilfe!
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Hallo,
das kommt ganz darauf an, wie eure Anforderungen sind und was euch evtl. eine solche Anwendung wert ist.
Natürlich kann man das Standard-Adreßbuch benutzen, das wäre einfach zu realisieren und kostengünstig.
Allerdings bietet das Adreßbuch dann auch nur absolute Basisfunktionalität, sprich Adreßlagerung.
Wenn ihr zusätzliche Features braucht, z.B. Auswertungen, Serienbrieffunktion etc., werdet ihr nicht an einer externen Lösung vorbeikommen, denn wie Du selber schreibst, bist Du Anfänger und als solcher sicherlich nicht in der Lage, eine solche Anwendung zu realisieren (ist nicht böse gemeint, aber so etwas erfordert einfach eine bestimmte Erfahrung im Bereich Entwicklung).
Da gibt es dann fertige Lösungen von diversen Anbietern (z.B. OctoOffice von Globalware) oder ihr laßt euch etwas programmieren, was genau auf eure Anforderugen paßt.
Da gibts hier im Forum auch einige Spezialisten, die euch dann sicherlich gerne ein Angebot erstellen werden.
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Genau, kann mich Driri nur anschliessen
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Jo, kann mich auch nur anschließen ;)
Du schreibst nur "Kunden/Lieferanten DB".
Meinst Du
a) Adressverwaltung
b) Customer Relationship Management
a) ist relativ simpel zu bewerkstelligen, ggf. reicht schon ein Adressbuch-Template
b) Da haben sich schon viele die Köpfe zerbrochen und es gibt reihenweise kommerzielle Lösungen, meist nicht ganz billig.
Such mal nach CRM im Web, da wirst Du mit Sicherheit einige Anbieter finden.
Ganz trivial ist die Sache nicht. Du gibst auch keine Randbedingungen vor.
Eine kleine Vorwarnung, ohne Deine Fa. zu kennen: es können sich da leicht mal 100.000 Dokumente ansammeln, also ist Performance hier ein Hauptkriterium. Auch: zentrale Datenerfassung und Pflege / Verbindung mit Warenwirtschaftssystem, Reports, Einschränken Lese- und Schreibberechtigungen etc. etc.
TMC
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ihr habt recht, habe nur wenig Info gegeben!
also, bei der "Kunden/Lieferanten DB" geht es mehr oder weniger um eine komfortable Adress-Datenbank. Wenn möglich sollte man an den Adress-Datensatz eines Lieferanten ein paar Dokumente anhängen können, wie beispielsweise Informationen über das Liefer- und Produktprogramm, auch bei Kunden-Adressen sollten zusätzliche Informationen verfügbar gemacht werden, wie Infos zu speziellen Ansprechpartnern oder Infos zum letzten Kundenkontakt. Es soll kein vollwertiges CRM-System geschaffen werden und es soll auch keine Verbindung zum Warenwirtschaftssystem hergestellt werden.
Gibt es denn keine fertigen Templates, bzw. Schablonen für eine solche Datenbank?
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Ein Mikro-CRM ... :-)
Das gibt es bestimmt in jeder Menge, allerdings wohl eher zum Kaufen, da hat wohl jeder Business-Partner irgend etwas, was man da vorhalten kann, mit unterschiedlichen Qualitäten und Preisen. Wenn ich Dir einen Vorschlag machen darf, dann kontaktiere mich doch per Mail oder Private Message, natürlich hab auch ich sowas im Köcher, wie bestimmt jeder andere hier vertretene Anbieter eben auch.
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Gibt es denn keine fertigen Templates, bzw. Schablonen für eine solche Datenbank?
Ich befürchte: Nein. Die Aufgabenstellung (auch wenn es "kein vollwertiges CRM-System" sein soll) ist einfach zu komplex, ausserdem ist vorhersehbar, dass mit der Arbeit mit solch einer Applikation die Ansprüche wachsen werden.
Wenn Ihr kein "Datengrab" schaffen wollt, sondern vielmehr Kosten sparen und die Effizienz Eurer Arbeit steigern wollt, werden Ihr auf jeden Fall investieren müssen. Selber programmieren wird mit grösster Wahrscheinlichkeit teurer als kaufen, zumal es zwischen "kein vollständiges CRM-System" und Apps mit regelrechtem Funktions-Overkill eine ganz breite Palette bereits gibt.
HTH,
Bernhard
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Ich sehe das genauso wie meine Vorredner.
Fertig kaufen, wobei für deine Anforderungen Octo Office warscheinlich etwas heftig ist, oder sich einen Programmierer suchen, der eine Basis zur Verfügung hat und dir das Teil anpassen kann.
Sowas komplett selbst zu entwickeln funktioniert zwar auch, hat aber in der Regel keine allzulange Lebensdauer. Du machst einfach zuviele Fehler bei der Entwicklung. Setz ich lieber auf den Beifahrersitz und versuche von dort aus so viel wie möglich zu lernen.
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und was haltet ihr von einem ganz "normalen" Adressbuch? Könnte man ja erst mal verwenden und später in eine andere Datenbank migrieren, oder?
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Damit halst du dir dann andere Probleme auf. Das persönliche Adressbuch kannst du schon irgendwie so hinpfriemeln das es passt, aber du bekommst im Nachhinein beim Umbauen mehr Probleme, als du im Vorfeld an Geld einsparst. Alleine eine vernünftige Dokumentenstruktur zu implementieren ist eine interessante Herausforderung.
Semeaphoros hat dir ja schon ein Angebot gemacht, ich könnte dir das gleiche machen. Wir beide und vermutlich noch ein paar andere die hier vertreten sind haben dafür eine eigene Datenbank für uns selber oder für den einen oder anderen Kunden von uns entwickelt. Die sind in der Regel nicht so mit Funktionen vollgestopft wie die der Großen Anbieter, aber funktionieren tun sie auch. Das sie nicht umsonst zu haben sind ist auch klar.
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Genau so war das gemeint, wie Thomas das jetzt gesagt hat.
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vielen Dank für eure Angebote. Habe nur leider das Problem, dass ich diese DB im Rahmen meiner Diplomarbeit "entwickeln" soll, das Unternehmen keine zusätzlichen Ausgaben machen möchte und ich kann auch nicht für eine professionelle Lösung bezahlen... Danke trotzdem für eure Mühe... muss mal sehen, wie ich weiterkomme.
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bei sowas fang ich mich immer an zu kringeln vor lachen.
Wenn ich deine Aussagen jetzt mal zusammenfasse. Du hast, vermutlich als Praktikumsarbeit, die Aufgabe bekommen in der Firma Lotus Domino einzuführen, zu verankern und noch mit Leben zu füllen, das Ganze ohne entsprechende Bezahlung und ohne vernünftige Unterstützung seitens der Firma.
Junge, renn was du kannst. Das ist zwar eine gute Übung in selbstständiger Arbeit, aber sonst nicht zu viel nütze.
Thomas
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gehört zwar nicht zum Thema, aber: Was soll ich anderes tun? Ab und an ist man eben gezwungen, sich durch eine Problemstellung "durchzukämpfen" ohne dabei als Profi an den Start zu gehen...
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Auch "Profis" müssen sich immer wieder durchkämpfen. Nur haben wir in der Regel schon etwas Erfahrung gesammelt und wir tun das meistens auch nicht am "Lebenden" Objekt.
Was die Firma für die du arbeitest da tut ist ungefähr so als würde jemand einen AIP auf eine komplizierte Herztransplantation loslassen, ohne ihm einen erfahrenen Chriurgen zur Seite zu stellen.
Die möglichen Konsequenzen sind ähnlich.
Eine Firma die hier die Augen vor den möglichen Konsequenzen verschließt handelt nicht verantwortungsbewußt. Weder sich selber, noch dir gegenüber. Du hast keine Ansprechpartner, keinen "Doktorvater", keine Möglichkeiten zu jemanden zu gehen, der dich auf Fehler oder Irrtümer hinweisen kann. Letztendlich, sagt diese Betreuung auch einiges über den Wert, den man deinen Anstrengungen beimisst aus.
Thomas
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ich hatte gehofft, an dieser Stelle HILFE zu finden... und mit der Zeit Erfahrungen zu sammeln. Hat bislang eigentlich immer funktioniert. Außerdem handelt es sich um eine Diplomarbeit... und meinem Unternehmen ist dies auch klar - niemand kann die PERFEKTE Lösung erwarten, auch ich nicht
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;) Ooch Hilfe kriegst du ja auch, auch wenn es Lebenshilfe ist.
Nein. ;D Du musst dir über eines im klaren sein. Die wirklich guten Poster bestreiten mit dem Administrieren bzw. Programmieren Ihren Lebensunterhalt. Du kannst nicht erwarten, das sie quasi ihr Einkommen wegschmeißen um deiner Firma zu helfen. Wenn du einzelne Fehler hast, oder bei der Programmierung irgendwas unklar ist, oder dir ein klares Kozept fehlt, dann jederzeit. Auch dann wenn es mal um Grundsatzfragen geht wie z.B. bei dem Posting über Error Handling in Script.
Aber nicht dann wenn es um komplette Abläufe geht.
Thomas
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Na, wie kannst Du Hilfe für einen Auftrag finden, der von Anfang an unsinnig ist? Thomas hat das völlig richtig ausgedrückt.
Sagen wirs noch anders: wir erwarten vom Schreinerlehrgling auch nicht, dass er uns am ersten Lehrtag ohne irgendwelche Unterstützung vom Lehrmeister gleich einen fertigen Stuhl produziert, den man dann auch noch gleich für den doppelten als üblichen Preis verkaufen kann, weil er so wertvoll ist.
Aber genau das verlangt Dein Praktikumsprovider von Dir!
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Und wir wundern uns, dass es unserer Wirtschaft so mies geht ... Damit meine ich jetzt nicht primär das "Ausbooten der Profis" (die viel Geld investiert haben, um wirkliche Profis zu sein), sondern - was man auch hier im Forum immer wieder mitbekommt - diesen Irrsinn der Nieten in Nadelstreifen, "Geld zu sparen" und damit den in ihren Unternehmen herrschenden Saustall nochmals zu verschlimmern (und noch mehr Geld zu verbrennen).
Du, Alex, bist dabei auch einer der Haupt-Leidtragenden - Thomas hat das ja schon sehr pointiert beschrieben.
"Putzigerweise" beobachten wir ja, dass der Irrsinn durchaus Methode hat: In den "goldenen Jahren" der IT bekam jeder Trottel, der das Wort "Diskette" fehlerfrei schreiben konnte, locker Stundensätze von 250 bis 400 DM (so hiessen die Taler damals noch ;-) für nix und wieder nix in den Hintern geblasen. Dann stellen die Nieten in Nadelstreifen fest, dass sie sich völlig verspekuliert hatten. Dass mit diesem Prozess des Zusammenbruchs der sogenannten "New Economy" (was auch immer das jemals überhaupt heissen sollte ... Ausser Geld verbrennen ...) sich auch die Spreu vom Weizen trennte, haben die Deppen dann aber nicht mitbekommen - sie schwenkten gleich um vom Regen in die Traufe: Jetzt wollen sie alles kostenlos - und geben unter'm Strich wieder genausoviel Geld aus wie in der anderen Phase. Gemerkt haben sie das aber immer noch nicht.
Es ist schon manchmal frustrierend. Glücklicherweise gilt meine bittere Einschätzung von oben bei weitem nicht für alle Firmen.
Nur Dir, Alex, hilft das nix. Ich schliesse mich durchaus Thomas' Ratschlag an: Wenn Du eine Chance hast, mach Dich dort ganz schnell vom Acker. Du lernst dort nix, und am Ende bist Du vielleicht noch der "Schuldige", weil das Projekt nix wurde.
Ciao,
Bernhard
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ich möchte doch auch nur Hilfe bezüglich eines Konzepts, oder eines Vorschlags... WIE REALISIERE ICH EINE LIEFERANTEN-ADRESS-DATENBANK OHNE BESONDERE PROGRAMMIERKENNTNISSE? Ist dies in Form eines "normalen" Adressbuches möglich, oder haltet ihr das für total absurd? Wenn das bei anderen Unternehmen auch so gemacht wird, obwohl das vielleicht nicht die perfekteste Lösung ist, dann würde ich das auch auf diese Weise realisieren... Was meint ihr?
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Ich glaub den Antworten von Bernhard und Semeaphorus ist wirklich nichts hinzuzufügen.
Das mit dem Konzept ist eigentlich auch klar. Die Meinung hier im Forum ist, "NEIN, das rentiert sich nicht" und bei den von dier skizzierten Anforderungen ist das auch richtig. Das Adressbuch kann man nicht so "einfach" umbauen um die Anforderungen deiner Firma zu erfüllen. Selbst dann wenn es sich nur um ein rudimentäres CRM System handelt, ist der grundlegende Ansatz doch ein anderer. Ja es muss ein anderer sein damit ein CRM System auf längere Sicht hin funktioniert.
Was deine Überlegungen angeht. hol dir doch einmal Demoversionen der professionellen Anbieter. Schau was die an Funktionen haben, soweit sie dich lassen und überlegt dann in euerer Firma was davon benötigt wird. Danach kannst du dir Gedanken über die benötigten Masken und Felder machen und danach, nach welchen Kriterien deine Ansichten aufgebaut werden sollen und wleche Funktionen ihr braucht. Wenn du damit fertig bist solltest du ungefähr ein Script mit 100 bis 150 Seiten zusammenhaben und dann kannst du das Programmieren anfangen.
Ich weiß ja nicht wieviel Zeit du zur Verfügung hast, aber wenn du weißt das z.B. in die Office Suite von Globalware ca. 40 Mannjahre Entwicklung reingeflossen sind (ohne Kundenspezifische Anpassungen) dann kannst du dir ja ungefähr ausrechnen vor welcher Aufgabe du stehst.
Thomas
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WIE REALISIERE ICH EINE LIEFERANTEN-ADRESS-DATENBANK OHNE BESONDERE PROGRAMMIERKENNTNISSE?
Gar nicht. Du musst Dir Programmierkenntnisse hierfür aneignen.
Meines Erachtens würde ich das gerade über das öffentliche oder das persönliche (sowieso eher ungeeignet für sowas) Adressbuch *nicht* machen - dazu müsstest Du erst hinter den Sinn und Zweck und die ganzen Querbezüge der Apps steigen - wozu wieder Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Ich würde das "from the scratch" machen - ein Nachschauen "Wie haben die anderen das gemacht?" im NAB schadet dann natürlich auch nicht. Meine Praktikanten haben das jedenfalls alle so machen müssen und waren mit einer Ausnahme nie in produktive Entwicklungen eingebunden - sie waren nur zum Lernen da.
Bernhard
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Nachtrag:
Um das nochmals zu betonen, was ja nicht nur in diesem Thread schon betont wurde: Wir helfen wirklich gerne, sonst wären wir ja nicht in diesem Forum. Wenn es klemmt und gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (also mindestens ein gutes Buch über Notes und Notes-Programmierung sollte man schon haben - ein Lehrgang wäre noch besser ;-) dann sag' einfach an, und Dir wird hier geholfen ;-)
Nur fertige Lösungen gibt es nicht - was ebenfalls schon erwähnt wurde.
Ciao,
Bernhard
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Schon fast unheimlich, diese Einstimmigkeit von Thomas, Bernhard und mir, zeigt deutlich, dass da der Wurm in der Wirtschaft steckt, womit ich gleich gesagt habe, zu den eben geäusserten Meinungen ist nichts wesentliches hinzuzufügen.
Du suchst nach dem Falschen. Du suchst nach einer Lösung, was Du - als Praktikant sowieso - benötigst, ist ein Mentor, der sollte aber von Deinem Auftraggeber gestellt werden, unter dem Bewusstsein, dass ein Praktikant nur in Ausnahmefällen produktiv eingesetzt werden kann - siehe Bernhards Beitrag. Man merkt schon, dass Bernhard ein Unterrichts-Template mit auf den Weg bekommen hat, was leider für Praktikumsleiter nicht immer der Fall ist. Wie Thomas schon sagte: Aendere die Situation selbst, so dass sie möglichst vernünftig wird. Und mach uns nicht den Vorwurf, nicht zu helfen an einer Stelle, wo Helfen unsinnig ist.
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Hallo alexkunde,
Also wenn es denn wirklich sein soll dann überleg doch gleich ob nicht Notes 6 etwas für Eure Firma wäre (Ich weiß, gerade erst eingeführt aber trotzdem).
Dort wurde das persönliche Adressbuch aufgebohrt so daß man zum Beispiel ohne Programmierung Attachments anhängen kann und auch einige weitere Features wie viel mehr Felder für zusätzliche Infos etc.
Runterladen kann man sich die kostenlose Version (allerdings Englisch) unter http://www.notes.net.
Wenn Ihr aber gerade erst aufgesetzt habt dann habt Ihr eigentlich einen gültigen Passport Vertrag und könnt so auch "legal" die deutsche Version einsetzen.
Das ich das nicht unbedingt als praxistaugliches CRM betrachte ist klar aber das R6 Adressbuch bietet einige ansprechende Grundfunktionen.
Falls nicht: Mit dem R5 Adressbuch wäre ich persönliche nicht so glücklich.
Zu den restlichen Kommentaren: Also ob das wirklich nichts wert ist !? Sollte er später mal Bewerbungen schreiben liest sich das doch nicht schlecht.
Lotus Domino eingeführt (scheint ja zu laufen sonst wäre das Thema nicht CRM).
Das ganze selbstständig und dann noch ein bißchen in die Applikationen reingeschaut. Außerdem ist es zu begrüßen wenn auch mal der Nachwuchs Notes kennenlernt. Man kann dieses Produkt erst lieben (oder hassen) wenn man damit intensiv gearbeitet hat. Ich habe eher das Gefühl das hier persönlicher Frust abgeladen wird.
Inzwischen ist es auch nicht unüblich, daß man für Probleme fertige Lösungen bekommt. Dank Open Source kann man in anderen Bereichen inzwischen vieles haben. Von einfachen CMS Systemen über Webshops, Diskussionsdatenbanken wie diese hier, Blog Templates, Office Pakete, ganze ERP Systeme und vieles mehr.
Eine Fix und Fertige Lösung für lau gibt es wohl wirklich nicht. Selbst die Lösungen von in Konkurs gegangenen Lösungsanbietern die meine Inbox erreichten waren so schlecht das ich die nicht empfehlen kann.
Oder Firmen die Ihr webbasiertes CRM herschenken wie
http://www.intrexx.com/german/download/downloadcrm.asp
(nicht Notes basierend und nur browserfähig).
Ich muß auch ehrlich sagen statt irgendwelche Enterprise CRMs von Pleitefirmen wie Aptrix zu kaufen hätte IBM lieber Gedys kaufen sollen und die fertigen Lösungen zu Notes dazu gebundled. Das hätte IBM nicht viel gekostet und dieser Topic hätte sich erledigt.
Wer sich das Microsoft CRM schon mal angeschaut hat wird feststellen das Outlook hier eine zentrale Rolle spielt. Ich finde deshalb den Ansatz mit dem persönlichen Adressbuch gar nicht so schlecht auch wenn er sich leider nicht für eine Anfangsprogrammierung eignet. Ach egal, ich will nicht streiten.
Gruß
Heini
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Zu den restlichen Kommentaren: Also ob das wirklich nichts wert ist !? Sollte er später mal Bewerbungen schreiben liest sich das doch nicht schlecht.
Heini, da sind wir aber doch wieder auf der Betrugsschiene ... "Ich habe in zwei Monaten ein Mini-CRM unter Lotus Notes programmiert ..." Wenn der Personalchef bescheuert ist, glaubt er's - oder fragt bei Fachleuten nach und wird sehr stutzig. Für den ersten Fall braucht man ja auch gar nix machen und es einfach nur in die Bewerbung 'reinschreiben - das kommt ja auf's gleiche 'raus.
Wie gesagt: Wenn Alex lernen will, ist er hier an der richtigen Adresse. Nur "ohne Programmiererfahrungen" bitte nix produktives versuchen - wir wissen doch alle, dass dies nix werden kann. Im Falle Notes muss man ja auch erstmal das Notes-Prinzip verstehen, dann Programmierkenntnisse besitzen und diese auf Punkt 1 - Notes-Prinzip - umsetzen.
Bernhard (der auch nicht streiten mag)
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Hm,
ja mag sein. Aber wer nicht bescheisst ist (vielleicht) selber Schuld. Sorry aber bei den Bewerbern in den letzten 5 Jahren die sich auf interne Stellen beworben haben litten 50 % entweder schon an fortgeschrittenem Alzheimer oder gnadenloser Selbstüberschätzung. In der Probezeit hat man aber immerhin die Möglichkeit die Schlimmsten auszusortieren. Manche Firmen sind da auch nicht besser. Was im Vorstellungsgespräch nach Paradies klingt stellt sich in der Realität als total kaputtgewirtschaftete Klitsche heraus wo es nur noch einigen wenigen gut geht (die sitzen meistens ganz oben im Gebäude und haben keine Ahnung, aber trotzdem Geld). Und wenn wir schon über Freiberufler reden. 30 Tage surfen und danach die fertige (bereits für einen anderen Kunden) programmierte Lösung installiert kam auch schon vor (hat aber gut funktioniert :o).
Ansonsten gebe ich Dir natürlich Recht und ich habe ja auch gesagt das es keine fertige Lösung gibt. Ein CRM eignet sich leider auch nicht besonders für den Einstieg und über kurz oder lang müßte er sich wohl auch mit der Programmierung beschäftigen. Das Notes 6 Adressbuch gibt trotzdem einiges her und ist einen Blick wert. Es gibt immer wieder Postings nach dem Motto: Will fertige Lösung, nix machen, bitte Vorschläge. Die Tatsache das er zuvor eine komplette Domino Infrastruktur aufgesetzt hat hat mich dann aber stutzig gemacht.
Schönes Wochenende auf jeden Fall.
Gruß
Heini
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Zur Klarstellung: Bernhard hat von Fachleuten gesprochen, nicht von Freiberuflern, das gilt es schon zu unterscheiden. Und dabei hat er ganz sicher "kompetente Fachleute" gemeint (leider gibt es auch andere .......). Das Phänomen von Paradies und Heruntergewirtschaftet bzw. von glänzendem CV und inkompetent verteilt sich ziemlich gleichmässig über die ganze Wirtschaft und auch über die verschiedenen Arbeits- und Angebots oder was auch immer für Formen. Die Kompetenz ist der Schlüssel, nicht die Art der Organisation.
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Das mit dem 30 Tage surfen und dann installieren ist gut. Ehrlicher wäre es gewesen dem Kunden zu sagen guck mal ich hab hier ... Das will ich dafür haben. Was willst du dafür ausgeben. Aber so läuft das Geschäft leider nicht. In dem Moment wo du "zugibst" da schon was fertiges zu haben kommt sofort das "Anspruchsdenken" der Firmen, die dann der Meinung sind, wenn er/sie das schon einmal programmiert hat, dann darf das ja nichts mehr kosten. Und wenn du die Frechheit besitzt, dafür Geld zu wollen ist dir sowieso nicht mehr zu helfen.
<philosophie>
Und was Open Source angeht. Ja da gibt es eine Menge für lau. Und ich halte das global gesehen für eine der schädlichsten Tendenzen der letzten Jahrzehnte. Es höhlt nämlich eine der Grundfesten des Broterwerbs aus. Leistung soll bezahlt werden, egal ob jetzt Freelancer oder Angestellter.
Diese sogenannten "freien Anwendungen" müssen auch erst einmal geschrieben werden. D.h. irgendjemand hat da Zeit und damit auch Geld investiert. Das kann er sich aber nur solange leisten, wie er selbst nicht persönlich dabei draufzahlt.
Wenn du dir z.B. Linux anschaust, das kann sich nur deswegen in dieser Form weiterentwickeln weil viele derjenigen die daran arbeiten von Firmen bezahlt werden, die ein wirtschaftliches Interesse daran haben, das sich da was bewegt.
Das Grundprinzip ist auch im Forum dasselbe. Hilfe für andere, schwächere zu leisten, Erfahrungen weiterzugeben ist nur dann möglich, wenn du genug Geld und Zeit dafür hast. Wenn du nämlich kein Geld hast, dann wirst du auch keinen I-Net Zugang mehr haben und damit fällt dein vorhandenes Wissen für die Gemeinschaft aus. Das Problem liegt wie Bernhard schon gesagt hat nicht in der Gemeinschaft der Programmierer und Admins (hey wir sind froh über jeden der dazukommt), sondern bei eben diesen "Nieten in Nadelstreifen", die der Meinung sind das Praktikanten die Arbeit von qualifizierten Mitarbeitern mal eben nebenbei mit erledigen sollen.
Man sollte den Benz dieser Herrschaften mal dem Penner (nicht abwertend gemeint) unter der nächsten Brücke zur Inspektion geben. Den Aufschrei möchte ich hören.
Generell, und daran ist zu einem großen Teil Microsoft mit ihrer "Es ist ja alles soooo einfach" Strategie schuld, scheint die Unsitte immer weiter um sich zu greifen, das Leute in diesem Umfeld einfach mal so auf Aufgaben angesetzt werden ohne ihnen das notwendige Rüstzeug mitzugeben. Das ist die eigentliche Krux und letztendlich auch unser größtes Problem.
</philosophie>
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Lieber Alexkunde,
du schreibst eine Diplomarbeit, die mit Anwendungsentwicklung zu tun hat.
du hast "keine besonderen Programmierkenntnisse" (was immer das heissen mag)
Du hast
- kein Geld- Budget,
- keine fachlichen Skills,
- sehr viel Zeit.
Der Kunde hat:
- unklare Vorstellungen
- stellt kein Geld-Budget zur Verfügung
<WELT_ERKLAERUNG_READ_ONLY_FOR_FUN>
Irgendwie finde ich das ein bischen abenteuerlich. Naja, vielleicht lassen sich in unserer heiligen Wirtschaft Manager, die solche Rahmenbedingungen für den Aufbau ihrer Unternehmens-IT setzen, von gewissen Spielschows in Privatsendern inspirieren (mit/end20er Kandidaten werden in den Dschungel geschickt und mussen irgendwie überleben).
Frag mich, warum die sich dann im Fernsehen immer aufregen, wenn unsere Kleinen wider in disehm Piesa-Tehst durchfahlen. Im Dschungel braucht man keinen Pisa-Test. Ich präferiere btw die Zivilisation.
Du hoffst Lösungen für dein drängendes Problem zu erhalten. Du bekommst von mir zynische Allgemeinplätze. Ich sollte ein besserer Mensch werden.
</WELT_ERKLAERUNG_READ_ONLY_FOR_FUN>
Geh mal davon aus, dass es sich nicht um eine Diplomarbeit im Fach Informatik handelt, sondern um Betriebswirtschaft, SAP-Wissenschaft (auch Wirtschaftsinformatik genannt) oder verwandtes ???
Vorschlag:
- Lasse dir von dem Unternehmen ein paar Bücher über Lotus-Notes Anwendungsentwicklung sowie dieses Buch http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0321166094/qid=1069511487/sr=1-1/ref=sr_1_10_1/028-5124452-6934963
kaufen.
- Die Prozeß-Dokument-Templates von RUP (das Buch) kann man teuer bei der Firma Rational@IBM kaufen. Es dürften aber im Internet Templates zu finden sein. Du kannst auch nach der Lektüre des Buchs eigene erstellen. Diese werden zwar nicht gut sein, reichen aber für deine Zwecke aus.
Dann hättest du auch einen professionellen Rahmen, der sicher auch dem "wissenschaftliches Arbeiten"-Anspruch deiner Diplomarbeit zugute kommt.
Bolo Ganga Ki Jai*
Axel
*(Gepriesen seiest du, oh Ganges, hinduistische Kernaussage)
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Deine Frage bedeutet umformuliert:
Wie entwickle ich ein Softwareprodukt ohne Wissen über Softwareentwicklung.
Die Antwort darauf muss lauten: Gar nicht.
Entweder Du baust Dir das Wissen auf (was im Rahmen einer Diplomarbeit eigentlich sowieso das Ziel sein sollte) oder Du evaluierst vorhanden Möglichkeiten - und entwickelst nicht selbst.
Dazwischen gibt es nichts. Man ist ja auch nicht ein bisschen schwanger.
Solltest Du Dich für den ersten Weg entscheiden, können wir Dir Bücher, Links und Dozenten nennen.
Für den zweiten Weg kann ich Dir 2 Dinge vorschlagen:
1. Du benutzt das öffentliche oder private Adressbuch von Lotus - je nachdem was Du später damit tun willst.
2. Du beschaffst Dir den Lotus Notes Anwendungskatalog und suchst Dir potentielle Lösungen heraus.
Warum die Leute hier etwas ebsch reagieren?
Weil sie so was locker entwickeln könnten - aber keine Projekte finden, weil die Unternehmen Ahnungslose wie Dich (was nicht irgendwie all Angriff gegen Dich - sondern gegen Deinen Auftraggeber ist) solche Projekte machen lassen, Probleme feststellen werden, Notes die Schuld geben werden. Somit wird der Markt für Notes ungerechtfertigterweise noch schlechter.
Daher freut sich kein Entwickler über solche Art von Konkurrenz.
Schließlich behaupte ich weiterhin, dass auch die Auftraggeber sich damit keinen Gefallen tun, weil sie sich von einem Anfänger ein Produkt entwickeln lassen. Dieser wird dafür länger benötigen und nicht die Qualität eines erfahrenen Profis erreichen. Somit wird das Ganze dann keinesfalls billiger als die Profilösung.
Das Problem, was ich sehe, ist dass dieses Modell in der ganzen IT-Branche gezogen wird. BA-Studenten, Praktikanten etc., die Produktiv und Schlüsselprojekte für die Industrie abwickeln sollen. Und das tut der Branche definitiv nicht gut....
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Hallo, Gandhi,
Du hast es hier nochmals absolut auf den Punkt gebracht. Und diese Situation ist ja bei weitem nicht nur ein Notes-Problem, sondern betrifft mittlerweile nahezu alle IT-Produkte.
Auf der anderen Seite haben - völlig gerechtfertigt - die Manager Angst, sich ihre Sommer - oder Winterreifen ohne Auswuchten vom freundlichen Nachbarn für 'ne Mass Bier aufziehen zu lassen - ohne Auswuchten wird es über 200 ja spätestens kritisch ...
Was hat nur die IT-Branche so versaut, dass Manager denken, es gibt eigentlich alles irgendwie umsonst, dass Praktikanten darauf hereinfallen, dass (verzweifelte ?) Angestellte der IT-Abteilung manchmal eigentlich schon perverse Postings hier 'reinstellen ("Ich brauche dringend eine Lösung, wie wir ... aber das darf nix kosten !") und so weiter ... GNU ? Linux ? Der Kampf "Open Source vs. M$" ? Ich glaube das nicht !
Wir machen hier ja auch Projekte, und wenn aus unserer "TheBestOfWhatWeAllNeed"-ScriptLibrary was wird, ist das ja auch auch OpenSource - nur nützt sie der "sparsamen" Niete in Nadelstreifen" immer noch nix ...
Wenn sich Axel alsbald nochmal klar äussert, sollten wir aber auf jeden Fall schauen, wie wir ihm helfen können. *Arbeiten* muss er aber selber - wie wir alle. Unsere Gesellschaft sollte sich endlich malwieder vor Augen halten: "Von nix kommt nix !". Den Solidaritätsgedanken schliesst das ja in keinster Weise aus !
Farvel,
Bernhard
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Ja, da ist nix hinzuzufügen. Die Branche hat da leider kräftig mitgeholfen: Gratis-Internet-Zugang mit Gratis-Mehlkiste ...... usw.
Ich denke, es ist an der Zeit, dass diejenigen, die sich jetzt hier mit hochwertigen Beiträgen ausgedrückt haben, auch weiter aussen Oeffentlichkeitsarbeit machen. Ich selber werde demnächst versuchen, entsprechende Texte zu publizieren. Ob mir das gelingt, ist noch fraglich, da ich in den letzten Jahren alle diese Kontakte zu wenig gepflegt habe. Aber mit Postings wie hier, Artikel, entsprechende Texte auf unseren Home-Pages sollte versucht werden, die Problematik bekannt zu machen und genau wie bei den ausgewuchteten Rädern eben auf entsprechende Problematiken aufmerksam zu machen. Ich werde das in jedem Falle versuchen, bin im Moment am Sammeln von Materialien (Situationen, wie diese hier ....)
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Oeffentlichkeitsarbeit machen.
mit Respekt und Sympathie. Das hilft nix.
Märkte sind eben von unvollständiger Information geprägt. Und das gilt für komplexe Massentechnologien wie Netzwerk-Software-Plattformen in einem unverhältnissmässig hohem Grade.
Jeder muss seinen eigenen Weg finden, um damit irgendwie klarzukommen.
Mein Problem mit dem Notes-Markt ist, dass sie Kamikaze-Adventure- Bastler geradezu magisch anzieht. Dies zerstört nicht nur die Preise, sondern auch das Vertrauen der Kunden gegenüber LotusNotes. Das ist richtig.
Als jemand, der frühzeitig eine Diversifizierungsstrategie gefahren ist, möchte ich aber anmerken, dass ich gerade in der Anfangszeit von Notes-Leuten auf eine übermässige Notes-Gläubigkeit und Überheblichkeit gestossen bin.
Der Markt wird komplexer. Die Masse an Zeugs, die man beherrschen muss, um Projekte erfolgreich zu Ende zu führen. Das gesamte Projektmanagement, die Tools, etc.
Will man auf diesem Markt mittelfristig schlagkräftig bleiben, sollte sich jeder ernsthaft überlegen, ob man nicht vielleicht doch langfristig nachhaltige Skills in Microsoft.NET, J2SE/J2EE/J2ME oder/und Linux aufzubauen.
Gruß Axel
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Das ist soweit richtig, aber die "Kritik" das nützt nix, akzeptiere ich so nicht. Wenn wir das immer und überall sagen würden, würden wir nichts mehr bewegen. Dass es den Notes-Markt direkt vielleicht nicht beeinflusst, das stimmt. Das Problem besteht aber allgemein im IT-Markt, nicht nur Notes-spezifisch, und kommt natürlich auch aus der Anfangszeit, wo jeder, der gerade mal wusste, wie eine Tastatur aussieht, ein Schild "Fachmann" an die Tür heftete .... Aufklärungsarbeit, dass das Aufsetzen auf mangelnde Kompetenz eine Schleudersitz-Strategie - nicht nur für Personen sondern für ganze Betriebe - darstellt, ist der Ansatz hier, und da sollte man ganz sicher nicht bremsen. Wenn es denn nicht direkt nützt, sich selber als Fachmann in der Szene zu positionieren, dazu kann Publizisik ja allemal nützen, und wenn das dann dem Notes-Markt nicht hilft, sollte es wenigstens den Personen, die sich so einen als kompetent geltenden Namen machen, hilfreich sein. Das hilft in jedem Fall, daszu braucht es leider auch keine Fachkompetenz (wenn ich mir so überlege, wer so medienwirksam als Guru gilt, frage ich mich, und genau deshalb sollten wir da nicht hinterm Berg halten !! )
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... ist nur fraglich inwieweit die Budget-Entscheider daran interessiert sind. Schliesslich ist Technologie nicht ihr Kerngeschäft.
Es soll eben egal wie nur funktionieren und das zu möglichst geringen Kosten.
Ich bin seit 4 Wochen als externer Consultant in einer wirklich großen IT-Organisation. Und was ich da so mitbekomme: es überrascht mich immer wieder, wie viele Projekte dort einfach scheitern oder nicht die Erwartungen erfüllen (Performance, etc). Und die Leute sind noch nicht mal wirklich schlecht.
Positiv fand ich übrigens ein Meeting mit Managern dort. Und die haben für mich echt nur vernünftige Sachen gesagt und entschieden. Das ist beileibe nicht immer so.
Oft sind wirklich tiefgehende Details entscheidend für den Erfolg/Mißerfolg eines Projekts:
Beispiel: Domino6 eignet sich gut als Integrationsplattform mit allem was über Java läuft. Es unterstützt schliesslich Java1.3 und IBM ist schliesslich der Hauptakteur in Sachen Java.
Es gibt dann aber zahlreiche Situationen, wo dies wg wirklicher Details nicht stimmt:
- bei Webservices ist wg Classloading Verhalten der JVM in Domino nur über den Austausch von Systemdateien (was Kunden nicht akzeptieren) oder wirklich ziemlich Low-Level Aufbau von eigenen Socket-Connections möglich.
- CORBA-Integration ist inperformant.
- es gibt Situationen, wo sich Java Security und Domino Security in die Quere kommen: Die Diskussion über die Java Connector Architecture Integration SAP-Domino vom Freitag deutet darauf hin.
Die mangelnde Information ist aus Sicht des Kunden/Investors natürlich va. mittelfristig ein Kostenfaktor. Dies wurde in Zeiten des Booms auch von nicht allen aber vielen Consultings gutgelaunt ausgenutzt. Nur wie teuer ist dagegen wirklich ausreichende Information. Für einen Kunden ist das nicht bezahlbar. Deshalb gibt es Consultants/Consulting-Unternehmen. Die haben aber vielfach ihre kaufmännische Redlichkeit dahingehend verletzt, dass sie zu viel gelogen haben.
Nun hat das eben zurückgeschlagen und die Kunden haben ihre Investitionsbudgets drastisch zurückgeschraubt. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld versuchen Kunden deshalb mit abenteuerlichen Ricka-Tee-Racka-Tee Lösungen über der Wasserlinie zu bleiben.
Ich kann das verstehen. Ich traue auch keinem IT-Consultant. Im Grunde noch nicht mal mir selber. ;D
Nur irgendwann müssen die Unternehmen auch wieder anfangen zu investieren, weil IT nach wie vor eine gute Möglichkeit ist, um die Abläufe eines Unternehmens effizienter zu gestalten. Und ich meine IT und nicht diesen Ricka-Tee-Racka-Tee Turnereien.
Ich glaube nur, dass dann in vielen Projekten nicht Domino die beste Technologie ist/sein wird, sondern etwas anderes. Leute, die von Domino nicht diversifizieren, sollten sich deshalb überlegen, wo genau Domino die beste Technologie ist. Und kommt mir nicht mit: Eigentlich überall, man muss es nur "richtig" können. Die Zeiten sind vorbei.
Das Ende des Sommers war für mich eine Art Trip durch die übriggebliebenen Notes-Consultings für eine Neueinstellung.
- Sämtlichst forderten sie über Notes hinausgehende gute technische Kompetenz (beliebt: java, xml, tomcat, websphere) sowie wohl auch ein einigermassen verbindliches, professionelles Auftreten.
- alle 3 waren relativ klein (1 Standort, 10-20 MAs).
- alle lebten von längerfristigen Kundenbeziehungen.
Amen Axel
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alles schön und gut, aber ...
das hilft dem Fragenden unheimlich weiter; ihr redet und redet und redet..( Unternehmer oder Unterlasser ? ) .eine konkrete Hilfestellung kommt nicht
Ich an seiner Stelle würde dieses Forum nie wieder betreten.
Jungs, er steht am Anfang seiner Diplomarbeit und sucht wahrscheinlich nur nach einem Ansatz...
ganz blöd isser nicht, immerhin hat er einen Domino zum Laufen gebracht; immerhin wohl mt Zustimmung seines AG; die setzen wohl was anders ein, um Mails zu schreiben...
dann sagt doch lieber "In der Angelegenheit können wir dir nicht helfen".
Auch ich muß sagen, daß ich in diesem Fall nicht helfen kann, da ich aufgrund der Umstände befürchte, mit Fragen bombardiert zu werden. Die Beantwortung dieser Fragen würde aber die mir zur Verfügung stehende (Frei)Zeit überschreiten.
Ich helfe gerne, und die, die ihr Diplom gechafft haben und auch in diesem Forum zumindest als Leser präsent sind, wissen meine Hilfe zu schätzen.
Ulrich
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Lieber alexkunde,
wir können auch anders.
Trotzdem http://www.atnotes.de/index.php?board=12;action=display;threadid=12426
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Lieber Axel_Jansen,
eine gute Idee mit dem separaten Thread - auch wenn das meiste im bisherigen Thread genau zum Thema passte. Ich befürchte, Ulrich hat da sehr oberflächlich gelesen.
Lieber alexkunde,
Axel hat jetzt nochmal betont, was im Thread ja schon mehrfach stand: Wir helfen gerne - im möglichen Rahmen. Und wir haben uns jetzt mal die Freiheit genommen, für Dich auch den Rahmen zu diskutieren.
Im Gegensatz zu Ulrich sehe ich das nicht als sträflich an und hoffe, dass Dir auch unsere scheinbar nebensächlichen Gedanken nicht ganz nebensächlich waren.
Bernhard
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Ulrich:
> das hilft dem Fragenden unheimlich weiter
Richtig! Aber nicht so wie es Dein ironisches Lächeln auf den Stockzähnen versteht. Der Praktikant ist per Definition nicht dazu da, ein Produkt abzuliefern, sondern um etwas zu lernen. Dieser Praktikant hier hat in diesem Thread wahrscheinlich mehr gelernt als in einer Woche an seiner Bildungsrecht gebenden Lehrinstitution.
> Auch ich muß sagen, daß ich in diesem Fall nicht helfen kann,
....
> Ich helfe gerne,
Was ist denn nun richtig? Die 3 bisherigen Zitate ergeben von ein und derselben Person gesagt schlicht keinen Sinn.
> und die, die ihr Diplom gechafft haben und auch in diesem Forum zumindest als Leser präsent sind, wissen meine Hilfe zu schätzen
Selbstbeweihräucherung? Wozu? Das hast Du ganz einfach nicht nötig !!
Es ist zwar schon Abend, aber ich glaube, Du bist mit dem falschen Fuss aufgestanden.
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WOW, da hab ich ja ne richtige Lawine losgetreten...! ;)
also, weiß jetzt gar nicht, wo ich anfangen soll...
Habe am Freitag in diesem Forum mein erstes Posting überhaupt geschrieben, in der Hoffnung bei der Entwicklung/Implemetierung einer Lieferanten-Datenbank (mit möglicherweise erweiterter Funktion) auf einem Domino-Server in einem kleinen Unternehmen Hilfe zu bekommen. Dieses Unternehmen hat 12 Mitarbieter und keine eigene IT-Abteilung... also vegleicht "mein" Unternehmen nicht mit einem DAX-Unternehmen, die Domino-Server für 50.000 MA aufsetzen und über entsprechende Etats verfügen. Ich studiere auch nicht Informatik, wie viele wahrscheinlich denken, sondern Wirtschaftsingenieurwesen. Und was machen Wirtschaftsingenieure? Sie prüfen, wie und unter welchen Bedingungen und Gesichtspunkten sich gegebene Problemstellungen umsetzen lassen! Einen Lotus-Domino-Server einzurichten, ist nicht schwer... auch nicht für einen Wirtschaftsingenieur, zumindest nicht, diesen innerhalb eines kleinen Unternehmens produktiv einzusetzen. Dafür hab ich mir ein paar Bücher gekauft, bzw. "kaufen lassen", wobei ich noch gar nicht dazu gekommen bin, diese ganzen Bücher durchzuarbeiten. Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen, dass ein Domino-Server seinen Dienst für Zigtausend Mitarbeitet leistet, ist dagegen sicherlich nur mit viel größerem Wissen möglich und mit viel mehr Aufwand verbunden... das sollten dann auf jeden Fall Spezialisten übernehmen, wie ihr welche seid und keine Generalisten, wie ich einer werde!!!
Was wollte ich noch mal hier? Ach ja... fragen, ob es bereits Lösungen für eine Adress-Datenbank gibt, mit deren Hilfe ich mir vielleicht ein paar Anregungen holen kann. (Im Internet gibt es doch für alles irgendwelche Lösungen und Templates, gerade im Open-Source-Bereich - da wird man normalerweise immer fündig und braucht dann nur eingeschränkte Kenntnisse im Programmieren. Klar, Leistung muss bezahlt werden... ist mir auch bewußt! Ich dachte eben, dass es auch im Lotus-Notes-Bereich so etwas ähnliches wie OpenSource gibt). Und sollte der Fall eintreten, dass es nix gibt, und schon gar nicht kostenlos, dann sag ich das meinem Chef, schreib das so in die Diplomarbeit rein und dann ist das auch ein Ergebnis! Ja, und was die "Nieten im Nadenstreifenanzug in der obersten Etage" eines mächtigen Konzerns angeht, was die entscheiden, ist mir egal, bzw. NOCH egal... ich will nur meine Diplomarbeit anständig hinter mich bringen.
Also, ich wollte von euch keine fertige Lösung für ein hochkompliziertes CRM-System vorgekaut bekommen, alles was ich wollte, waren ein paar Tips (in Form von Links oder Büchertips), wie ich mit meinem Problem am besten fertig werde. Natürlich bin ich hier her gekommen, um von euch zu lernen... jeder von euch hat ja auch mal klein angefangen.
Ich mach jetzt mal Schluss und hoffe, auch weiterhin von euch noch viel lernen zu dürfen, wenn ich euch mit meinen kleinen Domino-Problemchen auf die Nerven gehe...
In diesem Sinne, euch allen einen schönen Sonntag noch!
Alex
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Opensource gibt es hier:
www.openntf.org
Allerdings ist die OpenSource-Bewegung unter ND nicht soo besonders gross und ich denke, das hat seine Gründe
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Es ist zwar schon Abend, aber ich glaube, Du bist mit dem falschen Fuss aufgestanden
na, dann halte ich mich wohl besser in Zukunft aus solchen Diskussionen raus.
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so und damit ihm (alexkunde) jetzt auch noch ein bischen geholfen wird, Hier http://www.openntf.org/projects/pmt.nsf/1af5f59bae92986c85256bae000f898c/f49885bda4e1739f88256d330047e33d!OpenDocument (http://www.openntf.org/projects/pmt.nsf/1af5f59bae92986c85256bae000f898c/f49885bda4e1739f88256d330047e33d!OpenDocument) findest du ein einfaches CRM System.
Thomas
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Hallo,
ich mische mich hier mal kurz ein.
Also ich bin auch kein Profi und habe mir alles im Selbstlern verfahren angeeignet. (Was man bei meinen Arbeiten mitunter noch immer merkt) ;)
Ich würde so vorgehen:
Zuerst mußt du feststellen welche felder du brauchst. diese Info bekommst du am besten von den Leuten die bisher mit den Lieferanten arbeiten. Z.B. Firmenname, Ansprechpartner, Zuständigkeiten usw.
Danach erstellst du eine leere Datenbank mit einer Maske und eben diesen Feldern und schmückst sie optisch ein wenig aus.
Bei mehreren ansprechpartner in einer Firma legst du die Firma als Hauptdokument und die Personen darunter als Antwortdokumente an.
Nun kommt es darauf an was noch mit dieser Adressen Sammlung gemacht werden soll.
zum Beispiel eine weitere Datenbank für Schriftverkehr, E-Mail Adressierung.
Vielleicht hilft dir das für den Anfang weiter?
Smoky
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Schön geschrieben, smoky ;-)
Ich hatte das vorher ja auch schon postuliert: 'Ne neue Datenbank "from the scratch" aufziehen, und nebenbei (!) in anderen Apps stöbern, wie die denn das gemacht haben.
Ich glaube, was wichtiges haben wir alle vergessen: Wie lautet denn eigentlich die genaue Aufgabenstellung ? In welchem Zusammenhang steht denn die Lieferanten- und Kunden-Db zu Deiner Diplomarbeit ? Ich glaube, dass wir so am ehesten Ansätze finden können, Dir zu helfen. Wichtig zu wissen wäre auch: Wie produktiv soll denn das Teil mal in Deiner Praktikumsfirma eingesetzt werden ? Wieviel Zeit kannst Du in den Notes-Teil investieren ? Macht es überhaupt Sinn für Dich, zu programmieren ? Da hängt soviel vom Thema Deiner Diplomarbeit ab ...
Sag' mal genauer an - wir helfen schon (all' die anderen "Nebengeräusche" sind ja schon in einen Off-topic-thread verschoben ;-)
Ciao,
Bernhard
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Hi,
bei all dem Weltschmerz scheint mein Hinweis bezüglich der Notes 6 Version jetzt untergegangen zu sein.
Ich denke unter Nutzung der Standard Templates ließe sich für eine 12 Mann/Frau Firma schon etwas zaubern was zumindest rudimentär funktioniert und ggf. aufgebläht werden kann.
Schade eigentlich.
Gruß
Heini
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Leider können wir nicht notes 6 einsetzen, die Firma besitzt nur eine 5er-Lizenz.
Die Zielvorstellung dieser Datenbank hat sich mittlerweile ein wenig geändert, bzw. mein erstes Projekt wird eine Kunden/Vertriebsdatenbank sein. Diese Datenbank soll folgende Informationen beinhalten:
- Kundennummer
- Kunden-Firmenname
- Kunden-Ansprechpartner mit Telefonnummer
- Kunden-Adresse (Tel, Ort, Mail, www, ...)
- Art der Aktion, mit welcher der Kunde gewonnen werden konnte (könnte vielleicht per Drop-Down gelöst werden)
- Datum des letzten Kontaktes zwischen einem Vertriebler meines Unternehmens mit dem Kunden
- Kontakthistorie (wann und mit welcher Person hat der Kontakt stattgefunden und was war das Ergebnis des Kotaktes)
- Kategorie des Kunden (Unterscheidung zwischen A, B und C)
- Allgemeine Info zum Kunden (vielleicht ließen sich an dieser Stelle kundenspezifische Dokumente an den Datensatz anhängen)
- Datum des nächsten geplanten Kontaktes mit dem Kunden
- Zuständiger Vertriebler für den nächsten Kontakt mit dem Kunden
Wenn möglich, sollte des Datum, an dem der nächste Kontakt stattfinden soll, automatisch in den Kalender des zuständigen vertrieblers eingetragen werden, damit dieser am Tag des geplanten Kontaktdatums an diesen Termin/Aufgabe in seinem Lotus Notes erinnert wird.
Meint ihr, ich krieg das hin? Über welches Template könnte dies gelöst werden?
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Das ist eine ganze Menge Arbeit weit entfernt von den Basics ...... insbesondere wenn dann noch in bestehende Strukturen wie der Kalender eingegriffen werden soll, da scheitern selbst erfahrene Leute ....
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Solange die Applikation 'dumm' sein soll und nur Eingaben von Benutzern gepflegt werden müssen, kann man die pernames.ntf als Basis verwenden (oder eine komplett neue Datenbank erstellt werden).
Diese zunächst auf die Personendaten reduzieren und dann die noch fehlenden Felder ergänzen.
Die Historie z.B. als RTF.
Von der Implementierung von Funktionen wie Terminsuche rate ich bei einer auf diesem Weg erstellten Anwendung aber ausdrücklich ab. Auch sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein. Diese Applikation dient dann nur zur Ablage von Daten.
Weiterhin musst Du dann noch jede Menge Views einbauen, damit die Dinge gefunden werden.
Sollte man mehr von Dir erwarten würde ich - im Interesse aller, auch Deiner Vorgesetzten vor allem aber von Dir - kategorisch abblocken.
Fange auf jeden Fall klein an und erarbeite Dir die Basics. Code a little test a little.
Und noch was: Meine Einstellung zu dem Vorgehen Deiner Firma im Gesamten heiße ich deswegen immer noch nicht gut. Sowas sollten besser erfahrenere Menschen implementieren. Hoffentlich erwartet da niemand zu viel.
Bevor Du damit anfängst rate ich Dir dennoch dringend zunächst ein Buch zu dem Thema Anwendungsentwicklung unter Notes zu lesen. Diese investierte Zeit wird sich im Laufe des Projektes mit sicherheit bezahlt machen.
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Genau, mit der Reduktion auf nur wesentliches, einfaches und machbares könnte ein Weg gefunden werden, Ghandi hat das jetzt sehr gut umschrieben.
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... in der Konzeption hat sich das ja nun gewandelt. Es handelt sich nicht mehr nur um eine Adressdatenbank, dazu gekommen ist eine Art Vertriebsunterstützung - ich möchte es mal Kontaktmanagement nennen...
... daraus ergeben sich 2 verschiedene Zweige, der eine ist die Datenpfelge zum Kunden, und der andere ist die Pflege der Kontakte. Ich würde dies in 2 Vorgängen trennen.
Adresspflege:
- Kundennummer
- Kunden-Firmenname
- Kunden-Ansprechpartner mit Telefonnummer
- Kunden-Adresse (Tel, Ort, Mail, www, ...)
- Art der Aktion, mit welcher der Kunde gewonnen werden konnte (könnte vielleicht per Drop-Down gelöst werden)
- Kategorie des Kunden (Unterscheidung zwischen A, B und C)
- Allgemeine Info zum Kunden (vielleicht ließen sich an dieser Stelle kundenspezifische Dokumente an den Datensatz anhängen)
Kontaktpflege:
- Datum des letzten Kontaktes zwischen einem Vertriebler meines Unternehmens mit dem Kunden
- Kontakthistorie (wann und mit welcher Person hat der Kontakt stattgefunden und was war das Ergebnis des Kotaktes)
- Datum des nächsten geplanten Kontaktes mit dem Kunden
- Zuständiger Vertriebler für den nächsten Kontakt mit dem Kunden
... in der Maske der Kontaktpflege kann dann eine Aktion einen Termin für den zuständigen Vertriebler erstellen...
... die Addresspflege lässt sich mit kleinen Erweiterungen aus einer Notes-Adressdatenbank ertellen. Du benötigst dazu die Maske für einen Adresseintrag und die dazugehörigen Teilmasken, Dialogmasken und ScriptLib's. Die Erweiterungen wären zum Beispiel die Kundennummer, der zuständige Vertriebler etc. Zusätzliche Informationen lassen sich als Antwortdokumente zuordnen...
... bei der Kontaktpflege würde ich eine neue Maske verwenden, in der du eben all die Informationen aufnimmst, die solch einen Kontakte prägen - den Grund der Kontaktaufnahme, Datum, Termine etc - also alles von der Kontaktaufnahme und Abwicklung...
.. zusätzliche Informationen zum Kontakt lassen sich als Antwortdokumente zuordnen...
das wär mal so ein erster Brain-Storm zu deiner Aufgabenstellung...
ata
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Mal so als Inspiration:
Aktionen zu den Kontakten alsl Antwortdokumente realisieren.
Kontaktdaten als Hauptdokumente.
Aber zuerst würde ich eine saubere Kontaktdatenbank entwickeln, in der nur die Kontaktdaten ermittelt werden - ganz ohne Vertriebsaktivitäten. Das würde ich erst nach Vollzug der ersten Stufe bauen.
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Ach und noch ein ganz wichtiger Hinweis:
Schreib zuerst ein Lasten/Pflichtenheft und lass Dir das unterschreiben.
Nur so bist Du vor späteren 'Ach da fällt mir noch ein ganz tolles Feature ein' Anfällen der Auftraggeber so einigermaßen sicher.
Außerdem unterstützt das Schreiben von so einem Ding den strukturierten Denkprozess - und Du kannst es in den schriftlichen Teil Deines Diploms einfließen lassen.
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@Gandhi
... was verstehst du unter Kontaktdaten - die Adressdaten oder die Kontaktdaten?
... ich würde die Kontakte nicht als Antwortdokumente unter die Adressen hängen. In meiner Task-DB habe ich mir etwas ähnliches realisiert. Ich habe in den Adressdaten eine eingebettete Ansicht, die alle die Person betreffenden Aufgabe nach Status darstellt - damit brauch ich keine hierarchischen Dokumente...
ata
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Mit Kontaktdaten meinte ich Adressdaten.
Die Idee mit der eingebetteten Ansicht finde ich gut. Kann man so machen. Auf jeden Fall. ;)
Andererseits muss man ja auf jeden Fall die Incidents zu einer Adresse mit dieser verknüpfen. Und am einfachsten ist das m.e. mit einer Hierarchie.
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... hierarchische Dokumente haben Vorteile, aber auch Nachteile. Sie lassen sich nur einem Hauptdokument zuordnen. Wenn der Kontakt nun 2 Kunden betrifft, dann musst entweder 2 Vorgänge öffnen, oder einem einen Link hinterlegen - bei Auswertungen wird es dann erst richtig kompliziert...
... Über kategorisierte Ansichten habe ich die Möglichkeit der Mehrfachzuordnung...
.. du hast aber den wichtigen Punkt bereits angesprochen: die Referenzierung, der gemeinsame Nenner. Und hier würde zum Beispiel ein Aliaswert ziehen - "Name des Kunden | DocID_des_Adressdokumentes". Damit kannst du dann - vorrausgesetzt beide Bereiche werden in einer DB abgehandelt - in deinem Kontaktformular die Adressdaten des Kunden spiegeln - so habe ich das bei mir eingebaut...
ata
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Ja, dass nur eine Adresse als Parent definiert werden kann schränkt die Sache ein - wobei es meiner Meinung nach aber auch sauberer ist.
Darüberhinaus ermöglicht die Hierarchie es, auch Antworten auf Antworten abzubilden.
Beispiel:
Ich schicke der Adresse einen Brief (Spam :)). Auf diese Aktion folgt dann irgendwann ein Anruf.
Somit ist dann der Anruf die Antwort auf den Brief, der eine Antwort auf die Adresse ist.
Mit eingebetteten Ansichten ist das dann nicht mehr ganz so trivial (berichtige mich bitte, sollte ich irren).
Dennoch würde ich auf jeden Fall eine Ansicht in der Adressmaske einbauen - dann eben mit den Antworten und deren Descendanten.
Auswertungen habe ich ganz aus meinen Überlegungen gelassen - schließlich soll ein Newbie das ganze implementieren.
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Dreistufig ist gar nicht so schwierig, schwieriger wirds, wenn Du noch mehr Ebenen haben willst, aber auch das ist möglich. Frage ist, wann man mehr als 3 Ebenen braucht, eigentlich nur selten
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Zwei Pakete die die von euch genannten unterschiedlichen Ansätze richtig gut darstellen (das heist nicht das sie gut sind) sind Gedys (pleite) Office und OCTO Office (Globalware).
Gedys hat diesen alles ist ein Hauptdokument Ansatz durchgezogen und Globalware den alles ist Hierarchie Ansatz. Wenn du beide Konstruktionen miteinander vergleichst siehst du die jeweiligen Schwachstellen.
So hat Gedys einen Irrsinnsaufwand betreiben müssen um Schlüsselwerte die durchgereicht werden mussten, wie z.B. eine Adressänderung der Firma, die bei allen Ansprechpartnern ebenfalls zutrifft zu realisieren. Die haben da mit eigenen generierten Schlüsseln gearbeitet und noch so einiges mehr angestellt. Bernhard kann ein Lied davon singen, was es bedeutet Dokumente mit und zwischen Gedys Office Datenbanken abzugleichen.
Globalware hat z.B. erst in den letzten Versionen das Problem gelöst, was stelle ich mit Dokumenten an, die zu zwei oder mehr Basisdokumenten gehören. Zum Beispiel, wie kann ich eine Projektstruktur übers CRM legen (mehrere Beteiligte, unterschiedliche Firmen zuordnen). Mittlerweile funktioniert es, die Programmierer mussten die Anwendung aber ziemlich verbiegen.
Beide Ansätze haben ihre Vorteile. Der Hierarchische ist meiner Meinung nach für Anfänger besser geeignet. Die Grenzen bemerkt man erst relativ spät und ist dann vom Verständnis her eher in der Lage außen rum zu programmieren.
Der Ansatz von Ata ist wenn "geplant" vorgegangen wird vielleicht der langfristig bessere. Für einen Domino "Anfänger" ist er aber absolut zu schwer. Hier brauchst du eine Menge Erfahrung mit diesem System um das mit einem brauchbaren Ergebnis abzuschließen.
Thomas
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Hallo zusammen!
Erst einmal vielen vielen Danl für eure Hilfe und die Mühe, die Ihr Euch gemacht habt!!! Eure Tips werden mir bestimmt weiterhelfen...
Falls Ihr auch nen Tip zum Multi-User-Betrieb für Client-PCs habt, könnt ihr ja mal reinschauen unter
http://www.atnotes.de/index.php?board=6;action=display;threadid=12559
Gruß!
Alex
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Schau mal.... :D
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3641398888&category=184
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Was dem Praktikanten in doppelter Hinsicht wenig nützen wird: Das Teil ist ohne Source-Code - und hornalt. Bevor es Gedys gerissen hat, waren die bei v5.5 oder so ...
Ciao,
Bernhard
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Was dem Praktikanten in doppelter Hinsicht wenig nützen wird: Das Teil ist ohne Source-Code - und hornalt. Bevor es Gedys gerissen hat, waren die bei v5.5 oder so ...
Ciao,
Bernhard
ja, das hast Du wohl recht...
Allerdings könnte er sich zumindest daran orientieren, WIE sowas aufgebaut sein kann (das scheint ihm ja nicht mal klar zu sein).
Und zu DEM Preis..... ;D
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Lieber nicht. Diese Version ist :'( :'( :'(
Aus heutiger Sicht ;D man über die Art wie das programmiert wurde. Formelwüsten soweit das Auge reicht.
Thomas