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Lotus Notes / Domino Sonstiges => Java und .NET mit Notes/Domino => Thema gestartet von: Axel_Janssen am 13.09.03 - 20:42:08
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Ein paar Leute fanden meinen Vorschlag, eine Einführung in Java auf das "Java Certified Programmer Certification"-Material des sympathischen Engländers Marcus Green zu basieren.
Marcus hat Soziologie studiert, ist ca 40 Jahre alt und sieht so aus wie mein erster Englisch-Lehrer Mr. Hargreaves.
(http://www.javaranch.com/images/marcus.gif)
Jede Woche ist ein neues Kapitel von insgesamt ungefähr 10 dran. Jedes Kapitel erhält einen eigenen Thread. Ich
- bewerte den wöchentlichen Stoff auf Praxisrelevanz.
- Verweise auf Dinge Zusatzinfos v.a. auf Kapitel im Handbuch für Java (www.javabuch.de).
- kopiere ein paar Fragen zu den Themen aus dem Internet.
hier ist Marcus Greens cert-site:
http://www.jchq.net/certkey/index.htm (http://www.jchq.net/certkey/index.htm)
Egal was man mit Java macht, sind 90% der Infos aus diesem Stoffmaterial sehr wichtig. Ohne dieses Rüstzeug sollte man sich vor keinen Java-Compiler setzen.
Ich empfehle dringend das Gelernte durch Praxisbeispiele auszuprobieren. Am besten ihr nehmt Eclipse dafür. Eclipse ist echt einfach zu bedienen und ist die beste Computeranwendung nach dem Google.
Sonntag gehts los mit Kapitel 1.
Gruß Axel
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DAS werde ich mir anschauen und auch deinen Rat beherzigen...
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Hallo,
wie schon gesagt. Ich will sehen, ob ich es zeitlich unterbringen kann. Bin schon sehr gespannt auf den Stoff.
Viele Grüße
Andreas
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Ich habe bewußt einen kurzen und gehaltvollen Text gewählt.
Hier noch ein paar sorgsam ausgewählte Links auf Dinge für Leute, die viellicht behandelte Einzelthemen ein bißchen vertiefen wollen. Nicht verpflichtend zur Teilnahme an den "Markus Green Wochen" (MGW):
- Thinking in Java, 3rd Edition, Final Version. Freier download hier:
http://mindview.net/Books
Der Klassiker. Ein Lehrbuch, aber nicht unbedingt immer einfach zu verdauen.
- "Handbuch der Javaprogrammierung". Freier Download von http://www.javabuch.de. Ist in deutsch. Ist gut. Eignet sich IMHO mehr als Nachschlagewerk denn als Lehrbuch. Hat einen guten Index. Habe ich auf jeden Computer.
- Sierra, Bates Head First Java (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0596004656/qid=1063538850/sr=1-2/ref=sr_1_9_2/028-2595296-8975747). Kostet 39 Euro bei Amazon. Ist das Java-Einsteigerbuch für smarte Leute, die weniger Zeit für Lernen aufbringen wollen und mehr Freizeit haben wollen. Dies ist explizit für Einsteiger geschrieben. Beide haben jahrelang Erfahrung als MAs im Sun Schulungscenter und legen viel Wert auf Didaktik. Kenne sie aus den Javaranch Foren. Sind sehr glaubwürdig.
Leute, die wirklich die Zertifizierung machen wollen, sollten sich außerdem den Zertifizierungs-Guide von Sierra, Bates kaufen, um nicht durchzufallen. ... aber erst nach den "Marcus Green Wochen".
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doofe Frage: warum fängt das Tutorial eigentlich mit Arrays an? Ungewöhnlich finde ich, oder halt einfach nur ein anderer Weg?
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doofe Frage: warum fängt das Tutorial eigentlich mit Arrays an? Ungewöhnlich finde ich, oder halt einfach nur ein anderer Weg?
Hallo Rob,
Marcus Green hat sein Tutorial gemäß dem Sylabus des Sun Certified Java Programmer Exam aufgebaut. Dort sind Arrays Punkt 1.1. Warum auch immer.
Ich gehe davon aus, daß die Teilnehmer ein grundsätzliches Verständnis einer Programmiersprache wie Visual Basic/Lotus Script mitbringen. Da von dort Dinge wie Variablen, Funktionen, Datentypen, Schleifen und Verzweigungen bekannt sind, ist es meiner Ansicht nach auch nicht so wichtig, wo man anfängt. Keine Sorge auch die eben genannten Punkte werden irgendwann Java-spezifisch besprochen.
Das ist einfach der Text mit dem günstigsten
Gehalt / (Komplexität_Pro_Zeile * Anzahl_Zeilen) Wert,
der mir bekannt ist.
Die Kapitel 1-7 bilden sowieso einen großen Block, wo der Anfang immer fragwürdig ist. So werden zumindest Klassen früh besprochen. Anders als in LotusScript sind Klassen kein ad-on sondern des Pudels Kern. Jeder Code, den man schreibt, befindet sich immer in einer Klasse.
Falls jemanden etwas nicht klar ist, kann er jederzeit eine Frage stellen. Für mich gibt es keine dummen Fragen.
Gruß Axel
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Um die Diskussion ein bischen ans Laufen zu bringen werde ich irgendwo geklaute multiple choice Fragen zum jeweiligen Themenblock posten.
Ich habe Java gelernt, indem ich auf Javaranch irgendwann dazu übergegangen bin, Fragen von Usern mit selbstmörderischen Viertelwissen zu beantworten. Fairerweise habe ich dann immer dadrunter geschrieben:
correct me if I am wrong ???
Irgendeine gute Seele hat dann immer die richtige Antwort geschrieben und zusätzlich, warum ich (mal wieder) daneben gehauen habe. Das war eigentlich eine sehr effektive Strategie.
Versucht also einfach die Fragen zu beantworten, egal ob ihr jetzt genau wißt, ob das jetzt zufällig richtig ist. So können wir auch auf Einleitungen wie "Tschuldigung, doofe Antwort". "Hmm vermutlich nicht richtig, aber" oder "korrigiert mich, wenn ich falsch liege" verzichten, weil das sowieso sozusagen die Regel und keine Ausnahme in den MGWs darstellt.
Gleiches gilt für eigene Fragen (erspart mir Arbeit)
Es wird 4 Kategorien von Fragen geben:
- easy
- not that easy
- difficult
- wicked like hell
(die Kategorien sind in Englisch, weil ich "wicked like hell" lustig finde).
Gruß Axel