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Lotus Notes / Domino Sonstiges => Java und .NET mit Notes/Domino => Thema gestartet von: Ralf_M_Petter am 30.07.03 - 13:38:33
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Habe in einem Kurs über die neuen Features von Domino 6 ein kleines Beispiel für Lotus script to Java Brücke gemacht. Das erleichtert die Integration von Java in Lotus Script enorm und performt auch ziemlich gut. Ich hänge das Beispiel hier einfach mal an. Es besteht aus einer kleinen Java Library in der eine ganz einfache Klasse drinnen ist und einer Maske (test).
Code ist in der Deklaration der Maske
im Postopen Event
Und in den Click Events der zwei Buttons.
Das Beispiel hätte sich natürlich auch ohne Java lösen lassen. Für ungläubige kann ich auch ein Beispiel posten, dass sich nicht mit Lotus script lösen lässt.
Mfg
Ralf M Petter
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Bin nicht mehr ganz so begeistert, denn ich schaffe es nicht in einer Methode die von LS2j aufgerufen wird, auch Notes Backend Dokumente aufzurufen. Hat das schon mal einer probiert?
Alle Beispiele die ich zu LS2J finden konnte gehen davon aus, dass in den aufgerufenen Java Klassen kein Zugriff auf Notes gemacht wird. Das kann doch keine generelle Einschränkung sein, wird auch nirgends erwähnt.
Grüße
Ralf
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Hi Ralf,
ich hab noch nicht damit gearbeitet. Ich hab das nur mal bei einem Kollegen gesehen. Das kann dafür genutzt werden, um aus dem Lotus Frontend auf nicht-Applet Java zuzugreifen, oder?
Man kommt auf Lotus Script code und ruft damit Java-Code auf. Wofür ist es dann so wichtig, daß man von dem Java-Code wieder auf LotusScript zugreifen kann. Schließlich kann man alle infos aus Lotus Objekten den über L2Sj aufgerufenen Java Objekten übergeben. O.k. es mag Situationen geben da ist das sehr wohl sinnvoll, wenn ich jetzt drüber nachdenke.
Frage: Wie sieht das eigentlich mit der Performance aus? Wird da eine VM neu gestartet, wenn calls an die mit LS2j eingebundenen Objekte abgesetzt werden. Oder läuft im Notes-Frontend die ganze Zeit eine VM mit? Auf jeden Fall müßen die Speicherbereiche der LotusScript Objekte und der mit LS2j eingebundenen Objekte speichermäßig klar voneinander getrennt sein. Das dürfte damit immer Performance-Kosten haben. Eventuell sind die aber auch so gering, daß sie nicht ins Gewicht fallen. Wirklich schlecht wäre IMHO der Neustart einer VM.
Gruß Axel
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Es geht mir um eine Dialogbox, die eine Kundensuche darstellt. Von Lotus Script wird praktisch nur der Name der View und die möglichen Suchkriterien an die Methode showDialog übergeben. Dadurch brauche ich natürlich Zugriff auf die Notes Java Backend Klassen. Ich hänge dir einen Screenshot des kleinen Javaprogramms an, damit du siehst was ich meine.
Grüße
Ralf
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dann brauchst du Zugriff auf die Notes-Klassen für die eigentliche Suche, oder? Die ganzen Daten über die gesucht wird von Lotus-Script an die Java Klassen zu übertragen ist natürlich nicht praktikabel.
Du benutzt ein Jentzsch LookAndFeel. ;D
Gruß Axel
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Ja das ist nicht recht praktikabel in der Datenbank sind jetzt schon ca. 13.000 Kunden. Suche performt aber extrem schnell. Also eigentlich wäre alles wunderbar, wenn nicht das problem mit ls2j wäre. Ich habe einen incident bei Lotus zu diesem Problem geöffnet. Aber ich denke am Anfang werden sie wieder sagen, LS2J? zu Fremdprodukten geben wir keinen Support ;-).
Zum Look & Feel Ja erwischt, gefällt mir wirklich gut. Weisst du etwas bezüglich Lizenzierung?
Grüße
Ralf
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Lizenz: BSD Lizenz (dürfte keine Probleme geben, obwohl ich da auch kein wirlicher Experte bin: https://forms.dev.java.net/.
Ich würde mich an deiner Stelle mit Leuten von IBM in Verbindung setzen (Trainer, etc.).
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von de.comp.lang.java
Hallo,
die JGoodies Looks 1.1.2 sind ab sofort verfügbar.
Sie enthalten eine präzise Windows-L&f-Emulation
und die Plastic-L&f-Familie. Die Looks sind optimiert
für gute Lesbarkeit, genaue Mikrogestaltung, Eleganz
und Geschwindigkeit.
Sie sind kostenlos und frei unter der BSD-Lizenz.
Ich habe in 1.1.2 das API beibehalten, kaum Code geändert,
aber die Dokumentation und Demo-Quellen verbessert:
Die Entwicklerreferenz ist nun Teil der Looks-Doku;
sie zeigt, wie man die JGoodies L&fs einstellen kann.
Eine neue Seite erklärt, wie man die L&fs in NetBeans
nutzen und konfigurieren kann.
Die Looks-Bibliotheken, alle Quelltexte, zwei Demos
und die Dokumentation gibt's auf JavaDesktop.org:
https://looks.dev.java.net/servlets/ProjectDocumentList
Screenshots und weitere Informationen gibt's hier:
http://www.jgoodies.com/freeware/looks/
Die Looks sind kostenlos, weil mir so mehr Zeit
bleibt, sie zu pflegen und Neues zu entwickeln.
Ich bedanke mich bei meinen Kunden, die durch
ihr Geld meine Java-Aktivitäten ermöglichen.
Beste Grüße,
--
Karsten Lentzsch
www.JGoodies.com - Java User Interface Design
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Das ist jetzt mehr ein theoretischer als ein praktischer Vorschlag, aber:
über LS2J Java aufrufen und von Java über eine Java-Com bridge com und in com dann wieder Lotus.
Java-com bridge:
http://danadler.com/jacob
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Es geht eigentlich weniger darum wieder Lotus script aufzurufen, das ist mir klar, dass das nicht geht, da das probleme beim Threadmodell vom Notes client machen würde. Es geht nur um den ganz normalen Zugriff auf die Notes.jar. Also verwenden von Datenbanken Views und Dokumenten in dem Javacode der von LS2J aufgerufen wird. Ich habe es ganz normal wie immer mit NotesFactory.createSession() probiert, aber man bekommt nur die Fehlermeldung das createSesseion von einem Agenten aus nicht möglich ist. Obwohl ich sicher nichts mit einem Agenten gemacht habe. Es ist sogar so, dass ich in der Demodatenbank nicht mal einen Agenten habe. Bin wirklich gespannt, was support dazu sagt, aber bis jetzt haben Sie noch nicht zurückgerufen. Halte euch natürlich auf dem laufenden.
Grüße
Ralf
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Ich kann da natürlich nur spekulieren, aber hast du es mal über die Corba-Klassen versucht ? Vielleicht ist einfach nur dieser C-code, auf die die C-Wrapper zugreifen von dem noch nicht terminierten LotusScript blockiert?
Gruß Axel
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Ich habe mir das Ls2J auch mal angetan und habe auch diverse Probleme.
Ich wollte im backend eine replik erstellen der code funktioniert in einem Java Agent aber wenn ich das in eine ScriptLib reinpacke kann er seltsammerweise die Quelldb nicht zuweisen irgenwie scheint das mit der Session nicht hin zuhauen.
Hab ihr da neue Infos zu ??
Gruß
Qojote
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Ich habe incident bei IBM zu dem Thema aufgemacht. Zurückgekommen ist work as designed in Methoden die von LS2J aufgerufen werden ist kein Zugriff auf Notes erlaubt. Meiner Meinung zwar ein voller Quatsch, aber was will man machen. Habe momentan auch keine Zeit das weiter zu verfolgen, da ich sehr im Streß bin. Ausserdem habe ich einen Workaround gefunden.
Grüße
Ralf
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Ich habe incident bei IBM zu dem Thema aufgemacht. Zurückgekommen ist work as designed in Methoden die von LS2J aufgerufen werden ist kein Zugriff auf Notes erlaubt. Meiner Meinung zwar ein voller Quatsch, aber was will man machen. Habe momentan auch keine Zeit das weiter zu verfolgen, da ich sehr im Streß bin. Ausserdem habe ich einen Workaround gefunden.
Grüße
Ralf