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Notes für 10 Arbeitsplätze überdimensioniert ?
Ikke:
Im Prinzip gebe ich Dir schon recht, daß die Lernleistung etc. bezahlt werden muß ... bloß gebe ich Dir auch recht, daß man sich mal im "normalen" Leben umschauen sollte: Wenn mein Heizungsinstallateur oder meine KFZ-Werkstatt mir einen Sonderpreis von 100€ die Stunde anbieten würden, würde ich einmal ganz herzlich lachen ... und woanders hingehen. Muß halt schon in Relation stehen: Wenn der Kunde 3 Stunden arbeiten muß, um 1 Stunde Arbeitszeit zu bezahlen, passts nicht mehr wirklich. Außerdem geht es ja nicht um Programmierung (wofür 100€ sogar sehr günstig ist ... wg. Bugfix etc.), sondern einfach nur um Konfiguration.
Für größere Kunden ist das sicherlich in Ordnung (sogar günstig), die erwarten schließlich auch eine deutlich höhere Verfügbarkeit + Vertrieb + Hotline und und und ... aber es geht eben NICHT um einen großen, sondern um einen kleinen Kunden.
Naja, da hat Notes dann wohl seinen Vorteil (was die Stundensätze betrifft ;-))
Aber ich befürchte, mit der Meinung bin ich in diesem Forum wohl allein *g*
Thomas Schulte:
--- Zitat von: Ikke am 24.07.03 - 18:14:08 ---Im Prinzip gebe ich Dir schon recht, daß die Lernleistung etc. bezahlt werden muß ... bloß gebe ich Dir auch recht, daß man sich mal im "normalen" Leben umschauen sollte: Wenn mein Heizungsinstallateur oder meine KFZ-Werkstatt mir einen Sonderpreis von 100€ die Stunde anbieten würden, würde ich einmal ganz herzlich lachen ... und woanders hingehen.
--- Ende Zitat ---
;) Wenn mein Werkstattmeister das verlangen würde dann würde ich auch meckern, aber bei einem Werkstattbesuch kommt hinterher keiner auf den Gedanken schnell noch mal eben die Klimaanlage nachsehen zu lassen und das Quietschen im Kofferraum soll er sich doch auch mal anschauen und dafür verlangen soll er natürlich auch nichts. Ach ja und der Wagen wird natürlich persönlich in die Werkstatt gebracht und auch wieder abgeholt. Und da ruft auch keiner drei Wochen spräter noch einmal an, weil er nicht begriffen (bzw. wieder vergessen) hat, wie die neu eingebaute Standheizung funktioniert.
Und am Preis für die verwendeten Ersatzteile meckert auch keiner rum.
--- Zitat von: Ikke am 24.07.03 - 18:14:08 ---Für größere Kunden ist das sicherlich in Ordnung (sogar günstig), die erwarten schließlich auch eine deutlich höhere Verfügbarkeit + Vertrieb + Hotline und und und ... aber es geht eben NICHT um einen großen, sondern um einen kleinen Kunden.
Naja, da hat Notes dann wohl seinen Vorteil (was die Stundensätze betrifft ;-))
Aber ich befürchte, mit der Meinung bin ich in diesem Forum wohl allein *g*
--- Ende Zitat ---
Nein, wenn du eine Firma beauftragst, dann sind 100 Euro/Std. nicht viel. Die Firmen müssen schließlich alle Leerlaufzeiten, Urlaub, Fortbildung, Sekretariat, Werbung, Webspace, .... mit kalkulieren. Ein Einzelkämpfer hat es da etwas leichter, er schleppt nicht diesen ganzen Ballast mit sich rum aber der muss auch noch seine 50 - 60 Euro verlangen wenn es nur um einen oder zwei Tage geht. Sollte der Kunde bereit sein die Spesen Anfahrtskosten etc zu übernehmen, dann kann das auch weniger werden. Wenn du also Spezialisten suchst, dann schau dich mal hier im Forum um, da gibt es eine ganze Menge die deinem Kunden gerne unter die Arme greifen werden. du musst nur sagen in welcher Region du zuhause bist.
Meff:
Ich bin doch recht erstaunt, dass 100€ die Stunde für einen Entwickler nicht zuviel sind, für einen Administrator aber doch? Wo liegt da der Unterschied....ich habe manchmal so das Gefühl, dass die Leute denken, schnell mal einen Server aufsetzten, da kann doch nicht viel dahinter sein. Weit gefehlt, meine Herren, wenn man etwas vernünftig machen will, dann kann das was ziemlich aufwendiges sein.
Meff
koehlerbv:
Hm, das wird eine interessante Diskussion ...
Also: Wenn man sein Geld mit Notes verdienen will, sind es sicherlich nicht die 10-Mann-Firmen, für die man öfters arbeitet. So kommt zu den nicht-fakturierbaren Stunden auch noch, daß man Spezialisten für Notes-Administration, Notes-Entwicklung, Notes-Connectivity, Domino etc. braucht. Man muß die Umgebung des Kunden nachbauen können - also R 4 bis R6, dazu Server für alle möglichen Plattformen, man muß immer Kräfte zur Verfügung haben (es ist nicht tröstlich für den Kunden, wenn er erfährt, daß bei einem schwerwiegenden Problem keine Hilfe möglich ist, weil die Ein-Mann-Firma gerade im Urlaub oder krank ist) usw. usf.
Und wenn man es unterm Strich günstig haben möchte, dann muß für jedes Problem auch ein Spezialist zur Verfügung stehen - und es gibt keinen mehr, der in Notes/Domino alles kann - das ist eine Mär.
Und so gibt es dann schon Unterschiede zur Autowerkstatt oder zum Heizungsmonteur ... Aus gewissen Gründen sind die Gehälter niedriger, ist der Ausbildungsdruck geringer (der wird dort über neue Modelle getriggert, bei uns nicht nur daraus, sondern aus unzähligen Kundensituationen ! Beim Auto kannste nicht sagen: "Ich hätte das Lenkrad gerne auf der rechten Seite!" - im Software-Bereich ist das Standard!) usw. usf.
Das Ganze ist auch nicht Notes-spezifisch - es geht hier um komplexe Systeme. Und unter den komplexen Systemen ist Notes noch eines der kostensparendsten und könnte - professionell installiert und begleitet - zu den kostengünstigsten gehören.
Nun laßt uns mal gemeinsam dieses Thema fortsetzen - Notes und 10 User und die Kostenfrage ist eine Herausforderung ;-)
Herzliche Grüsse an alle,
Bernhard
Meff:
Eben, eben und einen guten Berater macht nicht der Preis....
Man sollte sich mal genausten anschauen, was Ihr wirklich für diese 10 Anwender benötigt und ob dann Domino als Lösung wirklich die erste Wahl sein muss.
Meff
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