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Notes für 10 Arbeitsplätze überdimensioniert ?
Thomas Schulte:
@bernhard
Oder auch umgekehrt ;)
koehlerbv:
Ja ! Oder auch umgekehrt !!! Ehrlich "Sorry", das ich das nicht erwähnt habe, dem ist nämlich so.
Und das hat nix mit "popligen 10 User-Kunden" zu tun. Es gibt sicher Kunden, auf die man dankend verzichten kann, aber die haben 5 oder 5.000 User.
Und das kann durchaus so oder so laufen:
- Freelancer aquiriert Kunden, "Firma" macht Erstinstallation und (ggf.) Training beim Kunden. Freelancer übernimmt dann wieder und ist (wie auch immer) bezahltes Bindeglied dfer "Firma" zum Kunden
- "Firma" findet Kunden, Freelancer übernimmt bei entsprechenden Kenntnissen Kunden schon ab der Erstinstallation
Da ist doch soviel möglich. Wer das zu eng sieht (besonders auf Seite der "Firmen"), hat eigentlich schon verloren.
Leben und Leben lassen ;-)
Bernhard
Axel_Janssen:
--- Zitat von: Ikke am 24.07.03 - 18:14:08 ---Außerdem geht es ja nicht um Programmierung (wofür 100€ sogar sehr günstig ist ... wg. Bugfix etc.), sondern einfach nur um Konfiguration.
--- Ende Zitat ---
Sorry, aber das ist würde ich sagen schlichtweg IMHO eine unökonomische Sichtweise. Und wir wissen vermutlich alle, dass das ein alter Hut ist.
Wenn jemand aufgrund von Erfahrung mit 15 Notes-Umgebungen, jahrelangen Bücher-, Web und Newsgroupstudium best practices für die Konfiguration eines komplexen Systems entwickelt hat, dann kann das auch einem kleinen Unternehmen eine relativ große Menge Geld sparen. Dort ist dann eben Wissen verarbeitet, das in Notes-Admin Schulungen eh nicht vermittelt wird.
Ich habe bei Großunternehmen fehlgeleitete Notes-Mailsysteme gesehen, wo täglich 1 deutscher und 2 indische Entwickler am ackern waren, um den trash am Laufen zu halten. Hätten die am Anfang vernünftige Administrations- entscheidungen getroffen, täten sich die jetzt vielleicht einfacher EZB Zinssenkungen an uns alle weiterzugeben (o.k. ist jetzt ein wenig übertrieben ;D)
Wenn ich z.B. Hibernate als O/R Mapper konfiguriere und für die gleiche RDBMS connectivity 4 STunden brauche, für die ich mit phreaky JDBC coding 8 Stunden brauchen würde, dann soll ich für die 4 Stunden einen geringeren Stundensatz nehmen als für die 8 Stunden, nur weil ich maintainability costs für lines of code einspare ???
Axel
total viele Zertifikate und Erfahrung in Entwicklung von LoNo, Java, J2EE, Websphere, xml und JavaScript
koehlerbv:
Hi, Axel und all die anderen,
es geht doch wirklich darum, was erfahrene und ehrliche Professionals unterm Strich (ich muß das immer wieder betonen) dem Kunden an Geld einsparen können.
Da nervt - warum auch immer - ein Problem. A bietet sich an, sich für 20 EURO die Stunde zu kümmern. Hat aber keine Ahnung. Nach einer Woche sind 800 EURO verballert - Lösung ist aber nicht vorhanden oder halbherzig ("Jetzt geht es!" Eiskaltes gefühl im Hinterkopf: "Ich weiß aber nicht, warum ..."). Demnächst kanllt es dann wieder ...
B bietet an: "Das lösen wir - in zwei Stunden a 140 EURO !" "Sch****e, spinnt der denn, soviel Geld ???"
Ob jetzt B eine "Firma" ist oder ein Freelancer - völlig egal: Nur er verspricht (weil er sich sicher ist, und im Fehlerfall das Risiko selber trägt): Lösung für X EURO in der Zeiteinheit y.
Und A haftet noch nicht mal (zumindest nicht richtig greifbar), wenn nach 800 EURO - äh, einer Woche - gar nix herausgekommen ist, sondern B dann noch mehr Aufwand hat ...
Ich habe in den letzten - ach, ich mag jetzt gar nicht rechnen - x Jahren soviel Fälle erlebt, wo Kunden "sparen" wollten und dann so unwahrscheinlich viel Geld bezahlt haben ...
Trotzdem muß der Kunde immer aufpassen, an wen er gerät - der "nette Junge von nebenan" ist sicherlich nie der Installateur und Admin seiner Notes-Administration, aber ein Angebot von 150 EURO pro Stunde garantiert natürlich allemal erst recht nicht den Partner der Wahl. Könnte sich lohnen - aber da muss man wie immer nachprüfen !
Bye,
Bernhard
PS: Zu den Autowerkstätten noch ein passendes Beispiel:
Aus Sicherheitsgründen und weil es ja eigentlich nix kostet, fahre ich IMMER mit Licht - ist mitlerweile ein Reflex. Auto = SEAT Toledo, also 'ne (sehr flinke ;-) Familienkutsche. Kein Porsche ;-)))
2000 Fahrt nach DK. Kaum hinter der Grenze - Dänen blinken mich an, also Rauchpause und mal nach den Scheinwerfern schauen - richtig, vorne links ist im Eimer. Am Wochenende also in die (freie) Werkstatt in Glynygoere. Lampe wechseln INCL. H1-Lampe: 50 DKR.
Und weil es so richtig paßt: 2001 Fahrt nach Dänemark, kaum hinter der Grenze ... Jetzt ist's rechts vorne im Eimer. Weil dort - wie bei "modernen" Autos üblich - das Scheinwerfergehäuse nicht nur kaum erreichbar, sondern auch noch vom Ansaugdingens der Klimaanlage verbaut ist, fahre ich lieber gleich zur SEAT-Fachwerkstatt nach Nykoebing/Mors (12 km von "unserem" Acker entfernt). Lampe wechseln INCL. H1-Lampe 43 DKR !!! (1 EURO = ca. 7.50 DKR)
2002 entdeckt der TÜV (Schande, daß ich das nicht vorher gesehen habe), daß die Standlichtbirne (0,86 EURO teuer) vorne links im Eimer ist (noch mal zur Erinnerung - da ist es zwar für den Laien immer noch mehr als eng und ohnw Spezialwerkzeug .. aber da sitzt wenigstens nicht die Klimanalage davor ...). TÜV bestanden, aber die Lampe muß gewechselt werden. Also bei der sowieso anstehenden Durchsicht gleich den Auftrag gegeben und dann ...
Standlichtlampe 0,86 EURO, Arbeitsleistung 20 EURO.
Nach kurzer Überlegung, nicht den Job zu wechseln (Freelancer bei SEAT Knappe in Traunstein für's Lampenwechseln) habe ich mich dann doch entschieden, die Werkstatt zu wechseln. Und die "neue" (ich bin dort jetzt seit einem Jahr) Werkstatt hat letztens das blöde (und letztlich gefährliche) Klappergeräusch unterm Auto gefunden - und zwar ohne Wartezeit ("Fahr's gleich eini - mir schau'n mal"), ein Gummiteil, daß eigentlich den Auspuff schwingungsarm halten soll, war gerissen. Neues Gummiteil plus Arbeit = 5 EURO PLUS sofortige Leistung. Wo fahr ich das nächste Mal hin ?
Langer Rede, kurzer Sinn: Genau so ist es auch mit Notes-Dienstleistungen !
Axel_Janssen:
Bernhard,
ich habe das leichte Gefühl du könntest mich und mglchws. einige andere falsch verstanden haben. Wenn du wg. interner Kostenrechnung ein extrem gutes Preis/Leistungsverhältnis hast, ist das in Ordnung.
Ich bin wirklich der allerletzte, der sagen würde das ein Premium Business Partner grundsätzlich besser ist. Ich habe sehr gut intern mitbekommen, wie da teilweise agiert wird und ich habe teilweise das Gruseln gelernt.
Ich bezog mich lediglich auf die Aussage, dass konfigurieren grundsätzlich zu billigeren Stundensätze führt als Programmierung.
Gruß Axel
(allgemein-laber-konto ist für diese Woche somit aufgebraucht)
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