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Was ist nur los

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Thomas Schulte:
@axel_Janssen
Stimmt, was den Diskussionsstil angeht, macht aber nichts solange wir uns trotztdem noch grün sind

@all
Hmm wenn Axel zustimmt sollten wir vielleicht mal eine Schulungswoche mit ihm buchen. Thema Java, Websphere, J2EE ... Oder vielleicht zwei. Nein das war jetz nicht ironisch gemeint sondern durchaus ernstzunehmen.

Thomas

Axel_Janssen:
hm. Aggression. die Auswirkung von zuviel lines of code in zu kurzer Zeit. Dachte ich wär drüber hinweg. Werd das wieder zurückdrehen.
Für die Schulung hätte ich eigene Unterlagen, müßte es aber alles updaten. Denke drüber nach oder besser arbeite dran, wenn wieder ein bißchen Luft ist (nächste Woche).

@Patrick: Lizenzlos ist nicht ganz richtig. Es läuft unter Lesser Gnu  Public Licence.
Die Seite ist hier: www.jboss.org (von hier download links, Dokumentation (buy documentation-Link --> getting started ist umsonst und ich finde brauchbar).
Allerdings fragt sich, ob das was bringt. JBoss ans laufen zu bringen geht. Aber was machst du dann als nächstes? Ich würd eher von abraten. Ich insistiere deshalb so dadrauf, weil ich für meinen Geschmack zu viel "Websphere" höre. Der Schlüssel ist aber, daß man bei J2EE viele Auswahlmöglichkeiten hat. Deshalb greift auch das Websphere-ist-teuer Argument nicht so richtig.  

Ist vielleicht besser eine gewisse Reihenfolge einhalten. Sprich erst Java und dann J2EE. Websphere Application Developer sollte auch für Anfäger deutlich einfacher sein, weil du dann alles in einem hast: Entwicklungsumgebung und Testumgebung, aber vergiß es, wenn dein Rechner < 512 MB Arbeitsspeicher hat. Bei JBoss brauchst du neben Eclipse noch Eclipse plug-ins und ich steig da auch erst ein, wie ich da den Entwicklungs/Deploymentprozeß vernünftig in den Griff kriege.

Ich hab Dienstag mit einer Notes-Consulting geredet (ich gehe davon aus, das jede Notes-Consulting, die jetzt überlebt, irgendwas richtig macht). Und die haben eigentlich auch erst Prototypen von Websphere-Projekten installiert. Nur sagen die eben auch, dass die Nachfrage ernsthafter wird. Auch außerhalb der Fortune 50. Ich verfolg das ja nun seit einiger Zeit und da um J2EE gab es einen Haufen Mißverständnisse und Probleme, aber die Dinge werden zunehmend klarer.
 
Natürlich ist OO/Java anstrengend. Ich denke, daß wenn die Nachfrage wieder ansteigt, dann werden die sich verstärkt J2EE und .net zuwenden.

Gruß Axel

Gandhi:
@Axel,
können wir uns darauf einigen, dass sowohl J2EE als auch NoDo je nach Aufgabenstellung das richtige Tool sein kann?
BTW heißt es ja keineswegs entweder NoDo oder J2EE, sondern sehr gerne auch beides nebeneinander in sich ergänzender Eintracht.
Richtig ist sicher: J2EE oder .net werden der Leim einer IT-Infrastruktur sein. Aber weiterhin werden hierbei auch proprietäre Tools eine entscheidende Rolle spielen (oder gibt es schon ein in Java realisiertes RDBMS?). Wichtig ist, dass diese J2EE Schnittstellen anbieten und das tut NoDo (das Wort gefällt mir richtig gut...)
Schwierig gestaltet sich in der Tat die Wahl des Tools und des Servers. Da ich mich gerade in dieser Richtung weiterbilden will stehe ich gerade vor dem Problem einer für mich absolut undurchdringbaren Architektur - obwohl ich mir einbilde Java selbst entwickeln zu können.
Daher hier meine Frage: Gibt es hierzu einen Übersichtsartikel - eine
Einführung in das Thema - ein gutes Buch.
Die Ablehnung dieser Technologie ist hausgemacht - von IBM und Co. Wann kommt das Buch Websphere in 21 Tagen? Wie steige ich in das komplexe Thema ein - wenn schon die Administratorenschulung für Websphere 5 Tage! dauert - und dann nur für ein Release gilt?
JBoss interessiert mich sehr. Kann es das gleiche wie Websphere? Wo sind die Unterschiede, wenn sie alle das gleiche (J2EE) machen?
Wie verkauft IBM dann Lizenzen für >30000Euro - und kann ich das auch :-)
Und was hälst Du von Netbeans? Ist ja angeblich die meistverbreitete IDE - was von Eclipse...
Ich halte mich wirklich nicht für blöd und habe mich schon in zahlreiche Gebiete eingearbeitet. Aber das Thema J2EE ist einfach aus Laiensicht riesig groß und sehr unscharf. Wie fast überall ist da vermutlich ein relativ kleiner, verständlicher Kern vorhanden, der sich nur im Dickicht von Akronymen und Abstraktionen versteckt.

pd:
Danke für die Ausführungen. Werd mich dran halten.
Wer kann dafür ein gutes Buch empfehlen, dass auch ein bisschen in Java einführt und nicht gleich drauflos coded.

Wie wichtig wird generell die Fähigkeit Java zu programmieren in Zukunft sein?
Kann man das pauschal sagen?

Gruß und Danke

Patrick

Axel_Janssen:

--- Zitat von: Gandhi am 07.08.03 - 12:02:21 ---@Axel,
können wir uns darauf einigen, dass sowohl J2EE als auch NoDo je nach Aufgabenstellung das richtige Tool sein kann?

--- Ende Zitat ---
hab nie etwas anderes behauptet.


--- Zitat von: Gandhi am 07.08.03 - 12:02:21 ---Daher hier meine Frage: Gibt es hierzu einen Übersichtsartikel - eine
Einführung in das Thema - ein gutes Buch.

--- Ende Zitat ---
Für Websphere selber und als zur Zeit umfassenstes Einsteigerbuch: Schläffer, Schilder: Enterprise Java mit IBM Websphere. IMHO besser als alle zur Zeit auf dem Markt vorhandenen englischen Bücher. 1056 Seiten, aber man macht das ja Stück für Stück. Einziger Nachteil: Weiß nicht, ob die inzwischen ein update für Websphere5 haben, aber um mit den Grundkonzepten klarzukommen völlig ok.
Für Servlets/JSP existieren Tonnen von guten Büchern. Einfach mal bei Amazon nach vielen Sternen gucken, Leserrezessionen lesen und auf Sonderangebote achten.
Die J2EE-Patterns von Sun: Auf Sun Seite nach J2EE Pattern suchen.
Umsonst-Bücher von www.theserverside.com (unter Ressourcen). Wichtig: Das EJB-Buch und das EJB-Design Pattern Buch.  
Artikelserien im Developer-Bereich von IBM Webseite und auf www.onjava.com.


--- Zitat von: Gandhi am 07.08.03 - 12:02:21 ---JBoss interessiert mich sehr. Kann es das gleiche wie Websphere? Wo sind die Unterschiede, wenn sie alle das gleiche (J2EE) machen?
Wie verkauft IBM dann Lizenzen für >30000Euro - und kann ich das auch :-)

--- Ende Zitat ---
Das frage ich mich auch. Wobei die 30000 Euro eigentlich nicht so viel Geld sind. V.a. wenn du IBM-Host-Systeme im Hintergrund hast, existieren da Spezial-Konnektoren, die die Entwicklungszeit drastisch reduzieren sollten. Auch arbeiten alle J2EE-Hersteller stark an einer permanenten Verbesserung der IDEs. Sofern die etwas wirklich sinnvolles dabeitun und man dadurch Entwicklungstage einsparen kann...
Bei Websphere hast du eine integrierte IDE, für JBoss gibt es Eclipse + plugins und noch andere Wege wie XDoclets.

--- Zitat von: Gandhi am 07.08.03 - 12:02:21 ---Und was hälst Du von Netbeans? Ist ja angeblich die meistverbreitete IDE - was von Eclipse...

--- Ende Zitat ---
Ich habe meist beide gleichzeitig laufen  :). Ich würde sagen, daß Eclipse mehr benutzt wird. Zumindest von Leuten, die sich in Java-Foren äußern. Beide sind echt gut. Kennst du eine IDE, kennst du alle IDEs. Netbeans ist vielleicht ein bißchen einfacher für Einsteiger. Eclipse hat einfach mehr plug-ins für so ziemlich alles und immer mehr. Es fehlt ein vernünftiger GUI-Builder. Aber ich drifte z.B. jetzt in meinem Swing-Applet Projekt in eine Richtung, wo ich einen nicht-Sun LayoutManager benutze und da hilft mir auch kein GUI-Builder. Man kann das sowieso alles von Hand machen.

Gruß Axel

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