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Lebensweg einschlagen
MartinG:
interessante diskussion..... - lässt sich aber nicht so einfach beantworten. meine einschätzung als nicht jockey:
windows / linux / os400 / mac-os / os2 / netzwerktechnik ist für mich eher eine wiese als ein pferd. pferde sind dann anwendungen wie notes, exchange, datenbanken & erp-systeme (oracle, db2, sap, sql)
gebraucht wird eigentlich alles - fakt ist aber das ich derzeit viel zuviele junge erlebe die auch so eine meinung haben von allem genügt ein wenig zu wissen. das führt dann dazu das man recht schnell überhaupt nichts weiss ausser ein paar oberflächlichen informationen....
der imho langfristig sinnvollste weg ist aber schritt für schritt voranzugehen und z.b. für dich definierst (so mache ich es für mich seit 5jahren und ich denke fahre sehr gut damit)
im jahr 2003 konzentrierst du dich auf auf lotus notes - in diesem jahr versuchst du ganz klar notes als focus zu setzen, d.h. bücher lesen, schulungen besuchen (soweits geht), vielleicht noch den clp zu machen, 2004 konzentrierst du dich auf die linux-schiene, 2005 auf die ms-schiene, 2006 auf datenbanken...
die zeiträume kommen dir sicherlich viel zulange vor - glaub mir aber das du ansonsten immer nur an der oberfläche rumkommst und nur gefährliches halbwissen erlangst...
ich habe früher auch immer auf allen hochzeiten gleichzeitig getanzt und dabei festgestellt das ich so nicht vorankomme...
die ganze allgemeine kacke bekommst du durch div. zeitschriften die du denke ich eh liest sowieso mit...
--> nur so meine einschätzung - jeder mensch ist sicher ein individuum
pd:
Jau, diese Informationen sind sehr gut für mich. Du hast richtig vermutet, mir kommen diese Zeiträume so in der Theorie als ziemlich lang vor. Allerdings berücksichtige ich in der Theorie nicht, dass man durch den täglichen Kontakt mit einem Bereich auch zumindest in Übung bleibt. Spricht also wieder für deine Masche.
Welche 'Pferde man dann jeweils sattelt' ist pro Fall zu klären, aber es sollte für fast jeden ein vielversprechender Weg sein. (Es sei denn man hat außer EDV nix zu tun, keine Family, kein Hobby, Schlaf wie ein Vulkanier, dann kann man auch mehr machen) Darf ich so dreist sein und dich nach deiner wie soll ich sagen Lebensinfrastrultur fragen, also ob wir uns hauptsächlich in Bezug auf zur Verfügung stehender Zeit vergleichen können?
Problem beim Lesen von Fachliteratur ist, dass ich fast panisch allem hinterherdenke was ich lese auß Angst was wichtiges zu verpassen, habe aber schon gemerkt, dass man dadurch früher oder später völlig den Überblick verliert. Das hat mich dann letztendlich auch zu diesem Thread bewogen.
Weiter Tipps gerne willkommen
Ich weis auch nicht wie die Zukunft als ITler in einer Sparkasse aussieht, vielleicht hat da einer ne Meinung oder ne wissenschaftliche Studie dazu. Bin (im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten) flexibel wie ein Meriva. Also ruhig alles posten. Intressant wären auch Meinungen und Ansichten von 'Leidensgenossen' (nicht in Bezug auf die Bezahlung nach BAT in einer Sparkasse ;-) sondern rein altersmäßig gesehen.
Gruß, Patrick
MartinG:
--- Zitat ---
Problem beim Lesen von Fachliteratur ist, dass ich fast panisch allem hinterherdenke was ich lese auß Angst was wichtiges zu verpassen, habe aber schon gemerkt, dass man dadurch früher oder später völlig den Überblick verliert. Das hat mich dann letztendlich auch zu diesem Thread bewogen.
--- Ende Zitat ---
Genau das ist der springende Punkt - das ging mir ganz genauso und geht mir vielleicht immer noch so. Lebensinfrastruktur ist bei mir etwas anders: 32, verheiratet, 2 kids und als sysadmin in einer mittelständischen firma...
Ich glaube ich bin in der MS Welt ganz gut drin und sage wenn Du NT4 richtig verstanden hast - dann tust Du Dich auch viel viel leichter mit Win2k und ADS und Win2k3. Der Wandel ist in Wirklichkeit viel langsamer wie man denkt - ist zumindest meine Einschätzung...
Axel_Janssen:
rein altersmässig auch nicht. Beneide deine 25 Jahre. Bin Mitte 30.
Wenn du angelesene Dinge tatsächlich ausprobierst, vergisst du das auch nicht so schnell (meine Erfahrung).
Ansonsten ist es schwierig Prognosen zu treffen, v.a. wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind.
Das gibt wohl auch ziemlich gut das derzeitige Lebensgefühl in der IT wieder.
Auf der admin-Schiene, in einer Organisation, die viel mit IBM arbeitet: Tivoli? Cisco?
Wir wissen z.B. nicht, wie sich das mit dem outsourcing entwickelt. In Amerika gibt es dazu eine super-heftige Debatte.
Keine Sorge: Man kann auch Systemadministration outsourcen, va. auch near-shore (ex-Ostblock mit hervoragender mathematischer Grundausbildung).
Warum entwickelt eigentlich dein Management keine langfristigen Entwicklungspläne für dich? Da du offenbar für das Thema sensibilisiert bist. Die müssten doch Interesse haben, das ROI ihres Aktiva, also du, in Zukunft zu steigern.
Tja. Sie wissen es eben selber nicht.
Stimme mit MartinG völlig darin überein, dass kursorisches Oberflächenwissen auf Dauer nicht weiterhilft. Ich glaube tief daran, dass sich die IT immer mehr weg von proprietären Wissen hin zu allgemein-nutzbaren, aber komplexen Wissen hinentwickelt. So ist es zumindest in der Anwendungs-Entwicklung.
Wenn du J2EE-Design-Pattern geschnallt hast, kannst du auch locker an MS$.NET Design-Pattern herangehen. Wissen aus Entity EJBs lässt sich auch für komplexere client-server RDBMS-Entwicklung benutzen. All das ist kein Anfänger-Wissen und man sollte es auch mal praktisch gemacht haben.
Hobbies, Privatleben, etc. sind völlig in Ordnung und wichtig. Sonst kommt nämlich irgendwann der burn-out Effekt. Leute aus Bereichen wie Marketing, Werbung, etc. beschäftigen sich deshalb seit Jahren mit Dingen wie Zeitmanagement. Ich mache das auch seit einiger Zeit. Ist sicher sinnvoll.
Gruss Axel
pd:
Ja da kommt ja richtig Bewegung in die Sache...
Planung hat mein Ex-Mentor mit mir gemacht. Schon während der Ausbildung hat er mich auf die Seite genommen, sodass ich wahrscheinlich einer der ganz wenigen bin die als Bankazubi im ersten Lehrjahr NT Server und WS Admin Kurse bei Integrata besuchen dürfen.
Der war aber auf einem ganz anderen Level, wurde deshalb abgeworben und hat natürlich zugeschlagen (Dabei gings um Unternehmensberatung, das Team wurde Deutschlandweit zusammengesucht und er wurde gefragt, ob er sich das vorstellen könnte, einer von 7 Leuten) sodass die Planung zwar noch da war, aber kein Entscheider, der was damit anfangen konnte. Tja und hier ist man leider nicht soweit, eine Entwicklungsplanung für den IT-Bereich zu erstellen, es wird noch rein bankmäßig gedacht.
Zwischendurch mal danke für alle Antworter...
Entsprechend dünn gesät ist natürlich auch die Geschichte mit den Seminaren und Kursen.
Aber für die private Weiterbildung sind eure Erfahrungen und Tipps sicher sehr hilfreich, nehm sie mir zu Herzen. Bin auch froh, dass man Zeit für Familie usw. aufbringen kann, ohne den Anschluss ans aktuelle Geschehen zu verlieren. Meine Mädels sind mir nämlich am wichtigsten ;-)
Gruß, Patrick
hier mal die kleinere der beiden Mädels
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