Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme
Idee für Domino auf mehreren Standorten
xuthos:
Hallo zusammen,
wir eröffnen eine 2. Standort. Zwischen den Standorten wird es jede Menge User (50% aller MA) geben, die pendeln und mit dem Laptop mal hier und mal dort arbeiten. Beide Standorte sind mit einer 1Gbit Verbindung angebunden.
Aktuell haben wir einen "großen" Domino Server für alle Mailfiles. Für den zweiten Standort habe ich einen gleich großen Server geplant, der auch alle Mailfiles beinhalten werden.
Gibt es eine Vorgabe / Vorschlag von IBM, wie man Domino über mehrere Standort betreibt mit wechselden User?
Ich hätte die beiden Server in ein Cluster gelegt zwecks Ausfallsicherheit.
Gibt es eine Möglichkeit, wie nun dem Client (die Notebook User) zu einstellen kann, Wenn das Notebook am Standort A ist, soll es auch den Domino A verwenden und am Standort B, den Domino B verwenden?
Gruß
Sven
Tode:
Erst mal würde ich tatsächlich ein Domino- Cluster bauen.
Es gibt leider kein automatisches "Failover" anhand von Verbindungs- Geschwindigkeiten. Du könntest aber mit 2 Dingen arbeiten. Punkt 1: Die Server sind Netzwerkseitig am jeweils anderen Standort nicht erreichbar.
Wenn der Benutzer also am einen Standort arbeitet, erreicht er nur den einen Server, hat aber in der lokalen cluster.ncf die Information, dass da noch ein weiterer Cluster- Partner ist.
Am anderen Standort erreicht er den ersten Server nicht mehr und probiert den zweiten -> automatisches Failover.
Wenn Du ein wenig mehr Eingriffsmöglichkeiten willst, könntest Du versuchen, mit 2 verschiedenen Arbeitsumgebungen mit unterschiedlichen Mail- / Homeservern und ggf. Verbindungsdokumenten mit unterschiedlichen Kosten zu arbeiten, das erfordert aber immer, dass der Benutzer die richtige Arbeitsumgebung manuell beim Client- Start auswählt.
eknori:
Darüber hinaus gibt es von z.B BCC und panagenda tools, die eine Standort bezogene Konfiguration des Client ermöglichen.
Jörg P.:
Moin,
lässt sich "jede Menge User" in konkreten Zahlen ausdrücken? Wie verteilen sich die Anwender auf die Standorte oder springen alle ständig hin und her?
Ein Cluster ist im jeden Fall eine gute Idee, aber evtl. reicht der an einem Standort und die User nutzen lokale Repliken ihrer Mailfiles. Bei Notebooks u.U. auch nicht das schlechteste....
Pfefferminz-T:
Da gibt es einige grundsätzliche Punkte zu klären:
Die 1Gbit-Verbindung wird ja nicht ausschließlich für die Replikation zur Verfügung stehen... Wie ist die aktuelle Belastung der Anbindung? Eine entsprechende Messung ist jedenfalls empfehlenswert, sonst könnt ihr den zusätzlichen Datenverkehr durch Domino nicht ermitteln.
Habt ihr andere Systeme (AD, Fileserver, SAP, Intranet, etc.) auch gedoppelt? Oder greifen die Mitarbeiter da immer auf den "Heimarstandort" zu? Dann frage ich mich, weshalb man für Domino/Notes ne Extrawurst machen will. Wie schaut es mit eurer Backup-Strategie aus?
Den jeweils anderen Clusterpartner abriegeln verhindert natürlich dann auch die automatische Kompensation bei einem Ausfall des lokalen Servers...
Wandern die Mitarbeiter mit Notebook dem eigenen Notebook zwischen den Standorten? Dann empfehlen sich meiner Meinung nach lokale Repliken eher (außer ihr habt schon eines der 3rd-Party-Tools im Einsatz) mit einer festen Zuordnung zum "Heimatserver". Arbeitsumgebungen kann man auch entsprechend nutzen, kommt halt drauf an ob die Mitarbeiter das nutzen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln