Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme

Eingesetztes Betriebssystem für Domino- Server

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cg-home:
Hallo,

unsere Domino Server laufen derzeit alle auf Windows,
wir würden aber gerne anfangen auf Linux zu wechseln.
Das scheitert derzeit leider am internen Linux Wissen und der Zeit.
Daher fände ich es gar nicht gut, wenn Linux weg fallen sollte.

Gruß Christian

Pfefferminz-T:
Der Support für RedHat bleibt auf jeden Fall erhalten, Nutzung von SLES ist stark reduziert auf den deutschen (bzw. teilweise auch europäischen) Raum. Bei den grösseren Kunden werden jedoch auch oft IBM i und p als Plattform für SAP, Domino und DB-Systeme genutzt.

Tode:
@Sven: Ja, das dachten wir auch. Aber obwohl das Server- OS bei den Audits abgefragt wird, bekommt die IBM diese Informationen wohl nicht (k.A. wofür es dann erhoben wird).

Download- Zahlen sind nicht wirklich aussagekräftig (ich lade z.B. alle Versionen für meine Kunden runter, das wäre dann 1x Linux und 1x Windows...

Zumindest haben uns das die IBMler beim AdminCamp so geantwortet. Und von wegen "Entscheidungen": Die (deutschen) IBM- Mitarbeiter sagen, dass sie irgendwas als Grundlage brauchen, um die Entscheider wegen dem Wegfall von Suse anzugehen... Natürlich werden aufgrund einer Umfrage in einer kleinen Community keine Entscheidungen getroffen... Das Ergebnis soll nur als "Anstosshilfe" dienen...

eknori:
Uffe Sorensson hat es gestern noch einmal in der Abschlußsession klargestellt.

SUSE & zSeries ( = 128Bit ) fallen als unterstützte Version für NEUE ( nennen wir es einmal PRODUKTE ) weg.
Das gilt für alle dem feature pack folgenden feature packs. ( also > FP 7 )
Von AIX habe ich nichts gehört ( oder ICH habe es überhört )

Produkte sind hier zunächst Verse on premises und IMSMO

Es wird nach wie vor feature Packs für ALLE bisher unterstützten Betriebssysteme und Platformen geben. Also word es auch ein FP8 ff. für SUSE und zSeries geben. Die neuen Features wie JVM 8 etc sind dann bis ( at least 2021 ) auch für SUSE und zSeries verfügbar.

Nur eben nicht die bereits genannten PRODUKTE ( und ggfs. weitere neue Produkte )

Damit sind SUSE und zSeries bis at least 2021 als Platformen nicht in Frage gestellt.

Probleme gibt es dann bei den Unternehmen, die ihre Landschaft ausschließlich auf diesen Platformen aufgebaut haben und Verse on premises oder IMSMO einsetzen wollen.
Aber auch hier gibt es immer noch die Möglichkeit, für diese Produkte einen zusätzlichen Server mit unterstützter Platform aufzusetzen. VOP muss nicht auf dem Mailserver laufen, für IMSMO brauche ich eh einen seperaten Server, wenn der Mailserver in kleineren Umgebung gleichzeitig der Traveler Server ist.

Also erstmal kein Grund zur Panik. Ich fand die Erklärung von Uffe  gut; hat bei mir den Blutdruck etwas gesenkt.

Das Thema SUSE wir nach wie vor versucht zu adressieren.

Zum Thema Audit kann ich auch nur den Kopf schütteln. Aber irgendwie müssen diese externen Auditoren, ja rectfertigen, warum sie so lange in der betrieblichen IT rumlungern.

Nach Aussage IBM DE haben die einen klaren Auftrag , "Findet raus, ob ein Unternehmen korrekt lizensiert ist!".

Die IBM hat also diese Zahlen nicht. Und selbst, wenn ein paar wenige das Angebot der IBM wahrnehmen, sich als SUSE Shop zu outen; ich bezweifele sehr stark, daß dies etwas bewirkt.
Evtl ist es besser, sich jetzt hinzusetzen, die Informationen aufmerksam zu lesen, weitere Ankündigungen zu verfolgen und dann zu entscheiden, ob man nicht statt SUSE ein RedHat System einsetzt.

Bei der zSeries sieht das natürlich noch ein bisschen anders aus. Da wird man nicht "mal eben" ein anderes System finden. Evtl. sollten sich diese Nutzer primär an IBM wenden und zusammen mit IBM eine Lösung finden. Hier sind die getätigten Investitionen doch ein wenig größer als ein Installations ISO herunterzuladen.
 

eknori:

--- Zitat von: Sven Hasselbach am 21.09.16 - 13:37:31 ---
--- Zitat von: Tode am 21.09.16 - 10:23:11 ---es gibt keine Erhebungen darüber, wer tatsächlich Suse einsetzt.

--- Ende Zitat ---
Auf welcher Basis wurde denn dann überhaupt entschieden, welche Plattformen zukünftig supported werden sollen?

--- Ende Zitat ---

Wie bereits erwähnt, hat die IBM keine Zahlen ihrer Kunden. Was ich herausgehört habe, wurde wurde geschaut, wie die generelle Nutzung von Linux in Unternehmen verteilt ist. Etwas so ( habe ich bei Google gefunden )


--- Zitat ---The top Enterprise Linux distributions that are generally recognized in the enterprise world are Red Hat Enterprise Linux sitting at over 60% marketshare, SUSE Enterprise Linux sitting at 20%
--- Ende Zitat ---

zeigt, daß RedHat da die Nase vorn hat. Aus meiner Sicht ist es dann etwas blauäugig und weltfremd anzunehmen, daß das im ICS Umfeld eklatant anders sein sollte.

Wenn jetzt Umfragen zeigen, das 90 % aller Kunden ihren Domino auf SUSE betreiben ( warum auch immer ) , dann muss die IBM sicher noch einmal ihre Entscheidung üpberdenken. Dann wäre es auch legitim, dies zu tun.
Bisher weiss aber nur ein verschwindend geringer Teil der weltweiten Community von dem Angebot der IBM DE, per mail mal ein paar Zahlen zu übermitteln.

Wer bisher Mittel und Wege gefunden hat, produktive Umgebungen auf CentOS und Ubuntu zu betreiben, dem wird  es sicher auch nicht schwer fallen, die neuen Produkte "irgendwie ans Laufen zu bekommen" .. 

Jetzt halte ich lieber mal meinen Mund :-X :-X :-X :-X :-X

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