Domino 9 und frühere Versionen > ND9: Administration & Userprobleme

Windows 2012 R2 Server - Domino Service bricht sofort immer wieder ab

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Bernfried:
Nachfolgendes ist für mich gut genug gelöst, evtl gibt es ja was besseres / hilft nachfolgendes auch mal jemand anderen.

Wir haben einen Server von einer VM mit Windows 2003 Server auf eine mit Windows 2012 R2 Server umgezogen und gleich noch auf 9.0.1 mit FP3  upgedatet.

Beim Neustart läuft der Service laut Windows Event log an und bricht mehr oder weniger gleich wieder ab nach grob 15 Sekunden). Auch das manuelle Starten vom Service führt zum gleichen. Wird die nserver.exe von Hand gestartet, läuft der Server.


Nach einigem hin und her haben wir in der Registry den Startaufruf des Services geändert von

alt (orginal) z.B.

"d:\Lotus\Domino\nservice.exe" "=d:\Lotus\Domino\notes.ini" "-jc" "-c"

nach neu
"d:\Lotus\Domino\nservice.exe" "=d:\Lotus\Domino\notes.ini"


Seiter startet der Domino brav mit dem Windows (Die server Console ist aber nur über den Admin Client erreichbar).
Der Parameter "-jc" steht wohl für server controler, für was "-c" steht habe ich nicht mehr recherchiert. Die Modification von Notes.ini, wie manchmal empfohlen mußte nicht gemacht werden, und weil kein neuer Service erstellt wurde, sondern nur der alte geändert, ist auch aus dem Windows Resource Kit nichts erforderlich gewesen - Nachteil ist halt, dass bei eventuellen Updates die Schritte wohl wieder nötig werden.


Die durchgeführte Schritte:
- Start eines cmd Fensters als Administrator
- in dem Fenster start von Regedit
- Dort suche nach  Domino\nservices  (wir hatten nur einen Treffer) und den entsprechenden Eintrag ändern.

Tode:
Das -c steht laut Doku dafür, dass kein Konsolenfenster geöffnet wird (was unter Windows sowieso nicht geht).

Wenn der Controller nicht startet, dann liegt das oft daran, dass er sich den gewünschten Port 2050 nicht krallen kann, steht dann im dctrl.log (oder so ähnlich). Das liegt entweder daran, dass ein anderes Programm sich den Port 2050 schon gekrallt hat (prüfen mit netstat -ano und ggf. pid im Taskmanager nachschauen), oder an einer Windows- Policy (oder Sicherheitseinstellung), die verbietet, dass Programme die "niedrigen" Ports belegen (müsste ich aber auch Googlen, wie das nochmal war).

Pfefferminz-T:
Ich wette, dass ihr beim Umzug das Datenverzeichnis komplett mit übernommen habt und dass der Hostname (also der Servername im Windows) eures neuen Servers vom alten Hostnamen abweicht...

Im Datenverzeichnis gibt es die Dateien dcontroller.ini und dconsole.ini und in der dconsole.ini steht der Hostname des alten Servers drin. Löscht diese Datei (die wird dann neu erstellt) und startet den Dienst mit den Parametern und das Ding wird problemlos hochfahren.

Grüße,
Thorsten

Bernfried:
Danke Euch beiden für Die Antworten!

Ja, der Hostname ist abweichend (Soll am Ende wieder zurückgesetzt werden. ich hatte das Server Dokument noch angepasst, aber nicht mehr)
Port 2050 hatte ich noch irgendwo auf dem Radarschirm - aber wieso führt ein nicht
startender Java controller dazu dass der ganze server nicht mehr hochkommt?
(und wieso ist das für den service abweichend vom direkten nserver.exe der fall - so dies alles zutrifft?)

Ich bin erst am Freitag wieder an dem Server, falls es noch was neues gibt, füge ich es noch an.


Tode:
Der Controller ist die "erste Instanz": Den braucht man, damit man den Server per Console beenden und auch wieder starten kann.
Der Controller läuft IMMER (solange man nicht beim schliessen der Console sagt, dass er beendet werden soll) und startet und stoppt dann die nserver.exe.

Kein Controller -> Keine nserver.exe !

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